EVIFA - virtuelle Fachbibliothek Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Globus, 98.1910

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 98.1910

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714790
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714790
Persistenter Identifier:
BV041717830
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Weitere Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Erscheinungsort:
Münster [u.a.] ; München ; Berlin
Verlag:
Waxmann, Deutsche Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsjahr:
1929
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709973
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709973
Persistenter Identifier:
DE-11-001938287
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde, 81/82.1985/86
Erscheinungsjahr:
1985
Signatur:
LA 8001-81/82
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
82. Jahrgang 1986, I. Halbjahresband
Sonstige Person:
Korff, Gottfried
Scharfe, Martin
Harvolk, Edgar
Roth, Klaus
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
Holger Böning, Heinrich Zschokke und sein "Aufrichtiger und wohlerfahrener Schweizerbote". Die Volksaufklärung in der Schweiz
Sonstige Person:
Siegert, Reinhart
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 98.1910
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des XCVIII. Bandes
  • Korrekturen: Berichtigungen zum XCVIII. Bande
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 7. Juli 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 14. Juli 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 21. Juli 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 28. Juli 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 4. August 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 11. August 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 25. August 1910
  • Klotz, Ernst: Die "organgesetzliche" Orientierung des Organismus Mensch im Raume
  • Schultz, Arved v.: Der "Turssuk". Verkehrsgeographische Betrachtungen aus dem westlichen Pamir
  • Halbfaß, W.: Die Entwässerung des Val di Chiana in Toskana. Eine kulturgeographische Betrachtung. Mit einer Karte
  • Budberg, Roger: Zur Charakteristik chinesischen Seelenlebens
  • J.: Bahnbau in Nigeria
  • Zeitschriftenrezension: E. Pringsheim, Physik der Sonne
  • Zeitschriftenrezension: A. Grund, Beiträge zur Morphologie des Dinarischen Gebirges. Geographische Abhandlungen, herausgegeben von A. Penck, Band IX, Heft 3
  • Zeitschriftenrezension: Waldemar Jochelson, The Yukaghir and the Yukaghirized Tungus. Teil I. (The Jesup North Pacific Expedition, Bd. IX, Teil 1)
  • Zeitschriftenrezension: Waldemar Bogoras, Chukchee Mythology. (The Jesup North Pacific Expedition, Bd. VIII, Teil 1)
  • Kleine Nachrichten
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 1. September 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 8. September 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 15. September 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 22. September 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 29. September 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 6. Oktober 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 13. Oktober 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 20. Oktober 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 27. Oktober 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 3. November 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 10. November 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 17. November 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 1. Dezember 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 8. Dezember 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 15. Dezember 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 22. Dezember 1910
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 29. Dezember 1910
  • Werbung
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingesendete Neuigkeiten, Werbung]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

