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Internationales Centralblatt für Anthropologie und verwandte Wissenschaften, 7.1902

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Internationales Centralblatt für Anthropologie und verwandte Wissenschaften, 7.1902

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714807
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714807
Persistenter Identifier:
BV043853343
Titel:
Internationales Centralblatt für Anthropologie und verwandte Wissenschaften
Weitere Titel:
Internationales Centralblatt für Anthropologie und verwandte Wissenschaften
Erscheinungsort:
Greifswald
Verlag:
Abel
Erscheinungsjahr:
1902
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-710889
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710889
Persistenter Identifier:
DE-11-002123471
Titel:
Internationales Centralblatt für Anthropologie und verwandte Wissenschaften, 7.1902
Erscheinungsjahr:
1902
Signatur:
LA 8100-7
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Autorenindex

Strukturtyp:
Autorenindex
Titel:
3. Mitarbeiter-Verzeichnis
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Internationales Centralblatt für Anthropologie und verwandte Wissenschaften
  • Internationales Centralblatt für Anthropologie und verwandte Wissenschaften, 7.1902
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Zeitschriftenheft: 7. Jahrgang 1902, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: 7. Jahrgang 1902, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: 7. Jahrgang 1902, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: 7. Jahrgang 1902, Heft 4
  • Zeitschriftenheft: 7. Jahrgang 1902, Heft 5
  • Zeitschriftenheft: 7. Jahrgang 1902, Heft 6
  • Personenindex: 1. Autoren-Verzeichnis
  • Sachregister: 2. Sachregister
  • Autorenindex: 3. Mitarbeiter-Verzeichnis
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Buchbesprechungen 
314 
auf den Weg in die Anstalt zu machen; die einsame Geburt auf freiem Feld oder in einem 
Unterschlupf wurde von den Frauen oft genug vorgezogen. Eine andere Möglichkeit, 
die Folgen ungewollter Schwangerschaft zu umgehen, war Abtreibung. Tee vom 
Siebenbaum, Wacholder als auch Stiche in die Eihaut waren unter Frauen bekannte und 
genutzte Mittel, um einen Abgang einzuleiten. Die Diskussion um die Abtreibung be 
rührt wiederum die neue Ordnungen ersinnende Staatsmacht, da die zeitliche Fest 
setzung einer bestehenden Schwangerschaft ebenfalls ein Thema medizinalpolizeilicher 
Diskussion wurde. Im Gegensatz zur üblichen Bestimmung durch das erste Regen des 
Kindes wurde der Zeitpunkt nach vorne verschoben und so auch von der für die Frau 
spürbaren Leibesfrucht abstrahiert. Die extremsten Mittel, sich den Konsequenzen der 
Schwangerschaft zu entziehen, waren Selbstmord, Kindesaussetzung und Kindsmord. 
Dem Problem des Kindsmordes widmet die Autorin ein Kapitel mit sechs Fall 
beschreibungen von Prozeßakten angeklagter Frauen. Die Ausweglosigkeit der Situa 
tion sowie die äußerst verzwickte rechtliche und soziale Lage der unfreiwilligen Mütter 
werden hier an plastischen Einzelfällen verdeutlicht, aber auch die Härte, mit der die 
Justiz durchgriff, und die Veränderung, die die öffentliche Einschätzung von elterlicher 
bzw. mütterlicher Verantwortung im Untersuchungszeitraum erfuhr. 
Im letzten Kapitel werden die Ergebnisse noch einmal auf das Marburger Accou- 
chierhaus zurückbezogen. Die von Medizinhistorikern geäußerte Meinung, die Accou- 
chierhäuser seien als eine Art Wohlfahrtseinrichtung für hilfsbedürftige schwangere 
Frauen anzusehen, ist nicht haltbar, sondern erscheint angesichts der dargelegten Be 
funde als zynisch. Die Gebäranstalten und die schwangeren Frauen waren für die 
Medizinprofessoren und ihre Studenten da und versorgten diese mit lebendem Unter- 
suchungs-, Lehr- und Forschungsmaterial sowie mit konservierten Leichenteilen. Der 
Nutzen für die sich profilierende Medizin war groß, der Schrecken für die Betroffenen 
wohl noch größer. 
Der umfangreichen und klar gegliederten Arbeit hätte eine abschließende Durch 
sicht in Hinblick auf stilistische Mängel, Tempus Wechsel und Rechtschreibfehler gut 
getan. Der kompliziert angelegte Anmerkungsapparat erschwert unnötigerweise die 
Nutzung der vielen weiterführenden Hinweise. Abgesehen von diesen formalen Kritik 
punkten stellt die Untersuchung sicherlich den erstrebten Beitrag zu den oben ange 
führten Forschungsfeldern dar. Themen wie diese waren in der Frauenforschung der 
80er Jahre immer wieder angesprochene Desiderate; zumindest für diesen Bereich ist 
nun wohl hier ein Schlußpunkt gesetzt worden. 
Göttingen Brigitte Bönisch-Brednich 
Christina Vanja (Hrsg.): 100 Jahre Krankenhaus Weilmünster 1897-1997. Heilanstalt- 
Sanatorium - Kliniken. Kassel: Eigenverlag LWV Hessen 1997, 240 S., Färb- u. 
Schwarzweißabb. (Historische Schriftenreihe: Quellen und Studien, 4). 
Um die Jahrhundertwende kam es zu einem regelrechten Gründungsboom psychia 
trischer Anstalten. Da die nächste Jahrhundertwende vor der Tür steht, sind vermehrt 
Jubiläumsschriften auf dem Buchmarkt zu erwarten. Auch in dem von Christina Vanja 
herausgegebenen Sammelband „100 Jahre Krankenhaus Weilmünster 1897-1997“ geht 
es um einen Rückblick auf hundert Jahre Institutionsgeschichte. 1897 öffnete das Kran 
kenhaus Weilmünster als „Provinzial-Irrenanstalt“ des Bezirksverbandes Wiesbaden
	        

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