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Globus, 80.1901

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Globus, 80.1901

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714790
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714790
Persistenter Identifier:
BV041717830
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Weitere Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Erscheinungsort:
Münster [u.a.] ; München ; Berlin
Verlag:
Waxmann, Deutsche Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsjahr:
1929
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709986
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709986
Persistenter Identifier:
DE-11-001938306
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde, 95.1999
Erscheinungsjahr:
1999
Signatur:
LA 8001-95
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Leerseite

Strukturtyp:
Leerseite
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 80.1901
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXX. Bandes
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXX. Bande
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 4. Juli 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 11. Juli 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 18. Juli 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 25. Juli 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 1. August 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 8. August 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 15. August 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 29. August 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 5. September 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 12. September 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 19. September 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 26. September 1901
  • Schuchardt, Hugo: Sichel und Säge; Sichel und Dolch. I.
  • Nehring, A.: Ein fossiles Kamel aus Südrussland, nebst Bemerkungen über die Heimat der Kamele
  • Förstemann, E.: Der Mayagott des Jahresschlusses
  • Gy.: Der Transport und die Aufrichtung schwerer Körper in vorgeschichtlicher Zeit
  • Das bolivianische Territorium Acre und seine Revolution
  • Zeitschriftenrezension: Geländekarte vom Seeberg bei Gotha. Massstab 1 : 1250. In einer neuen Terrainmanier von H. Habenicht, gezeichnet von Hubert Salzmann
  • Zeitschriftenrezension: Die Sammlungen des kaukasischen Museums. Herausgegeben von Gustav Radde. Bd. 3: Geologie von Prof. N. J. Lebedew. Mit 1 Porträt, 6 Tafeln und 1 Karte
  • Zeitschriftenrezension: Hjalmar Thuren: Dans og Kvaddigtning paa Faeroerne, Udgivet af Foeroyingafelag i Kobenhavn
  • Zeitschriftenrezension: Ethnographische Miszellen I von A. B. Meyer, W. Foy und O. Richter. (Abhandlungen und Berichte des königl. zoologischen und anthropologisch-ethnographischen Museums zu Dresden, Bd. IX, 1900 bis 1901. Nr. 6)
  • Kleine Nachrichten
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 3. Oktober 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 10. Oktober 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 17. Oktober 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 24. Oktober 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 31. Oktober 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 7. November 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 21. November 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 28. November 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 5. Dezember 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 12. Dezember 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 19. Dezember 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 26. Dezeember 1901
  • Sonstiges: [Inhalt; Eingesendete Neuigkeiten; Werbung]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Das bolivianische Territorium Acre und seine Revolution . 
193 
