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Zeitschrift für Volkskunde, 95.1999

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Volkskunde, 95.1999

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714790
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714790
Persistenter Identifier:
BV041717830
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Weitere Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Erscheinungsort:
Münster [u.a.] ; München ; Berlin
Verlag:
Waxmann, Deutsche Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsjahr:
1929
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709986
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709986
Persistenter Identifier:
DE-11-001938306
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde, 95.1999
Erscheinungsjahr:
1999
Signatur:
LA 8001-95
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
95. Jahrgang 1999, I. Halbjahresband
Sonstige Person:
Korff, Gottfried
Scharfe, Martin
Doering-Manteuffel, Sabine
Meiners, Uwe
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Zur Mobilisierung der "Heimatfront": Das Nageln sogenannter Kriegswahrzeichen im Ersten Weltkrieg
Sonstige Person:
Schneider, Gerhard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Volkskunde
  • Zeitschrift für Volkskunde, 95.1999
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Impressum
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: 95. Jahrgang 1999, I. Halbjahresband
  • Zimmermann, Harm-Peer: Der gute Kamerad. Ludwig Uhlands freiheitliche Konzeption des militärischen Totenkults
  • Zwach, Eva: Ein Volkskundler im Ersten Weltkrieg. Wilhelm Pessler und die Kriegsmuseen
  • Schneider, Gerhard: Zur Mobilisierung der "Heimatfront": Das Nageln sogenannter Kriegswahrzeichen im Ersten Weltkrieg
  • Kienitz, Sabine: Die Kastrierten des Krieges. Körperbilder und Männlichkeitskonstruktionen im und nach dem Ersten Weltkrieg
  • Koch-Schwarzer, Leonie: Bericht über die interdisziplinäre Tagung "Kulturwissenschaftliche Sichtweisen auf die Stadt" 8.-10. Mai 1998 in Hamburg
  • Schimek, Michael: 13. Tagung der Arbeitsgruppe Kulturhistorische Museen in der dgv 15.-19. September 1998 in Bad Windsheim
  • Wienker-Piepho, Sabine: 12. Interdisziplinäres Symposion zur Volkserzählung in Schloß Prösels bei Völs am Schiern 4.-7. Oktober 1998
  • Bechdolf, Ute: lltag und Medien. Zur Konstruktion und Funktionalisierung von Alltäglichem. Tagung des Volkskundlichen Seminars der Universität Zürich in Verbindung mit der Fachgruppe Wissenschaft der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde 6./7. November 1998
  • Einige Fragen zur privaten Magie im Alltag
  • Zeitschriftenrezension: Vera Deissner: Die Volkskunde und ihre Methoden. Perspektiven auf die Geschichte einer "tastend schreitenden Wissenschaft" bis 1945. Die Entstehung und Entwicklung des volkskundlich-methodologischen Paradigmas im Spannungsfeld des gesellschaftlichen Diskurses bis 1945
  • Zeitschriftenrezension: Andrea Zinnecker: Romantik, Rock und Kamisol. Volkskunde auf dem Weg ins Dritte Reich - die Riehl-Rezeption
  • Zeitschriftenrezension: Renate Glaser: Die Arbeitstagungen "Volkskunde und Rundfunk" 1953-1963
  • Zeitschriftenrezension: Bettina Kess: Würzburger Volkskunde-Absolventinnen in Studium und Beruf
  • Zeitschriftenrezension: Andreas Hepp, Rainer Winter (Hrsg.): Kultur - Medien - Macht. Cultural Studies und Medienanalyse
  • Zeitschriftenrezension: Diethart Krebs, Jürgen Reulecke (Hrsg.): Handbuch der deutschen Reformbewegungen 1880-1930
  • Zeitschriftenrezension: Heinz-Gerhard Haupt, Geoffrey Crossick: Die Kleinbürger. Eine europäische Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts
  • Zeitschriftenrezension: Palle Ove Christiansen: A manorial world. Lords, peasants and cultural distinctions on an Danish estate 1750-1980
