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Band: Das Noth- und Hülfs-Büchlein oder lehrreiche Freuden- und Trauer-Geschichte des Dorfes Mildheim, Erster Theil

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Volltext: Band: Das Noth- und Hülfs-Büchlein oder lehrreiche Freuden- und Trauer-Geschichte des Dorfes Mildheim, Erster Theil

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709565
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709565
Persistenter Identifier:
DE-11-001876979
Titel:
Globus, 52.1887
Erscheinungsjahr:
1887
Signatur:
3851 bb:52
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
No. 5. 1887
Sonstige Person:
Kiepert, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mehrbändiges Werk: Das Noth- und Hülfs-Büchlein oder lehrreiche Freuden- und Trauer-Geschichte des Dorfes Mildheim
  • Band: Das Noth- und Hülfs-Büchlein oder lehrreiche Freuden- und Trauer-Geschichte des Dorfes Mildheim, Erster Theil
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt des ersten Theils
  • Kapitel: Freuden- und Trauer-Geschichte des Dorfes Mildheim
  • Kapitel: Noth- und Hülfs-Büchlein für Bauersleute, welches lehret, wie man vergnügt leben, mit Ehren reich werden, und sich und Andern in Allerhand Nothfällen helfen kann
  • Vorblatt
  • Sonstiges: Dieß ganze Buch ist mit Bedacht Für Jung' und Alte so gemacht [...]
  • Abbildungsbeschreibung: Vorstehendes Bild stellt den lieben Herzog Leopold von Braunschweig vor [...] [Beschreibung der Abbildung auf dem Vorblatt]
  • Kapitel: Erster Theil des Noth-und Hülfs-Büchleins, welcher lehret: wie Bauersleute vergnügt leben können
  • Kapitel: Des Noth-und Hülfs-Büchleins zweyter Theil. Wie Bauersleute mit Ehren reich werden können
  • Kapitel: Des Noth-und Hülfs-Büchleins dritter Theil. Wie man sich in allerhand Nothfällen des Lebens helfen kann
  • Kapitel: [Einleitung]
  • Kapitel: 36. Von der künstlichen Beschaffenheit des menschlichen Leibes, wie auch von der großen Kunst des Arztes und dem gottlosen Betrug der Quacksalber und Marktschreyer
  • Kapitel: 37. Wie man dem Arzte von einem Kranken Bericht geben soll, wenn er nicht selbst zu ihm kommen kann
  • Kapitel: 38. Was man bey Krankheiten nicht thun soll, wenn es der Arzt nicht verordnet
  • Kapitel: 39. Lebensordnung für Kranke
  • Kapitel: 40. Lebensordnung für Genesende nach überstandener Krankheit
  • Kapitel: 41. 42. 43. Diese Vorschriften sind vorn, Seite 15 bis 32 der Geschichte des Dorfes Mildheim nachzulesen
  • Kapitel: 44. Der Verfasser dieses Büchleins ertrinkt beynahe in der Mulde, und was man hätte thun müssen, ihn wieder lebendig zu machen. Desgleichen von der Wassersnoth überhaupt
  • Kapitel: 45. Wie man Leute, die von Kohlendampf und andern Dünsten erstickt sind, wieder zum Leben bringt. Desgleichen von Basilisken, und von der Kunst Geister zu citiren
  • Kapitel: 46. Wie man erhenkte oder erwürgte Menschen wieder lebendig macht
  • Kapitel: 47. Von giftigen Gewächsen
  • Kapitel: 48. Von betäubenden Giftgewächsen
  • Kapitel: 49. Von betäubend-scharfen Giftpflanzen
  • Kapitel: 50. Von scharfen Pflanzengiften
  • Kapitel: 51. Von giftigen Schwämmen
  • Kapitel: 52. Von andern Giften, welche Menschen und Vieh krank machen und tödten können
  • Kapitel: 53. Vom Biß toller Hunde und den besten Hülfsmitteln dagegen
  • Kapitel: 54. Von Ottern, (Addern, Vipern, Nattern,) Kröten, Spinnen, Bienen, Wespen und andern Thieren, welche dem Menschen durch Bisse oder Stiche schaden und beschwerlich sind
  • Kapitel: 55. Von Verletzungen durch Fallen, Stoßen, Schlagen, Quetschen, Verbrennen und dergleichen
  • Kapitel: 56. Von den Kinderblattern oder Pocken
  • Kapitel: 57. Von den Masern, Rötheln, dem Scharlachfieber und der häutigen Bräune
  • Kapitel: 58. Von der Ruhr, der asiatischen Cholera, der Grippe und andern ansteckenden Seuchen
  • Kapitel: 59. Von der Noth des Viehes
  • Kapitel: 60. Vom Unkraut, Ungeziefer und anderer Feld- und Garten-Noth
  • Kapitel: 61. Von Abwendung der Hungersnoth, nebst Rathschlägen, wie man sich in Mißjahren helfen soll
  • Kapitel: 62. Von Gewittern, und wie man sich dabey verhalten soll
  • Kapitel: 63. Feuer-Katechismus
  • Kapitel: 64. Was Bauersleute in Kriegsnoth, auch bey Streitigkeiten und Processen zu beobachten haben
  • Kapitel: 65. Von eingebildeter und falscher Noth, die sich die Menschen selbst machen
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