gezogen und geschoben von zahlreichen Menschen , grolse Steine auf ein im Bau begriffenes Werk hinaufgeführt werden konnten . Wie aber konnte nun ein solcher gewaltiger Stein z . B . für einen Dolmen oder Cromlech aufgerichtet werden ? Um dies anschaulich zu machen , giebt Watkins einige Skizzen , die besser als Worte sprechen , und die wir deshalb wiedergeben ( Abb . 1 , 2 , 3 ) . Hatte man auf diese Weise sämtliche Ringsteine für einen Dolmen errichtet , so wurde derselbe ganz mit Erde ausgefüllt und von auisen eine schiefe Ebene geschüttet , auf welcher dann die Decksteine befördert wurden . War dies geschehen , so konnte die Erde wieder entfernt und der Boden eingeebnet werden . Einen Beweis für diese Theorie scheint Dr . William 
H . Dali in der That gefunden zu haben . Bei einem such der Insel Jersey im Kanal , im Jahre 1878 , fand derselbe bei seiner Wanderung durch die Hügellandschaft aulser vielen fertigen Dolmen auch einen , der niemals fertig geworden zu sein schien . Die Seitensteine waren errichtet und ein ungeheurer Deckstein lag noch auf einer schiefen Ebene von Thon , nur eben zur Hälfte über das Innere des Dolmens hinwegragend . Dali merkt , es möchte ein Leichtes gewesen sein , mit Stricken , Rollen und einer ausreichenden Anzahl kräftiger Männer den Stein über die Randsteine hinwegzuschieben . — Watkins nimmt nun an , da£s die ägyptischen Pyramiden in ähnlicher Weise errichtet sein dürften . Eine kleine Skizze ( Abb . 4 ) mag dies veranschaulichen . Auf Rollen wurden die Blöcke 1 bis 5 an ihren Ort geschafft , dann die schiefe Ebene A aufgeschüttet und so allmählich weiter fortgefahren , bis der Schlulsstein 16 längs der schiefen Ebene E hinaufbefördert werden konnte . War die Pyramide fertig , so wurde die Erde wieder entfernt und der Boden ringsum damit eingeebnet . Watkins rechnet aus , wie lange auf diese Weise der Bau der Cheopspyramide von Gizeh , der gröisten von allen , mit 150 m Höhe und 250 qm Grundfläche dauert haben dürfte . Es wurden zwei Steinarten beim Bau verwandt , Kalkstein und roter Granit . Der erstere wurde bei El Massarah , 75 km von Gizeh , gebrochen , der rote Granit kam von Assuan , in der Nähe des ersten Katarakts , also aus über 800 km Entfernung geholt . Beide Steinbrüche lagen am Nil . Die blöcke wurden auf Flölsen bis zur Landungsstelle bei Gizeh gebracht und von hier auf Rollen und längs immer höher angeschütteten schiefen Ebenen bis nach Gizeh geführt . Die höchste schiefe Ebene mu£s eine Steigung von 20 Grad bei einer Länge von 750 m gehabt und über 71 / 2 Millionen Kubikmeter Erde halten haben . Nimmt man an , da£s ein Arbeiter im Durchschnitt 2l / 2 cbm Erde an jedem Tage tragen konnte , so könnte eine solche schiefe Ebene von 10000 Mann in zwölf Monaten zu 25 Arbeitstagen fertiggestellt werden . Man wei£s aber aus Inschriften , dals 100 000 Mann 20 Jahre lang an dieser Pyramide gearbeitet haben sollen , mithin hätten diese Erdarbeiten nur einen verhältnismä£sig geringen Zeitraum in spruch genommen . Wie grofs die Steine waren , die mittelst dieser geringen Mittel bewegt wurden , mag die Statue von Ramses II , die bei 20 m Länge über 887 Tonnen wiegt , veranschaulichen . Sie ist aus einem einzigen Block roten Granits aus den Steinbrüchen von Assuan hergestellt , der dann 200 km weit fortgeschafft werden ruu£ste , um in dem grolsen Tempel Ramses’II . Aufstellung zu finden . — Bei der Restauration des Tempels von Karnak in den Jahren 1895 bis 1898 , die der Franzose Legrain leitete , wobei oft 700 Fellahs an einem Tage beschäftigt wurden , hat Legrain auch schiefe Ebenen anschütten lassen , um die Architrave , die ein Gewicht 
von 57 200 Pfund hatten , sowie die schweren Kapitäle und übrigen Werkstücke wieder an Ort und Stelle bringen zu können . So haben Fellahs in neuester Zeit in gleicher Weise vollendet , was ihre Vorväter zu Zeiten Usertsens T . im 25 . Jahrhundert v . Chr . begonnen hatten . 
Gy . 
Buenos Aires , Juli . 
Dr . med . A . Stöcker , welcher als Oberarzt an der von Bolivien nach dem aufständischen Acre gesandten letzten Expedition teilnahm , traf auf der Rückkehr Ende Juni in Buenos Aires ein , um nach etwa dreiwöchigem , der holung gewidmetem Aufenthalte daselbst seine Reise nach Bolivien mit englischem Dampfer fortzusetzen . Am 19 . Juli hielt derselbe in der „ Deutschen Akademischen Vereinigung“ zu Buenos Aires einen Vortrag über seine Erlebnisse , in dem er unter anderem Folgendes mitteilt . 
