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Zeitschrift für Ethnologie, 80/81.1955/56

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Zeitschrift für Ethnologie, 80/81.1955/56

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714806
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714806
Persistenter Identifier:
BV043853043
Titel:
Centralblatt für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
Weitere Titel:
Centralblatt für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
Erscheinungsort:
Jena
Verlag:
Costenoble
Erscheinungsjahr:
1896
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-710887
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710887
Persistenter Identifier:
DE-11-002123442
Titel:
Centralblatt für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, 5.1900
Erscheinungsjahr:
1900
Signatur:
LA 8100-5
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Sachregister

Strukturtyp:
Sachregister
Titel:
2. Sachregister
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
  • Zeitschrift für Ethnologie, 80/81.1955/56
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Bd. 80, 1955, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 80, 1955, Heft 2
  • Plischke, Hans: I. Abhandlungen und Vorträge Über die Palau-Inseln um 1790
  • Karsten, Rafael: Zur Psychologie des indianischen Medizinmannes
  • Hilke, H.: Forschungsreise in das Land der Präniloten im Südost-Sudan 1954/55
  • Veerkamp, Dieter: "Stummer Handel" in Schmiedesagen Europas und Südasiens
  • Ibarra Grasso, Dick Edgar: Esquema de la Arqueología Boliviana
  • Schlosser, Katesa: Die Herero im Britisch-Betschuanaland-Protektorat und ein Besuch in einer ihrer Siedlungen: Ncwe-le-tau
  • Funke, Friedrich: Herkunft und Wanderungen der Nicht-Abung-Völker in Lampung
  • Schmitz, Carl A.: Zur Ethnographie der Huon-Halbinsel, Nordost-Neuguinea
  • Zeitschriftenrezension: Il. Buchbesprechungen und Bibliographien Herrmann, Ferdinand: Zur Beurteilung der Sexualsymbolik bei Naturvölkern. Studium Generale, 6. Jgg., 1953, Heft 6
  • Zeitschriftenrezension: Wirsing, Giselher: Die Rückkehr des mondo-mogo (Afrika von morgen)
  • Zeitschriftenrezension: Chatterji, Usha: La danse hindoue
  • Zeitschriftenrezension: Scott, Ronald W.: Social Ethics in Modern Hinduism
  • Zeitschriftenrezension: Hall, D.G. E: Burma
  • Zeitschriftenrezension: Rao, P. Sethumadava: Among the Gonds of Adilabad
  • Zeitschriftenrezension: Swahn, Jan-Ojvind: The Tale of Cupid and Psyche (Aarne- Thompson 425 & 428).
  • Zeitschriftenrezension: Hermanns, Matthias: The Indo-Tibetans. The Indo-Tibetan and Mongoloid Problem in the Southern Himalaya and Northeast India
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Bd. 81, 1956, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 81, 1956, Heft 2
  • Impressum
  • Leerseite
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