  • Zeitschriftenrezension: Hermann Heidrich (Hrsg.): Mägde - Knechte - Landarbeiter. Arbeitskräfte in der Landwirtschaft in Süddeutschland
  • Zeitschriftenrezension: Andrea Hauser: Dinge des Alltags. Studien zur historischen Sachkultur eines schwäbischen Dorfes
  • Zeitschriftenrezension: Bettgeschichte(n). Zur Kulturgeschichte des Bettes und des Schlafens. Hrsg, im Auftrag des Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums - Volkskundliche Sammlungen - von Nina Hennig und Heinrich Mehl
  • Zeitschriftenrezension: Jan Carstensen, Ulrich Reinke (Hrsg.): Die Zeit vor Augen. Standuhren in Westfalen
  • Zeitschriftenrezension: Hildegard Mannheims, Reimer Möller, Arno Vorpahl: Die Bauernhäuser der Landschaft Stapelholm. Band 1: Archivalische Studien
  • Zeitschriftenrezension: Martin Ortmeier, Winfried Helm (Hrsg.): Granit. Freilichtmuseum Finsterau
  • Zeitschriftenrezension: Dorothea Schneider: Hunsrücker Nahrungsgewohnheiten
  • Zeitschriftenrezension: R. Asche, E. D. Schulze: Die Ragginer. 200 Jahre Volksmedizin in Südtirol 1780-1975
  • Zeitschriftenrezension: Franz-Werner Kersting: Anstaltsärzte zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik. Das Beispiel Westfalen
  • Zeitschriftenrezension: Sylvia Möhle: Ehekonflikte und sozialer Wandel. Göttingen 1740-1840
  • Zeitschriftenrezension: Alois Moosmüller: Kulturen in Interaktion. Deutsche und US-amerikanische Firmenentsandte in Japan
  • Zeitschriftenrezension: Heinke M. Kalinke: Die Frauen aus Zülz/Biala. Lebensgeschichten dies- und jenseits der deutsch-polnischen Grenze (1920-1995)
  • Zeitschriftenrezension: Christine Rehe: Von den Fildern nach Amerika. Alltag von Auswanderern im Spiegel ihrer Briefe. Eine mentalitätsgeschichtliche Annäherung
  • Zeitschriftenrezension: Regina Lampert: Die Schwabengängerin. Erinnerungen einer jungen Magd aus Vorarlberg 1864 - 1874
  • Zeitschriftenrezension: Ulrike Krasberg: Kalithea. Männer und Frauen in einem griechischen Dorf
  • Zeitschriftenrezension: Monika Kraemer: Partnersuche und Partnerschaft im deutsch- französischen Vergleich 1913-1993. Eine empirische Analyse zum Wertewandel anhand von Heirats- und Bekanntschaftsanzeigen
  • Zeitschriftenrezension: Patrick Hörl: Film als Fenster zur Welt. Eine Untersuchung des filmtheoretischen Denkens von John Grierson
  • Zeitschriftenrezension: Thommi Herrwerth: Partys, Pop und Petting. Die Sixties im Spiegel der BRAVO
  • Zeitschriftenrezension: Ursula Brunold-Bigler: Hungerschlaf und Schlangensuppe. Historischer Alltag in alpinen Sagen
  • Zeitschriftenrezension: Gaby Herchert: "Acker mir mein bestes Feld". Untersuchungen zu erotischen Liederbuchliedern des späten Mittelalters; mit Wörterbuch und Textsammlung
  • Zeitschriftenrezension: Walter Puchner: Studien zum griechischen Volkslied
  • Zeitschriftenrezension: Notizen
  • Literaturverzeichnis: Eingesandte Schriften (Erscheinungsjahr 1996, 1997, 1998 und 1999)
  • Sonstiges: Anschriften der Autorinnen und Autoren der Aufsätze und Berichte
  • Zeitschriftenheft: 95. Jahrgang 1999, II. Halbjahresband
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

7.ur Mobilisierung der „Heimatfront 
e kannte Legende rankte 9 , nagelte die Wiener Bevölkerung am 6. März 1915 einen 
»Eisernen Wehrmann“. Als man Ende April 1915 in Darmstadt erstmals auch auf 
^ em Boden des Deutschen Reiches nagelte, da tat man dies unter ausdrücklicher 
Bezugnahme auf die Wiener Erstnagelung. Auch die zweite deutsche Stadt, die ein 
j^ a gelungsobjekt aufstellte - Heilbronn am Neckar -, scheint zumindest in figür- 
lc her Hinsicht sich auf Wien bezogen zu haben, nagelte man dort doch am 7. Mai 
^15, ganz der Wiener Formensprache entsprechend, mit dem „Eisenhart“, der 
^ r sten vollplastischen Figur auf deutschem Boden, ebenfalls eine wehrhafte Ritter- 
hgur. 
