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Der Erdball, 5.1931

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Der Erdball, 5.1931

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714791
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714791
Persistenter Identifier:
BV042275036
Titel:
Deutsches Jahrbuch für Volkskunde
Weitere Titel:
Deutsches Jahrbuch für Volkskunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Akad.-Verl., Institut für Deutsche Volkskunde, Berlin, Ost
Erscheinungsjahr:
1955
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709741
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709741
Persistenter Identifier:
DE-11-001911660
Titel:
Deutsches Jahrbuch für Volkskunde, 5.1959
Erscheinungsjahr:
1959
Signatur:
LA 2200-5
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Bäuerliches Arbeitsgerät in den Museen Mecklenburgs. Mit 25 Zeichnungen von Ursula Berger
Sonstige Person:
Weinhold, Rudolf
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Abbildung

Strukturtyp:
Abbildung
Titel:
Abb. 2. Kappenflegel (Museum Schwerin)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
  • Anthropos, 21.1926
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: INDEX
  • Zeitschriftenheft: 21. Jahrgang 1926, Heft 1
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: INDEX
  • Literaturverzeichnis: Bibliographie
  • Wiedemann, Alfred: Der Geisterglauben im alten Ägypten
  • Schmidt, Joseph: Die Ethnographie der Nor-Papua (Murik-Kaup-Karau) bei Dallmannhafen, Neu-Guinea. (Schluß.)
  • Dubois, H. M.: Les Origines des Malgaches
  • Seiwert, Johannes: Die Bagielli, ein Pygmäenstamm des Kameruner Urwaldes
  • Unkrig, W. A.: Ein moderner buddhistischer Katechismus für burjatische Kinder
  • Staal, J.: Dusun drinking- and love-songs
  • Preuss, K. Th.: Forschungsreise zu den Kágaba-Indianern der Sierra Nevada de Santa Marta in Kolumbien. Beobachtungen, Textaufnahmen und linguistische Studien. Unternommen im Auftrage der Staatlichen Museen zu Berlin mit Mitteln der Herzog von Loubat-Professur-Stiftung. (Fortsetzung.)
  • Borchardt, Paul: Naturbedingte Kulturwege
  • Malcolm, L. W. G.: The Social-Political Organisation of the E-gap Tribe, Central Cameroon
  • Zyhlarz, Ernst: Das Verbum im Kondjara
  • Muntz, E. E.: The Influence of Civilization upon Native Character
  • Schmidt, Wilh.: Analecta
  • Miscellanea
  • Literaturverzeichnis: Bibliographie
  • Literaturverzeichnis: Avis
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau - Revue des Revues
  • Zeitschriftenheft: 21. Jahrgang 1926, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: 21. Jahrgang 1926, Heft 3
  • Leerseite
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

22 
Prof. Dr. Alfred Wiedemann, 
Todesfälle und Erkrankungen galten im alten Ägypten nicht als Er 
eignisse, welche durch natürliche Ursachen herbeigeführt wurden. Sie be 
ruhten in jedem Fall auf einem Morde oder einer Verletzung, welche ein 
höheres Wesen dem Betroffenen zugefügt hatte 56 . Bisweilen war der 
Schädiger ein großer Gott, der einen Menschen, der ihn nicht genügend achtete, 
mit Erblindung oder Lähmung strafte 57 . Meist aber handelte es sich um 
niedrigerstehende Gestalten, Sondergottheiten der verschiedenen Krankheiten 
oder um von Natur bösartige Wesen oder endlich am häufigsten um Tote. 
Daß in solchen Fällen der Aehu der Schuldige sein konnte, zeigten bereits 
mehrere Beispiele. Die Tatsache, daß statt seiner die Toten im allgemeinen 
oder auch bestimmte Tote als verderbendrohende Gestalten angesehen wurden, 
werden am besten einige weitere Textstellen belegen. Eine Tonscherbe, welche 
in das Museum zu Toronto in Kanada gelangt ist 58 , trägt eine in der 
Ramessidenzeit aufgetragene lange Beschwörung, welche beginnt: „Oh Feind, 
oh männlicher Toter, oh weibliche Tote, die Ihr bereitet Leid dem N. N. 
Überfalle du ihn nicht! Dein Kopf hat keine Macht über seinen Kopf, dein 
Arm hat keine Macht über seinen Arm, keines deiner Glieder hat Macht über 
das entsprechende Glied des N. N.... Du vermagst nicht, in ihn einzudringen, 
du vermagst nicht, in sein Glied einzudringen und -ihn schwach (also zeugungs 
unfähig) zu machen, du vermagst nicht, ihn blind zu machen, du vermagst 
nicht, ihn taub zu machen,“ usf. Ein zu Memphis entdecker Papyrus aus der 
thebanischen Zeit 59 richtet seine Beschwörungen gegen männliche und weib 
liche Tote, welche dem Lebenden Kopfschmerzen bringen. Hierbei werden 
bisweilen Amulette zu Hilfe genommen oder dem Leidenden empfohlen, die 
Zauberformel unter den Kopf zu legen. 
Vor allem waren von Natur aus schwache und hilflose Wesen den Be 
drohungen durch die Toten ausgesetzt und richtete sich daher ihre schädigende 
Wirksamkeit gerne gegen Kinder. Die Sorge um diese Geschöpfe ließ Eltern 
und zauberkundige Beschwörer zu Formeln greifen, um die Angriffe der 
Bösen abzuwehren. Hierbei genügten in einzelnen Fällen die Worte allein, 
meist verstärkte man aber deren Wirkung dadurch, daß man gleichzeitig dem 
Kinde ein Amulett von jeweils fest vorgeschriebener Gestalt anlegte. Zahlreiche 
hierher gehörige Vorschriften sind in den um 1700 v. Chr. zusammenge 
stellten „Zaubersprüchen für Mutter und Kind“ eines Berliner Papyrus 60 er 
halten geblieben. Da heißt es beispielsweise: „Laufe aus, der du aus dem 
Dunkeln kommst; laufe aus, die du aus dem Dunkeln kommst (also der, bzw. 
die Tote). Kommst du, um dies Kind zu küssen, ich lasse dich es nicht küssen. 
Kommst du zur Beruhigung, ich lasse dich ihm nicht Beruhigung geben. 
Kommst du, um es zu schädigen, ich lasse dich es nicht schädigen. Kommst 
56 Maspero, Hist. anc., I, S. 111 f.; Etudes de Myth., II, S. 250 f.; Revue critique 
1889, II, S. 366; 1902, II, S. 181 ff. 
57 Vgl. die Texte bei Erman, Sitzungsb. Akad. Berlin, 1911, S. 1086 ff. 
58 Publ. Gardiner, Theban Ostraca from Toronto and Oxford, S. 13 ff. 
59 Papyrus Leiden J. 348; vgl. Pleyte, Etude sur un rouleau magique du Musée 
de Leide, Leiden 1866. 
00 Erman, Abh. Akad., Berlin 1901.
	        

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