  
276 Friedrich Funke: 
scheint nämlich, daß die Pubian sich schon sehr früh um Hilfe gegen die Abung 
an das javanische Sultanat Bantam gewandt haben. Die Pubian-Marga Nuat 
weist in ihrer politischen Organisation altertümlichere Grundzüge auf, als dies 
bei den Bruderstämmen der Fall ist, wo die genealogischen Häupter den ban- 
tamschen Titel Paksi tragen. Auch findet man bei den Nuat-Pubian die Befug- 
nisse des Adat-Kollegiums noch stärker ausgeprägt als bei den übrigen. Der 
Kolonialsouverän, erst der Bantam-Staat und später das holländische Kolonial- 
reich, waren hier wie auch bei den Orang Abung ständig bemüht, die alte, art- 
eigene und kollegiale Selbstverwaltung der Buweis (genealogische Stämme), 
Tiuhs (der dörflichen Lebensgemeinschaft) und der Sukus (der Sippen) durch 
Begünstigung der Bildung neuer, administrativer Einheiten, nämlich der Margas 
(administrative Stämme), Kampungs (der dörflichen Verwaltungseinheiten) 
und der administrativen Sukus (Dorfquartiere), allmählich zu ersetzen. In dieser 
Hinsicht war die Bantam-Verwaltung jedenfalls schon in frühen Zeiten bei 
den Pubian-Stämmen erfolgreicher als bei den Orang Abung, bei denen sich 
das Marga-System erst in der holländischen Kolonialzeit endgültig durch- 
gesetzt hat. Der Pubian-Stamm Nuat hat sich aber bis in die neueste Zeit allen 
diesen Einflüssen mit Erfolg widersetzt. 
Aber gleich óstlich von dieser friedlichen Insel, die durch den Pubian- 
Stamm Nuat gebildet wird, finden wir einen tiefen Einbruch in den Siedlungs- 
raum der Pubian. Hier hat der Abung-Stamm Anak Tuho einen breiten Keil 
in die Nordfront der Pubian getrieben. Dieser Einbruch ist tief in das Zentrum 
des eigentlichen Pubian-Gebietes in Richtung auf den oberen Wai Sekampung 
vorgetrieben und droht das gesamte, restlich verbliebene Pubian-Gebiet in 
zwei etwa gleich große Teilráume zu zerreifen. Der Abung-Vorstof hat bereits 
fast die Hóhe des Batu Singai, nur etwa 10 km nórdlich des Wai Sekampung, 
erreicht. Das von den Abung besetzte Gebiet ist offensichtlich von den Pubian 
nur dünn besiedelt gewesen. Abermals weiter óstlich haben die Pubian dem 
Druck der Orang Abung von Norden her offensichtlich erfolgreich Widerstand 
zu leisten vermocht. Hier konnten die Abung die Nordfront der Pubian nicht 
eindrücken, da sie auf das dichtbesiedelte Gebiet von Tegineneng stießen. 
Diese Gegend hier am mittleren Wai Sekampung war seit jeher stärker be- 
siedelt als die weiter westlich gelegenen Regionen. Hier findet sich auch eine 
Anhäufung fester und größerer Siedlungen. 
Der östliche Flügel der Pubian, der aus den Stämmen Merak Batin und 
Balau besteht, ist wiederum weit nach Süden zurückgeschoben. Wie schon van 
Royen festgestellt hat, sind die weiten, ebenen Flächen im Norden, die von 
den Abung-Margas Nuban und Gedung Wani besiedelt sind, großenteils mit 
dem Alang-Alang bewachsen und damit für weiteren Anbau nahezu unbrauch- 
bar geworden. Wie im Norden, bei den Abung von Mego Pak, zeigt sich 
auch hier im Laufe der Zeit, daß die Abung durch die Abwanderung in die 
weiten Ebenen des Ostens jene ihnen von der Natur gesetzten Grenzen über- 
schritten haben. Der Brandrodungsfeldbau, jene für ein Volk mittlerer Kultur 
typische Wirtschaftsform, war eben nur in den Urwaldbergen des fernen 
Westens móglich, wo eine Ladang dem Urwald abgerungen wurde, um ihm 
nach hóchstens zwei Ernten wieder zurückgegeben zu werden. Hier, in der 
Ebene, wuchs aber nach Beendigung der Reisernte nicht etwa der Urwald 
wieder über das brachliegende Feld, sondern der Alang-Alang, die Pest des 
Bodens. Und so findet man heute auch hier in den südlichsten Teilen des zur 
Zeit von den Abung bewohnten Landes ungeheure Alang-Grasflächen, Land- 
strecken, die einst als Trockenreisfelder dienten. Der Abung aber muß dem 
Alang ausweichen und muß immer wieder nach neuen Landstrichen Ausschau 
halten, die noch nicht durch Alang befallen sind. Im Osten bietet das Meer der 
weiteren Landnahme ein natürliches Hindernis. Im Norden wohnen die übrigen 
  
 
	        

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