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Zeitschrift für Volkskunde, N.F.4=42.1932

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Volkskunde, N.F.4=42.1932

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714790
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714790
Persistenter Identifier:
BV041717830
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Weitere Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Erscheinungsort:
Münster [u.a.] ; München ; Berlin
Verlag:
Waxmann, Deutsche Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsjahr:
1929
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709844
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709844
Persistenter Identifier:
DE-11-001929014
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde, N.F.4=42.1932
Erscheinungsjahr:
1932
Signatur:
LA 8001-42
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Eine Rosenkranz- und Geißler-Bruderschaft in Nordtirol. (Mit 2 Abbildungen.)
Sonstige Person:
Fischnaler, Konrad
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Volkskunde
  • Zeitschrift für Volkskunde, N.F.4=42.1932
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Leerseite
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Zeitschriftenheft: Heft 1 (Bolte Bibliographie) (Mit 1 Bildnis)
  • Zeitschriftenheft
  • Lauffer, Otto: Was heißt "Deutsche Volkskunde"?
  • Beitl, Richard: Wilhelm Mannhardt und der Atlas der deutschen Volkskunde. (Antrittsvorlesung, gehalten am 31. Juli 1933 in der Alten Aula der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin)
  • Romain, Alfred: Zur Gestalt des Grimmschen Dornröschenmärchens
  • Steller, Walther: Volkskunde und Rechtskunde
  • Wolfram, Richard: Weiberbünde
  • Steinleitner, Franz: Mittel aus dem Tierreich zum Anhexen der Impotenz und Heilen der angezauberten Mannesschwäche
  • Wagner, Reinhard: Einige vorder- und hinterindische Fassungen des Märchens von der Frau Holle (Goldmarie und Pechmarie)
  • Fischnaler, Konrad: Eine Rosenkranz- und Geißler-Bruderschaft in Nordtirol. (Mit 2 Abbildungen.)
  • Lehmann-Nitsche, Robert: Zur Volkskunde Argentiniens. VIII. Die drei klagenden Vögel
  • Bohrke, Alwin: Masurische Märchen
  • Ranke, Friedrich: Aufgaben volkskundlicher Märchenforschung. Vortrag auf dem 2. Deutschen Volkskundetag in Weimar (9. Oktober 1933)
  • Wähler, Martin: Thüringische Volksnahrung. (Mit 1 Karte.) (Nach einem auf dem 2. Deutschen Volkskundetag in Weimar 1933 gehaltenen Vortrag.)
  • Wähler, F. Eckstein; Anton Englert; Hans Maria Fuchs; H. Harmjanz; O. Heilig;Rudolf Helm; Käthe v. Jezewski; Walter Kainz; Herman Kreyenborg; Hermann Mang; Helene Raff; Max Rosenthal; Emil Schnippel; W. Steinitz; Elisabeth Vordemann; Martin: Kleine Mitteilungen
  • Zeitschriftenrezension: Andrejev, N. P.: Ukazatel' skazocnych süzetov po sisteme Aarne (Verzeichnis von Märchentypen nach Aarnes System). Hrsg. von der Märchenkommission der staatlichen russischen geographischen Gesellschaft. (russisch)
  • Zeitschriftenrezension: J. Horák, Národopis Ceskoslovenský (= Die tschechoslowakische Volkskunde. SA. aus dem Sammelwerk "Tschechoslow. Heimatkunde")
  • Zeitschriftenrezension: Schnürer, Gustav und Ritz, Joseph Maria, Sankt Kümmernis und Volto Santo. Studien und Bilder. (Forschungen zur Volkskunde hsg. von Georg Schreiber, Heft 13-15)