104 
Klotz : Die „ organgesetzliche“ Orientierung des Organismus Mensch im Raume . 
der neugeborene wie auch der erwachsene — , ein Wesen von solcher morphologischer und physiologischer Bildung , daß es systematisch — zur Vermeidung organischer formation , zur Vermeidung physiologischer Hemmungen — gebunden erscheint , überwiegend wagerecht seine Hauptachse eingestellt zu tragen , dergestalt , daß nach unten die Bauchseite orientiert ist ; allein bei dieser Orientierung des Gesamtorganismus sind die Innenorgane dergestalt geordnet , daß ein Pendeln und Ruhen halb der organischen , morphologischen und gischen Variationsbreite statthaben kann . 
Beweis dessen ist folgende positiv und real bare urphänomenale Bildung auch des menschlichen Körpers : 
1 . Alle weichen , leicht verletzbaren Organe — Magen , Blase , Uterus , Brüste usw . — liegen mitsamt der seite wie beim Wirbeltierorganismus , d . h . sie sind allein bei wagerechter Orientierung der Wirbelsäule im Raume unterWendung der Bauchseite nach unten geschützt und gedeckt ; eben vön der Wirbelsäule als knöchernem Dach . 
2 . Allein bei solcher Orientierung des Körpers hängen Magen , Herz , Lunge usw . und verlaufen Schlund , Darm und Blutkreislauf usw . anatomisch erkennbar in „ gemäßer“ Weise , und die Gefahren der morphologischen Bildung von Anomalien und der biochemischen intoxikation infolge Hemmung auszuscheidender Exkrete bestehen nicht , d . h . bei „ organgemäßer“ Körperbewegung . 
3 . Beim Prozeß der Fortpflanzung , beim schaftsprozeß imd beim Gebären des menschlichen Weibes ist — anatomisch erkennbar — die Quadrupedenstellung oder sind die ihr entsprechenden Orientierungen des weiblichen Körpers die morphologisch und physiologisch einwandfreien . Nur bei Quadrupedenstellung derFemina passen männliches und weibliches Fortpflanzungsorgan zusammen wie Patrize und Matrize . Nur bei reiner Quadrupedenstellung vermag die Gravida Blase und tum ohne Hemmung zu entleeren . Nur die mehr oder minder echte Quadrupedenhaltung als Gebärlage — von der hockenden Haltung bis zur tiefsten Nachvornbeugung des Körpers — ist anatomisch und physiologisch als „ organgemäß“ wissenschaftlich diskutabel und sie ist von den Frauen der „ Urvölker“ überwiegend , auf Grund guter Erfahrung , bevorzugt 9 ) . 
Die systematisch gebunden organisierte Architektur der menschlichen Gestalt schließt — soweit einer exakten Forschung objektiv erkennbar •— andere keiten aus als das „ organgesetzliche“ Gefüge des ander der Wirbelknochen samt der mehr oder minder rechtwinkelig zur wagerechten Wirbelsäule teils hängend ( Eingeweide , Rippen ) , teils stützend ( Extremitäten ) gebildeten Organlagerung im Raume . Es ist das schichte des Übereinander — bei aufrechter Haltung der Menschengestalt — nicht im Bauplan zu dieser sierten Architektur gelegen . 
Die Lehrsätze der Entwickelungsmechanik , welche die Entstehung dieser Architektur — der „ lichen“ , lebendigen — unter dem ausschlaggebenden gestaltenden Einfluß der Funktion behaupten , sind irrig fundiert . Eine solche „ funktionelle Anpassung“ ( Roux ) ist im Hinblick auf den Organismus Mensch gerade als nicht bewiesen anatomisch erkannt . Trotz überwiegend atypischer Funktion , bei senkrechter Haltung dieses Organismus in der Zivilisation , blieb für seine vitale Architektur konstant die geschilderte wagerechte tierung seiner Hauptachse : die physiologisch typische ; 
9 ) Ygl . hierzu G . J . Engelmann , „ Die Geburt bei den Urvölkern“ . Für die Bekanntschaft mit diesem Werke sage ich Herrn Prof . Dr . v . Luschan , Direktor am Museum f . Völkerkunde Berlin , besonderen Dank . 
kein „ funktioneller“ Umbau , keine Neugestaltung fand statt . 
Mit diesem gegebenen urphänomenalen Faktor ist fortan zu rechnen . 
Als irrig und irreführend werden hiernach erkennbar auch jene auf der 77 . Versammlung Deutscher forscher und Ärzte vorgetragenen Lehren von Ingenieur Joseph Wimmer : „ Mechanik der Entwickelung der schen Lebewesen“ , wo „ eine Mechanik der Entwickelung der tierischen Lebewesen“ vom „ niedersten“ bis zum „ höchstorganisierten“ , dem atypisch aufrecht stellten Menschen , vorgeführt wurde . Dieser „ organisierte“ „ Aufrechte“ ist gerade „ organisiert“ nicht nachweisbar . 
Gebhard hat z . B . 1910 — 9 . Kongreß für dische Chirurgie — auf die „ mangelhafte Anpassung“ der unteren Extremitätenknochen beim Dauer - geher Mensch hingewiesen . Ein Fortschreiten dieser „ funktionellen Anpassung“ ist trotz Mehrgebrauch in der Zivilisation nicht zu konstatieren ; im Gegenteil : die Zunahme der pathologischen Deformation gerade an diesem Teile des Baues — der Plattfuß — wird gestellt . 
Den im naturwissenschaftlichen Denken ten Begriffen „ Aktivitätshypertrophie“ und „ atrophie“ ( Roux ) sind bezüglich des atypisch den Bau seiner vitalen Architektur tragenden Menschen , zwecks klarer Beschreibung seiner „ organgesetzlichen“ Bildung , die präziser orientierenden Begriffsworte „ organgemäß“ und „ organwidrig“ voranzustellen oder beizufügen . 
Als Beweisgruppe 2 — zum negativen Erweis der wagerechten Orientierung als „ organgesetzlicher“ und „ organgemäßer“ — führe ich das Phänomen der krankung der Organe infolge andauernd organwidriger Umstülpung der geordneten vitalen Architektur des menschlichen Körpers an . Durch die Aufrichtung der Längsachse des menschlichen Körpers erfolgen , und zwar überwiegend in umgekehrter Richtung zur richtung , a ) Verlagerungen und Senkungen ( Magen , bärmutter ) , b ) „ organwidrige“ Aktivitätshypertrophien oder Dilatationen , vital intakte Organe von gischem Tonus in atonischen , pathologischen Zustand verwandelnd ( Blindsack , Venen am Anus , Hämorrhoiden ) , c ) Organknickungen und Verwachsungen am Skelett und an Weich teilen ( am Thorax sind die immobilen Rippen , am Darm die Knickung zwischen Pylorus und Duodenum , sowie am Colon transversum die Flexuren Coli dextra und Duodeno jejunalis , ferner am Uterus die Bänder , die Eileiter , der Beckenboden gefährdete Organe ) . Alle diese Erkrankungen erfolgen wesentlich aus mechanischer sache : infolge Verlagerung der oi’ganischen Richtung der Achsen jener Organkomplexe , welche — organ widrig — aus der Richtung des „ organgesetzlichen“ Untenventral - wärts verlagert wurden in ein Untenkaudalwärts . — jährige , ärztlich bestätigte Kontrolle hat ergeben , daß bei Absolvierung der regenerativen Ruhe — Schlaf — unter Einhaltung — während selbst relativ kurzer Zeit — der „ organgemäßen“ Lage — Bauchlage — die Erholung , die Wiederherstellung der körperlichen und geistigen Spannkraft eine intensivere ist . Sogenannte trunkenheit , Hirndruck infolge Liegens oder gar der in der Volkskunde und Ethnologie bekannte schreckhafte Traum , das „ Albdrücken“ , verfolgen den Menschen , welcher unter „ organgesetzlicher“ Orientierung seines Körpers ruht , nicht . Jene temporären Trübungen des Geistesleben treten besonders bei Lagerung des mus in Rückenlage auf . Der Experimentator paralysiert , wie bekannt , durch temporäre Fixierung in jener Lage das Wirbeltier . Ich spreche hiernach , gestützt auf gute
	        

Download

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.