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Der Erdball, 4.1930

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Bibliographische Daten

fullscreen: Der Erdball, 4.1930

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714804
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714804
Persistenter Identifier:
BV043841359
Titel:
Der Erdball
Untertitel:
ill. Monatsschr. für d. gesamte Gebiet d. Anthropologie, Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
<<Der>> Erdball
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Bermühler
Erscheinungsjahr:
1926
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-710871
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710871
Persistenter Identifier:
DE-11-002122902
Titel:
Der Erdball, 4.1930
Erscheinungsjahr:
1930
Signatur:
Gesch. 22571:4:F4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
4. Jahrgang 1930, Heft 5
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
In Angesicht des Mount Everest. Mit 6 Abbildungen auf Tafelseite 48 und 49
Sonstige Person:
Lübke, Anton
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Der Erdball
  • Der Erdball, 4.1930
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis Jahrgang IV, 1930
  • Zeitschriftenheft: 4. Jahrgang 1930, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: 4. Jahrgang 1930, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: 4. Jahrgang 1930, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: 4. Jahrgang 1930, Heft 4
  • Zeitschriftenheft: 4. Jahrgang 1930, Heft 5
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt von Heft 5
  • Werbung
  • Strukow: Bericht über die Expedition zur Erforschung des großen Meteorfalles in der Taiga Ostsibiriens. Mit 6 Abbildungen auf Tafelseite 45 und 47
  • Lübke, Anton: In Angesicht des Mount Everest. Mit 6 Abbildungen auf Tafelseite 48 und 49
  • Birk, E.: Die Ruinen von El Hatra in Mesopotamien. Mit 4 Abbildungen auf Tafelseite 50 und 51
  • Carl, Wilhelm: Eine fürsorgliche Hauptfrau. Aus dem Chinesischen übersetzt und nacherzählt
  • Richter, Hans: Eine Reise zu den Yuracare-Indianern in Nordost-Bolivien
  • Karlin, A. M.: Malaita, die Menschenfresser-Insel. Mit 3 Abbildungen auf Tafelseite 52
  • Hirschberg, Walter: Giftmorde in Afrika
  • Fehlinger, H.: Wohnstätten der Naturvölker
  • Kunike, H.: Die Quadranten-Theorie. Asien und Amerika in ihren ältesten mythologischen Zusammenhängen. (Fortsetzung.)
  • Zeitschriftenrezension: H. A. Ried, Miesbacher Landbevölkerung. Deutsche Rassenkunde, Bd. 3
  • Zeitschriftenrezension: Ein Jahr Tierleben in Wald und Feld. [W. Beebe. Logbuch der Sonne]
  • Zeitschriftenheft: 4. Jahrgang 1930, Heft 6
  • Zeitschriftenheft: 4. Jahrgang 1930, Heft 7
  • Zeitschriftenheft: 4. Jahrgang 1930, Heft 8
  • Zeitschriftenheft: 4. Jahrgang 1930, Heft 9
  • Zeitschriftenheft: 4. Jahrgang 1930, Heft 10
  • Zeitschriftenheft: 4. Jahrgang 1930, Heft 11
  • Zeitschriftenheft: 4. Jahrgang 1930, Heft 12
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

von Menschen nicht bewohnt wer 
den kann. Nach dem Verlassen 
der sumpfigen fieberverpesteten 
Ebene, die mit dichtem undurch 
dringlichem Buschwerk bewachsen 
ist und wo stets eine schwüle 
modrige Luft herrscht, zeigt sich 
am Abhang des nun beginnenden 
Berggeländes die ganze Ueppigkeit 
eines tropischen Urwaldes. Schlan 
ker Bambus, wilde Kokospalmen, 
die kerzenschlanke hochragende 
Arekapalme, wuchtige Bananen 
stauden, wilder Pfeffer, Kakao 
bäume, kräftiger Schilfwuchs, 
riesige Farnkräuter und die Wirr 
nis dichter Wurzelbäume wuchern 
hier in all ihrer unberührten Groß 
artigkeit. Die Kraft der Tropen 
sonne und die unversiegbare Nah 
rungsquelle des Bodens wirkt sich 
hier in der umfassendsten Weise 
aus. 
Unermüdlich pustet das kleine 
dickleibige grüne Lokomotivchen 
den Berg hinan. Der kleine Eisen 
bahnzug stimmt zur Heiterkeit, 
und man fragt sich, wie es das 
kleine Verkehrsmittel fertig bringt, 
den steilen Berg hinauf zu fahren. 
Oft muß das Züglein halten, um 
Wasser und Kohlen einzunehmen 
oder den Aschenkasten zu säubern. 
Das Bähnchen, das schon seit 1880 
den Verkehr in den Himalaya ver 
mittelt, ist ein kleines technisches 
M underwerk. Auf kleinen schmal 
spurigen Schienen, die kaum einen 
halben Meter breit und nur auf 
Holzschwellen genagelt sind, bahnt 
es sich auf vielen Windungen und 
Krümmungen fast 3000 Meter hoch 
den Weg in die Berge. Das Geleise 
muß an vier Stellen spiralenförmig 
über den unteren Bahnkörper hin 
weg fahren, um besonders starke 
Steigungen zu überwinden, die oft 
1 :29 betragen. Die technische 
Leistung dieses Bähnchens ist des 
halb bewundernswert, weil es den 
Weg ohne Zahnräder zurücklegt. 
Meist geht der Fahrweg parallel 
mit der Regierungsstraße, die sehr 
stark von Ochsenkarren und Autos 
befahren ist und eine noch stärkere 
Neigung aufweist wie die Bahn. 
Mit zunehmender Höhe ändert 
sich das Landschaftsbild. Der 
Blick, der bisher durch den dichten 
Urwald gehemmt ist, wird jetzt 
mit zunehmender Höhe freier und 
weitet sich in die breite Fläche des 
sumpfigen Dschungelgebietes und 
in die Großartigkeit der bewachse 
nen Schluchten und Bergabhänge. 
Je höher der Zug hinaufsteigt, 
desto tiefer werden die Schluchten, 
desto umfassender wird der Aus 
blick in die Berglandschaft, die 
stets wechselnde Perspektiven in 
einem zarten blauen Nebel zeigt. 
Die sanft abfallenden sonnigen Ab 
hänge der Berge sind meist auf 
treppenartigen Abstufungen mit 
Teepflanzungen kultiviert, die 
einen Haupterwerbszweig der Berg 
bewohner bilden. Viele Berg 
wände werden zerrissen von zacki 
gen Felsgebilden, dunkelfarbige 
Blumen schimmern aus dem Ge 
büsch, Fächer- und Dattelpalmen 
wuchern hier neben ernsten 
Tannen, die mit ihrem dichten 
dunklen Nadelwerk der Landschaft 
einen neuartigen Charakter geben, 
der etwas an eine italienische 
Landschaft erinnert. 
Auch die Menschen zeigen sich 
hier in einer ganz anderen Rasse. 
Die düstere Schwermut der Hindu, 
der man in ganz Indien begegnet, 
sowie der spekulative Stolz der 
Mohammedaner ist hier in den 
freien Bergen nicht zu finden.
	        

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