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Baessler-Archiv, 33=58.1985

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Baessler-Archiv, 33=58.1985

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714807
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714807
Persistenter Identifier:
BV043853343
Titel:
Internationales Centralblatt für Anthropologie und verwandte Wissenschaften
Weitere Titel:
Internationales Centralblatt für Anthropologie und verwandte Wissenschaften
Erscheinungsort:
Greifswald
Verlag:
Abel
Erscheinungsjahr:
1902
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-710889
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710889
Persistenter Identifier:
DE-11-002123471
Titel:
Internationales Centralblatt für Anthropologie und verwandte Wissenschaften, 7.1902
Erscheinungsjahr:
1902
Signatur:
LA 8100-7
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
7. Jahrgang 1902, Heft 6
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
380. H. Schmidt: Zwei Urnengräberfelder in Pitschkau Kr. Sorau N.-L. Niederlausitzer Mitteilungen, 1902. Bd. VII
Sonstige Person:
Jentsch, H.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
  • Baessler-Archiv, 33=58.1985
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Zeitschriftenheft: N. F. Bd. 33, 1985
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Widmung: Kurt Krieger zum 65. Geburtstag
  • Leerseite
  • Dombrowski, Gisela: Frauenmützen aus Hunza
  • Eisleb, Dieter: Nachtrag zu den Katalogen "Altperuanische Kulturen I-III"
  • Leerseite
  • Haas, Richard: Wilhelm Reiss und Alphons Stübel und die Sammlung aus dem Gräberfeld von Ancon, Peru
  • Leerseite
  • Hartmann, Günther: Sammlungen aus dem außerandinen Südamerika (1973-1984)
  • Leerseite
  • Hartmann, Horst: Die Omaha-Sammlung des Museums für Völkerkunde Berlin
  • Helfrich, Klaus: Zeremonialschädel aus Mittel-Neuirland
  • Höpfner, Gerd: Ein kürzlich erworbenes, zeitgenössisches Marionettentheater aus Burma. Gedanken zur Ankaufspolitik der Abteilung Südasien
  • Leerseite
  • Koch, Gerd: Kulu Göttin von Niutao Tuvalu, West-Polynesien
  • Leerseite
  • Köpke, Wulf: Die Sammlung von Hausmodellen der Abteilung Südasien des Museums für Völkerkunde, Berlin
  • Nixdorff, Heide: Slowakische "Hörnchen" zur Bedeutung von Ersatzteilen im Sammelkonzept der Abteilung Europa
  • Prakash, Dharma: Exponate und Jugendliche: einige Bemerkungen
  • Leerseite
  • Schindlbeck, Markus: Männerhaus und weibliche Giebelfigur am Mittelsepik, Papua-Neuguinea
  • Leerseite
  • Schuler-Schömig, Immina von: Der Berliner Ballspieler-Deckel im Río Blanco-Stil, Mexico
  • Leerseite
  • Simon, Artur: Über einige ethnomusikologische Zusammenhänge von Typus, Funktion und Struktur
  • Thiele, Peter: Koreanische Tanzmasken in der Abteilung Ostasien des Berliner Museums für Völkerkunde
  • Leerseite
  • Tunis, Angelika: Der Crossriver in Kamerun, 1904-1909. Ein Beitrag zur Juju-Frage
  • Leerseite
  • Wu, Shun-Chi: Die chinesischen Puppentheaterfiguren der Abteilung im Museum für Völkerkunde Berlin
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Baessler-Archiv, Neue Folge, Band XXXIII (1985) 
9 
Die Maße der Mütze scheinen erst beim Zusammennähen festgelegt worden 
zu sein, denn die Naht, die den Rand schließt, geht ohne Berücksichtigung des 
Musters oft durch die fertige Stickerei, und die Kante des Mützentellers ist nach 
dem Zusammennähen mit dem Rand so abgerundet worden, daß man in die 
fertige Stickerei hineingeschnitten hat. 
Auffällig und nicht befriedigend zu erklären ist die Unterschiedlichkeit in 
der Bestickung von Mützenteller und -rand. Die an Petit-Point-Arbeiten er 
innernde Feinheit des voll ausgestickten Randes kontrastiert mit der zwar im 
mer noch feinen, aber vergleichsweise doch gröberen Stickerei des Tellers, die 
überdies Teile des Grundmaterials zwischen den Motiven freiläßt. Mit Aus 
nahme der Mütze 46 stimmen in keinem Fall die Muster von Teller und Rand 
überein. Da andererseits Farbtöne und Farbkombinationen einer mode- oder 
traditionsbedingten Regelmäßigkeit entsprechen, ließe sich jeder der Mützen 
ränder mit jedem der Teller beliebig kombinieren. Eine mögliche Erklärung 
dafür, daß auf den Mützenteller weniger Mühe verwendet wurde, könnte darin 
gesucht werden, daß die Frauen über der Mütze ein lose über Schultern und 
Rücken herabfallendes Tuch tragen, der obere Teil der Mütze mithin kaum zu 
sehen ist. Dem widerspricht jedoch die Tatsache, daß die Farben von Rand 
und Teller gleichermaßen ausgeblichen sind. Die Mützen müssen also ohne über 
gelegtes Tuch der Sonne ausgesetzt gewesen sein, beispielsweise bei der Haus 
und Feldarbeit. Eine weitere denkbare Erklärung, daß nämlich die Mützen 
ränder wie in Ost-Turkestan 4 fertig gestickt erworben werden konnten, kommt 
nicht in Frage, da es einen solchen Handel in Hunza nicht gab, Stickereien auch 
nicht importiert wurden, sondern von den Frauen nur für den Eigengebrauch 
und den von Angehörigen hergestellt wurden. Die Frage muß, zumindest vor 
läufig, offen bleiben. 
Mützenteller und -ränder können also getrennt voneinander behandelt wer 
den, was sich übrigens auch anbietet, da die Mustergestaltung der beiden Schnitt 
teile jeweils bestimmten Regelmäßigkeiten folgt. Was hier zu sagen sein wird, 
gilt im übrigen auch für die nicht vom Museum erworbenen 16 Mützen, von 
denen nur drei mehr oder weniger vom üblichen Schema abweichen (eine davon 
gleicht unserer Mütze 46). 
Die Muster der Mützenteller können, trotz der kreisrunden Schnittform, 
fast ausnahmslos auf eine Einteilung in quadratische Felder zurückgeführt wer 
den. Dabei wechseln regelmäßig rote mit grünen Feldern ab. Immer bildet ein 
rotes Feld den Mittelpunkt; lediglich bei dem relativ kleinmustrigen Teller der 
Westphal-Hellbusch und Soltkahn, a.a.O., S. 318.
	        

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