515 
dichte liest, wie eb im ZOjaͤhrigen Kriege herging, 
der wie die Franzosen noch vor hundert Jahren in der 
—X hauseten. Da wurde den Bauern vom Feind 
iles genommen, was sie hatten, ihre Weiber und Toͤch⸗ 
r mit Gewalt verunehret, und ganze Doͤrfer in Aschens 
aufen verwandelt. Alle Feldarbeit hatte ein Ende, die 
eute fluͤchteten sich in die Waͤlder, und wenn es wieder 
driede wurde, so waren Tausende nicht im Stande, ihre 
daushaltung wieder anzufangen. Aber heut zu Tage, 
wenn die großen Herren Krieg mit einander haben, ge— 
— zwar von den oft auf langen Maͤrschen ausgehun⸗ 
erten Soldaten auch mancherley Uebelthaten; aber mei⸗ 
bens pflegt der Fein Barcrsleuten, die sich friedlich vere 
alten, und an Nahrungsmitteln hergeben, was sie ver⸗ 
noͤgen, weniger Leids zu thun, als ihnen vor Zeiten der 
dremb zufuͤgte. Es kommt also nuͤr darauf an, daß 
—RW sich in Kriegsnoth kluͤglich verhalten, und 
hnicht selbst Ungluͤck zuziehen, so koͤnnen sie zuweilen, 
degen der dabey steigenden Fruchtpreise, sogar Vortheil 
davon haben. Ein alter Bauersmann, der in seiner Ju⸗ 
end Soldat gewesen, gab neulich feinen heranwachsen⸗ 
en Soͤhnen folgende Lehren daruͤbe : 
haß' kinder, sagte er, ihr werdet nun groß, und ich sterbe 
aldi Es sind eurer so viel, daß ihr von eurem Erbtheil 
aicht leben kount. Ihr muͤßt dienen. Du Thomags, bist 
der gron und staͤrkste; ich daͤchte: du wuͤrdest Soldat, 
und du auch Joseph, wenn du aus der Schule kommst. 
Dienet eurem Vaterlande: dem seyd ihr euer Blut und 
— schuldig. Und wenn der Feind unser Vaterland 
antastet „oder ein großer Herr unserm lieben Landes⸗ 
— das Seinige nehmen und ihn unters Joch bringen 
J so waget euren letzten Blutstropfen daran. Aber 
⸗ ß ihr bey Leibe nicht in fremde Dienste geht, und fuͤr 
nen schnoͤden Sold Menschenblut vergießet! Gott he⸗ 
wahre euch vor solcher Missethat Ou Gustel und is 
u
	        

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