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Globus, 24.1873

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Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 24.1873

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709673
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709673
Persistenter Identifier:
DE-11-001896199
Titel:
Anthropos, 47.1952
Erscheinungsjahr:
1952
Signatur:
LA 1118-47
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 47, H. 5./6., Sep. - Dec., 1952
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 24.1873
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1873
  • Auf Tahiti in der Südsee
  • Abbildung: Ein tahitisches Mädchen
  • Abbildung: Papeete auf Tahiti
  • Abbildung: Landschaft auf Tahiti
  • Abbildung: Felsen von Pika im Matonwai-Thale
  • Abbildung: Federschmuck der Eingeborenen der Societäts-Inseln
  • Abbildung: Taro (Caladium oder Arum esculentum)
  • Nachtigal: Zug mit einer Sklavenkarawane in Baghirmi. II.
  • Die Sage von den goldgrabenden Ameisen in Indien
  • Kirchhoff, Theodor: Die Chinesen in San Francisco. Ein Culturbild aus dem fernen Westen. I.
  • Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1873
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1873
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

228 
Auf Tahiti in der Südsee . 
einen ? Uarana . — In den Straßen sieht man nament - lich Abends viele Matrosen , die singend umherziehen ; Ein - geborene sitzen vor ihren Thüren oder wandeln langsam auf und ab . In den Kaffee - oder eigentlich Trinkhäusern fehlt der französische Kellner nicht , ebenso wenig der 9 ) attfee , welchen man auf den ersten Blick erkennt . Zank und Streit kommen nur selten vor . Ein Wandelgang Abends am Strande ist entzückend und erfrischend . In ruhigen , kalten Nächten flimmert auf der stillen See Fackellicht hin und her ; die Eingeborenen speeren Fische . In der Stadt ver - nimmt man bei der Heimkehr die „ Himenes " ( Hymnen ) , welche noch aus der protestantischen Zeit stammen , und vor dem Hause des Gouverneurs macht ein Orchester Musik . Man hatte den Insulanern Französisch beigebracht , aus - zurufen : Es lebe der Kaiser ! Hurrah ! Es lebe die Kai - serin ! Hurrah ! Es lebe der kaiserliche Prinz ! Hurrah ! Vive la reine Pomare , vive le Commandant , ] e Com - missionaire , 1'Amirai ! — Das war im September 1870 ; 
auf Tahiti gab es noch einen Empereur , in Europa hatte er seine Rolle ausgespielt . 
Wer denkt bei Tahiti nicht an Königin Pomare ? Auch Earl Pembroke machte der alten Dame seine Aufwar - tung und küßte ihr die Hand ; sie war freundlich und gut - müthig und hatte sich in das Unabänderliche ergeben . Die Franzosen sind nun einmal Herren und Gebieter auf den Inseln , welche einer ihrer Landsleute , der Seefahrer Bou - gainville , als „ Neu - Cythere " bezeichnete . 
Eine Wanderung auf der Straße , welche um die Insel herum der Küste entlang führt , ist in hohem Grade lohnend , denn sie bietet reizende Landschaftsbilder in Menge dar . Bon den steilen Felsen herab fallen klare Bäche , die ein erfrischendes Bad gewähren , und häufig hat man einen Blick auf die brandende See . In den Dörfern der Eingeborenen findet der Fremde jedes Mal eine freundliche Aufnahme . Die Häuser stehen auf Pfählen von Hibiscus , die ein paar Zoll von einander entfernt sind , und nehmen sich aus wie 
Landschaft auf Tahiti . 
kolossale Vogelkäfiche ; das Dach besteht aus Palmblättern . Solch eine Hütte ist sehr luftig , der Wind zieht hindurch , und es ist kein Wunder , daß die Leute Rheumatismen bekommen . 
In größeren Dörfern befindet sich eine Gemeindehütte , in welcher die Ortsbehörden ihre Versammlungen halten , und wo das Volk sich einfindet , um „ Himenes " zu sin - gen ; die protestantischen Gotteshäuser sind zumeist versal - len , seitdem die Jesuiten kamen und papistische Capellen baueten . Eine solche steht in der Nähe des Tamarinden - baumes , welchen der große Seefahrer Cook vor nun mehr als einhundert Jahren gepflanzt hat . Unweit von der - selben bemerkte Graf Pembroke eine kleine , alleinstehende Hütte , in welcher ein Sarg sich befand . Es ist Brauch , daß man die Leichen einige Zeit über der Erde stehen läßt , damit die Verwandten ihr noch Besuche abstatten . Man ist dabei einfacher auf Tahiti als auf Sicilien . Wenn dort ein junges Mädchen aus wohlhabender Familie starb , dann putzte man die Leiche mit der besten Ballkleidung auf , und stellte sie so in die Ecke des Besuchzimmers ; dann er - schienen Freunde und Verwandte , gleichfalls festlich gekleidet , um ihr eine Abschiedsvisite zu machen ! 
Tahiti besteht aus einer ununterbrochenen Masse von Bergen , Schluchten , Abgründen und Thälern , hat nur spär - lich ebenes Land und eignet sich nur an wenigen Stellen für Plantagen . Eine derselben heißt Atimaono und gehört einem Herrn Stewart , der als britischer Unterthan viel Un - gemach durch die Ränke der Krämer zu leiden hatte . Sie schickten Baumwolle der schlechtesten Qualität nach Europa , welche für ein Product seiner Pflanzung ausgegeben wurde ; und sie sagten ihm in amerikanischen Blättern die abschen - lichsten Dinge nach ; er mißhandle seine Arbeiter ganz ent - schlich , betrüge sie um ihren Lohn und lasse die Todten un - begraben liegen . Sein Aufseher wurde als ein blutdürstiges Ungeheuer bezeichnet . Er ließ , so wurde gelogen , Frauen , die ihre Kinder an der Brust hatten , aufhängen und dann auspeitschen ; ja er hatte auch Chinesen bei lebendigem Leibe gebraten ! Stewart selbst wurde als ein mittelalterlicher Baron geschildert , der Jeden mißhandele , welcher in der Nähe seiner Bnrg sich blicken lasse . Der Mann verlangte darauf von der Regierung eine genaue Untersuchung , und diese er - gab , daß aus seiner Plantage Alles in bester Ordnung sich befinde , daß auch die Arbeiter gut gehalten würden . Eine
	        

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