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Zeitschrift für Volkskunde, 95.1999

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Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Volkskunde, 95.1999

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714790
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714790
Persistenter Identifier:
BV041717830
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Weitere Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Erscheinungsort:
Münster [u.a.] ; München ; Berlin
Verlag:
Waxmann, Deutsche Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsjahr:
1929
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709986
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709986
Persistenter Identifier:
DE-11-001938306
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde, 95.1999
Erscheinungsjahr:
1999
Signatur:
LA 8001-95
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
95. Jahrgang 1999, I. Halbjahresband
Sonstige Person:
Korff, Gottfried
Scharfe, Martin
Doering-Manteuffel, Sabine
Meiners, Uwe
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Volkskunde
  • Zeitschrift für Volkskunde, 95.1999
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Impressum
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: 95. Jahrgang 1999, I. Halbjahresband
  • Zeitschriftenheft: 95. Jahrgang 1999, II. Halbjahresband
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Der gute Kamerad 
Ludwig Uhlands freiheitliche Konzeption des militärischen Totenkults 
Von Harm-Peer Zimmermann, Kiel und Freiburg i. Br. 
Die Toten sollen bestattet werden. Das ist der siebte von sieben Imperativen der 
christlichen Barmherzigkeit. Die anderen sind: Die Hungrigen speisen, die Dursti 
gen tränken, die Obdachlosen beherbergen, die Dürftigen kleiden, die Kranken 
pflegen, die Gefangenen besuchen. 
Die Toten sollen bestattet werden: Dieser Imperativ gilt allerdings nicht nui für 
Friedenstote; auch die Kriegstoten, insbesondere die gefallenen Soldaten, sollen 
nicht einfach im Staub zurückgelassen werden - wie Kadaver für Aasfresser. Auch 
deshalb schweigen die Waffen zwischen den Schlachten, kommt die Ruhe nach 
dem Sturm, damit die Toten eingesammelt, abtransportiert, begraben werden kön 
nen; und die Sieger sorgen für die Leichen der Besiegten, so Gott will. 
Erst der ‘totale Krieg’ des 20. Jahrhunderts bricht willkürlich mit diesem Impe 
rativ der Barmherzigkeit. Die Massengräber und Krematorien des totalen Krieges 
sprechen jeder Vorstellung eines christlichen Begräbnisses Hohn; sie sind nichts als 
Körperbeseitigungsanstalten. 
Die Kriegstoten zu bestatten, das hieß jedoch auch schon in gutgläubigen Zeiten 
meistens nicht viel mehr, als sie bloß schnell und dürftig zu verscharren, als sich 
eilfertig und nach oben hin einer lästigen Pflicht zu entledigen. So heißt es in dem 
Lied „Soldatenabschied“ aus dem 18. Jahrhundert: „Wo ich fall, scharrt man mich 
nieder / Ohne Klang und ohne Lieder; / Niemand fraget, wer ich bin . 
Oft genug wurde die Pflicht zur Bestattung der Kriegstoten auch völlig ver 
nachlässigt, wovon ebenfalls Soldatenlieder seit dem 30jährigen Krieg ein beredtes 
Zeugnis ablegen. Erst in der hohen Aufklärungszeit und dann vor allem in der 
Romantik erhielt das christliche Bestattungsgebot auch im Bereich des Militäri 
schen den Rang eines sittlichen Postulats und zugleich den Charakter eines herz 
lichen Verlangens, der Trauer. 
Tod und Trauer: die militärische Seite dieses volkskundlichen Themas steht hier 
in Rede. Diese Seite ist indes so vielschichtig, daß nur ein kleiner Aspekt zur Spra 
c he kommen kann: Ich möchte auf ein Volkslied beziehungsweise auf ein Kunst- 
lied im Volksmund’ 2 zu sprechen kommen, das den Wandel des militärischen 
Zitiert nach Wolfgang Steimtz: Deutsche Volkslieder demokratischen Charakters aus sechs 
Jahrhunderten. 2 Bde. Berlin 1955 und 1962; hier: Bd. 2/1962, S.79. 
Vgl .John Meier. Kunstlieder im Volksmunde. Materialien und ntersuc ung 
Neudruck mit einem Nachwort von Rolf Wilhelm Brednich. Hi es eim 
1
	        

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