Das Territorium Acre 0 , dessen Zugehörigkeit zu vien nach allen Verträgen unzweifelhaft ist , wurde auf den natürlichen Zugangsstrafsen , den Flüssen , von Brasilien her bevölkert , indem die Brasilianer dem Amazonenstrom entlang über Manaos nach dem Rio Acre vordrangen , der das reichste Gummigebiet der Welt durclifliefst , da die Gummibäume dort nicht nur kleine Gruppen , sondern ganze Wälder bilden . Dieser Reichtum liefs das Gebiet für Brasilien sehr begehrlich erscheinen ; die brasilianischen Behörden in Manaos erteilten den Ansiedlern Konzessionen und erhoben Zölle , und als vien Ende der neunziger Jahre einen Versuch machte , hörden einzusetzen und Zölle zu erheben , stieis es bei der Bevölkerung auf hartnäckigen , von Brasilien genährten Widerstand , der nach der Abreise des bolivianischen missars in offene Revolution ausbrach . Das Territorium Acre erklärte sich als unabhängige Republik . Auf Ersuchen der bolivianischen Regierung schritt nun Brasilien offiziell ein und sandte unter Oberst Praga eine Expedition aus . Der Führer der Aufständischen , Galvez , wurde gefangen , aber nach kurzer Zeit , nachdem er ein Schweigegeld von 500 Kontos erhalten ( er war im Besitz von für Brasilien kompromittierenden Schriftstücken ) , in Para in Freiheit setzt . An seiner Stelle erklärte aber jetzt der Oberst Praga sich zum Präsidenten des Freistaates Acre , wahrscheinlich geheimen Instruktionen folgend . Nun war Bolivien gezwungen , die Geltendmachung seiner Hoheitsrechte selbst in die Hand zu nehmen ; es sandte zunächst 90 Mann unter Führung des Dr . Muñoz ab , denen bald der Vizepräsident Lucio Velazco mit 200 Mann folgte . Im Juli 1900 wurde dann eine dritte gröfsere Expedition ausgesandt , unter dem Befehle des vianischen Kriegsministers Oberst Ismael Montes , bestehend aus 40 Offizieren , 60 Musikern und 300 Soldaten ( die fast alle dem Stamme der Aymaras entnommen waren ) mit 100 Maultieren . In dieser Expedition versah Herr Dr . Stöcker die Stellung eines Oberarztes . 
Von La Paz aus marschierte die Expedition über die bolivianische Hochebene am Ufer des Titicacasees vorüber nach Sorata , überschritt die Cordillere auf Pässen in 5000 m Meereshöhe , um dann rasch auf schwierigen , zum Teil in den Fels gehauenen Pfaden aus den Regionen des ewigen Schnees in die tropische Vegetationspracht des Stromgebietes des Amazonas hinabzusteigen . Unter unsäglichen Mühen , schwerden und Entbehrungen — die Nahrung bestand für 6 Monate fast ausschliefslich aus getrocknetem Fleisch ( Charque ) und Reis — ging es dann durch das Gebiet der wilden Guarayosindianer auf Flöfsen den Rio Mapui hinab bis zum Rio Beni . Hier wurde ein vierwöchiger Halt macht , um die für die Weiterreise erforderliche Anzahl von Booten zu beschaffen , auf denen man die Reise , dem Laufe des Beni folgend , bis Mercedes fortsetzte . Von hier aus setzte man Ende November den Vormarsch zu Lande fort , bis unter grofsen Schwierigkeiten der Rio Madre de Dios überschritten und das Gebiet des Aufstandes erreicht wurde . Am 6 . Dezember bezog die Expedition in der von den Bewohnern verlassenen Baracke Rio Linho ein lager , von wo aus Oberst Montes die Operationen der beiden vorausgegangenen Expeditionen zu unterstützen gedachte — 
B Im Augustheft des Geographical Journal ist eine neue Karte des nördlichen Bolivia mitgeteilt , auf der sich die im obigen Artikel genannten Örtlichkeiten verzeichnet finden . Redaktion . 
Das bolivianische Territorium Acre und seine Revolution . 
K
	        

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