  • Zeitschriftenrezension: Sprache und Literatur. Herausgegeben von dem Institut der Geschichte der Literaturen und der Sprachen des Westens und des Ostens, Bd. 4
  • Christiansen, J. B.; Robert Mielke; Johannes Koepp; F. B.; Reidar Th.: Notizen
  • Nachruf: G. Polívka
  • Nachtrag: Nachtrag
  • Register: Register
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Eine Rosenkranz- und Geißler-Bruderschaft in Nordtirol. 
185 
mit ihren „Geheimnuß-Stäben“, die Räte und anderen Mitglieder der 
Bruderschaft. 
Selbstverständlich fehlte im Zuge die Musik nicht. Wenn die ein 
heimischen Kräfte nicht ausreichten, verschrieb man sich Fremde von 
Reichenhall in Bayern und Mittersill in Salzburg. Gelegentlich, so 1739 
und 1741, werden auch Mohren, Dragoner und Reiter als Trompeter und 
Pauker namhaft gemacht. Von den „gemeinen“ andächtigen Prozessions 
gängern trugen die Männer künstliche Lorbeerkränze auf dem Haupt, und 
das Frauenvolk zog im Staat, die Gebetsschnüre in den gefalteten Händen, 
einher. Anstatt der erwähnten „Gesätze“ flocht man gesungene Reime ins 
Gebet. Vom Jahre 1732 bis an sein Ende 1742 versorgte der „Simeringer- 
Hansl“ (Hans Aufschneider) die Frauen mit diesen Zwischengliedern der 
drei Rosenkränze. Gelegentlich, wie 1708, waren auch Feuerschützen beim 
Umgang, und stets krachten Böller und Mörser vom nahen Kitzbüheler 
Schattberg. 
Diese Prozessionen reiften auch Früchte, welche dem in neuester Zeit 
wieder in vermehrtem Maße gepflegten Volksschauspiel im unteren 
Inntal zugute kamen, und es ist sicher, daß allerlei Anfänge geistlicher und 
weltlicher dramaturgischer Darstellungen sich davon herschreiben. Dies 
gilt von Passions- und Osterspielen, welche jenseits des Brenners seit 
Beginn des 16. Jahrhunderts bei jung und alt sich größter Beliebtheit 
erfreuten, aber diesseits in geringerem Ausmaße verbreitet waren. 
Die früheste Nachricht von solchen Volksschauspielen entstammt für 
Kitzbühel dem Jahre 1518. Der Kirchpropst Balthasar Troyer bezahlt den 
Arbeitern, „so an Unser Frauentag all nottorft zu dem spill gemacht und 
zugericht“ ihren verdienten Lohn; desgleichen 1519 die beiden Pröpste 
Wolfgang Hagsteiner und Gilg Ogsenbaider 10 Krz., weil sie „auf dem 
Freithof die pin (Bühne) zum spil“ aufgerichtet und wieder abgebrochen. 
Im Jahre 1534 widmet ein Nachfolger, Georg Götsch, den Zimmerleuten 
einen „Trunk, als sy die schrankhen (Zaun) gemacht“ für das Spiel zu 
„Ostern“. Diese und spätere Aufzeichnungen ergeben, daß die Spiele unter 
freiem Himmel, meist wohl auf dem Friedhof neben der St.-Andreas-Kirche 
stattgefunden. 
Von den Titeln der Volksstücke sind nur bekannt: 1536 „Unsers Herrn 
abent essen“ (Christi Abendmahl), also der Anfang eines Passionais. Man 
hatte dazu eine eigene „Hütte“ errichtet. Am Sonntag nach Sonnenwende 
desselben Jahres folgte das Spiel „Von den zwei Richtern“, 1537 Sonntag 
nach Ostern jenes „Von den jungen gsöllen, wie sy der priester strafen 
tut“, 1538 zu Pfingsten ein Spiel „Von dem krankhen sterbenten men- 
schen“ 1 ) und 1545 das durch ganz Tirol verbreitete Jesuitendrama „Vom 
bekehrten Junggesellen“. Leider sind alle Textbücher zu diesen Volks 
spielen verloren. 
Während in der Nachbarstadt Rattenberg am Inn schon 1512 der 
Augustiner-Mönch Bruder Jakob Schot vor dem Rate die Aufführung 
Vgl. J. Bolte, Drei Schauspiele vom sterbenden Menschen. Leipzig 1927.
	        

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