Es mag ein Beweis dafür sein, daß der alte Nagelbrauch noch nicht überall ganz 
aus d ena Bewußtsein der Bevölkerung verdrängt war, daß in mindestens zwei deut 
schen Städten Kriegsnagelungen durchgeführt wurden, noch bevor dieser Brauch 
Ur ch das Nageln in Wien und in Darmstadt wieder auflebte. So wird im Dezember 
|^15 aus Ruhla berichtet, daß im dortigen Gasthaus „Kaiserhof“ „seit vorigen 
mter“ ein Eisernes Kreuz genagelt wurde. 10 Gesicherter sind zwei frühe Nage- 
n gen in Villingen. Verwundert berichtet die dortige Tageszeitung am 11. Februar 
^15: „Eine eigenartige Sammlung haben einige Stammgäste der Brauerei ‘Ott’ hier 
j^ n geleitet. Auf den Stammtisch wurde ein großes Eisernes Kreuz gezeichnet. 
lese ^ eic hnung soll mit Schuhnägeln beschlagen werden, für jeden Nagel ist ein 
einer Betrag zu entrichten, der für Zwecke des Roten Kreuzes bestimmt ist. So 
" rf üUt diese Sammlung nicht nur einen wohltätigen Zweck, sondern das entste- 
ende Eiserne Kreuz ist auch für den Stammtisch eine bleibende Erinnerung an den 
e ’•krieg und zeigt, wie die Daheimgebliebenen auf alle Arten für die Unterstüt- 
z ^ n g der im Feld stehenden Brüder bedacht sind.“ 11 Auch wenn diese Aktion 
I e nsichtlich noch keine über die eigene Stadt hinausreichende Wirkung erzielte, 
sie doch in der Stadt Villingen selbst weitere Bewohner zu einer vergleichbaren 
em °nstration patriotischer Gesinnung angestiftet. Denn wenige Wochen später 
na gelte ein Stammtisch des Gasthofes „Zum Schwanen“ „zur bleibenden Erinne- 
p Un § a n die große Zeit 1914-15, wo Deutschlands beste Söhne gegen eine Welt von 
ln aen das liebe Vaterland vor dem Einbruch unserer Feinde bewahren“, ein ver- 
» Gehbares, jetzt aber schon sehr viel kunstvoller gestaltetes Kriegssymbol, und 
ZWa i „eine Platte mit dem Reichsadler, der zwischen den Fängen im Schnabel ein 
ünstvolles Eisernes Kreuz über dem Schwert hält“. Auch hier sollten die Spenden 
Y ^oten Kreuz zufließen. Jeder Nagelnde konnte seinen Namen in eine dort auf- 
le gende Spenderliste eintragen. 12 Manches von dem, was die späteren Nagel- 
Seine Geschichte erzählt/. Lasius: Kriegswahrzeichen (wie Anm. 2), S. 133 f. Vgl. auch August 
Neuhaus-. Der „Stock-im-Eisen“ in Wien und sein Gegenstück aus Kiel im Germanischen 
Kationalmuseum in Nürnberg In: Niedersachsen 21 (1915/16), Nr. 9, S. 145-147. 
0 Weimarische Zeitung Nr. 290 vom 11.12.1915. Die Stadtverwaltung Ruhla hat bisher auf meine 
I. diesen Vorgang betreffende Anfrage nicht geantwortet. 
Der Schwarzwälder Nr. 40 vom 11.2.1915. 
Z Der Schwarzwälder Nr. 75 vom 19.3.1915. Dem Bericht zufolge begann die Nagelung vor 
»etwa 14 Tagen“ und hat seitdem rund 100 Mark erbracht.
	        

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