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Anthropos, 49.1954

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Anthropos, 49.1954

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714806
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714806
Persistenter Identifier:
BV043853043
Titel:
Centralblatt für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
Weitere Titel:
Centralblatt für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
Erscheinungsort:
Jena
Verlag:
Costenoble
Erscheinungsjahr:
1896
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-710887
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710887
Persistenter Identifier:
DE-11-002123442
Titel:
Centralblatt für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, 5.1900
Erscheinungsjahr:
1900
Signatur:
LA 8100-5
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorsatzblatt

Strukturtyp:
Vorsatzblatt
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
  • Anthropos, 49.1954
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Index
  • Zeitschriftenheft: Bd. 49, 1954, Heft 1, 2
  • In Memoriam P. Wilhelm Schmidt SVD 16.2.1868 — 10.2.1954
  • Estermann, Charles: Culte des esprits et magie chez les Bantous du sud-ouest de l'Angola
  • Laumann, Karl: Geisterfiguren am mittleren Yuat River in Neuguinea
  • Simoons, Frederick: The Non-Milking Area of Africa
  • Tackenberg, Kurt: Zum Siedlungswesen der Tripolje-Kultur
  • Nicolas, Francois J.: Les surnoms-devises des L'éla de la Haute-Volta (A. O. F.). (Suite)
  • Lussy, Kunibert: Religiöse Anschauungen und Bräuche bei den Wapogoro
  • Huntingford, G. W. B.: The Political Organization of the Dorobo
  • Filchner, Wilhelm: Volksfeste in Nepal
  • Lagercrantz, Sture: Hunting Trophies and Hunting Magic
  • Havers, Wilhelm: Zum Bedeutungsgehalt eines indogermanischen Suffixes
  • Vanoverbergh, Morice: Religion and Magic among the Isneg Part III: Public Sacrifices
  • Schneider, Josef: Über den Feldbau der Sulka auf Neubritannien
  • Kähler-Meyer, Emmi: M. van de Kimmenades Grammatik und Vokabular der Sandawe-Sprache
  • Burgmann, Arnold: A. Müllers Grammatik und Vokabular der Konua-Sprache
  • Wurm, Stefan: P. Drabbe's Study on the Languages of South-West New Guinea
  • Baldus, Herbert: Analecta et Additamenta
  • Miscellanea
  • Literaturverzeichnis: Bibliographia
  • Literaturverzeichnis: Publicationes recentes
  • Literaturverzeichnis: Periodica
  • Zeitschriftenheft: Bd. 49, 1954, Heft 3, 4
  • Zeitschriftenheft: Bd. 49, 1954, Heft 5, 6
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Zum Bedeutungsgehalt eines indogermanischen Suffixes 
225 
Anthropos 49. 1954 
15 
für die Urindogermanen der Frühzeit : Die Wirklichkeit bestand bei ihnen 
nicht nur aus der Welt des Sichtbaren, „sondern in und hinter dem, was mit 
den Sinnen wahrgenommen wird, ist eine unsichtbare Welt geheimnisvoller 
Mächte verborgen", und der Indogermane fühlte das Bedürfnis, sich der Gunst 
und der Hilfe dieser Mächte zu versichern, ohne die er ja nicht einmal die 
allereinfachsten materiellen Bedürfnisse hätte befriedigen können 83 . 
§ 64. Wenn in unserer Kategorie 7 von Magie und Aberglaube die Rede 
ist, so gehört das schon einer religiösen Abwärts-Bewegung an. Cicero’s Satz 
Tusc. I 12 : antiquitas, quo propius aberat ab ortu et divina progenie, hoc 
melius ea fortasse, quae erant vera, cernebat — cf. auch Leg. II 11, 27 und 
Plato Philebos 16 c — ist von der völkerkundlichen Religionswissenschaft 84 
weitgehend bestätigt worden : je weiter zurück zum Anfang hin, desto leb 
hafter gegenwärtig ist die Gestalt eines göttlichen Urhebers. Später verblaßt 
dann der Eingott- und Urheberglaube, und die Grenzen zwischen Natur- und 
Gottesmacht, die auf den Anfangs- und Frühstufen als der Natur überlegen 
aufgefaßt wird, verwischen sich 85 . 
§ 65. Die große Frequenz der tu-Bildungen innerhalb der sakral-recht 
lichen Sphäre könnte die Annahme rechtfertigen, daß diese Nomina ursprüng 
lich nur hier bodenständig waren. Die allen Ausdrücken der Sakralsprache 
83 Cf. besonders Dawson a. a. O. p. 83. Dieses treffliche Werk, das sich u. a. auch 
mit der Mentalität des primitiven Menschen beschäftigt, enthält auch sonst eine Reihe 
von Bemerkungen, die sich ohne weiteres auf die alte Religion der Indogermanen an 
wenden lassen. 
84 Herr Kollege Köppers verweist noch auf P. Tuxen, in Sten Konow and 
P. Tuxen, Religions of India. Copenhagen 1949. p. 34 : „Like other deities, he (i. e. 
Dyampita) shows that we have not in the Rigveda, as often has been assumed, a mytho- 
logy in growth, but a mythology in decay.“ 
86 Cf. K. Prümm, Hdb. pp. 822 u. 38. Im Anschluß daran hier nur ein Hinweis 
auf das interessante Thema : „Paradies und Sündenfall" als „Eigenbericht der Mensch 
heit über ersten Anfang und älteste Schicksale“, cf. W. Köppers, Wissenschaft und 
Weltbild 2. 1949. pp. 82 ff. — Es lohnt sich, in diesem Zusammenhänge an Fr. Schlegel 
zu erinnern, der in seinem. Buche „Über die Sprache und Weisheit der Indier“. Heidel 
berg 1808. p. 90 schreibt : „Auch ohne die mosaische Urkunde . . . zeigen die meisten 
und ältesten anderen asiatischen Denkmale und geschichtlichen Thatsachen einstimmig 
darauf hin, daß der Mensch seine irdische Laufbahn nicht ohne Gott angefangen habe“, 
cf. auch ib. p. 89 : „Es ist eine fast allgemein angenommene Meinung, daß der Mensch 
von einem Zustand ganz thierischer Dumpfheit angefangen, durch Noth von einer 
Anstrengung zur anderen weiter getrieben, unter mancherlei äußeren Veranlassungen 
und Anregungen, sich erst ganz allmählig zu einiger Vernunft empor gearbeitet habe. 
Wenn man aber auch keine Rücksicht darauf nimmt, wie sehr diese Ansicht aller 
gesunden Philosophie widerstreitet, so muß man doch gestehen, daß sie durch die älteste 
Geschichte durchaus nicht bestätigt, sondern vielmehr von derselben als eine willkühr- 
lich erdichtete Meinung erfunden wird, und verschwindet.“ 
Auch bei F. Spiegel, Die Arische Periode und ihre Zustände. Leipzig 1887. 
P- 305 liest man : „Die Ansicht, daß die Welt ursprünglich gut geschaffen war, die 
Menschen aber nach und nach immer verderbter wurden, darf man als eine indokeltische 
(= indogermanische) bezeichnen“. Für das Germanische cf. Baetkes Bericht über den 
sog. Froefi-Frieden (PBB 66. 1942. 37), ein goldenes Zeitalter, in dem Reichtum und 
Überfluß herrschten, Laster und Leidenschaften verbannt waren. '
	        

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