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Tribus, 45.1996,N.F.

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Tribus, 45.1996,N.F.

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709562
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709562
Persistenter Identifier:
DE-11-001876975
Titel:
Globus, 47.1885
Erscheinungsjahr:
1885
Signatur:
3851 bb:47
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
No. 16. 1885
Sonstige Person:
Kiepert, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Amazonas und Cordilleren. IX.
Sonstige Person:
Wiener, Charles
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Abbildung

Strukturtyp:
Abbildung
Titel:
Ochsen mit Lasten auf den Hörnern. (Nach einer Skizze Wiener's)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Tribus
  • Tribus, 45.1996,N.F.
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: N. F. Bd. 45, 1996
  • Protokoll: Bericht des Direktors über das Linden-Museum im Jahr 1995
  • Sonstiges: Organisationsplan Stand: 1.10.1996
  • Protokoll: Referat Museumspädagogik
  • Protokoll: Bericht des Referats Öffentlichkeitsarbeit über das Jahr 1995
  • Protokoll: Berichte über Erwerbungen im Jahr 1995 der Abteilungen Afrika, Islamischer Orient, Südasien, Ostasien, Südsee und Amerika
  • Frembgen, Jürgen W.: Ein uzbekischer Kampfwidder und seine Beschirrung
  • Plaeschke, Ingeborg: Das Blatt- und Volutenornament der Gupta-Zeit in Sanci
  • Puhl, Stephan: Uyguren als Opfer chinesischer Agrarpolitik in der Autonomen Region Xinjiang der VR China
  • Roese, Peter M.: Early English Voyages to the Kingdom of Benin in the 16th and 17th Centuries
  • Schroeter, Willy: Das Vorkommen des Bumerangs außerhalb Australiens
  • Spennemann, Dirk H. R.: Ein javanisches Zeremonialbeil (candrasa) mit Fundortangabe Waldalgesheim, Rheinland-Pfalz, Deutschland: ein Beitrag zur Typologie und Chronologie
  • Spranz, Bodo: Die Zeichen Hand und Fuß in Mesoamerika
  • Spranz, Bodo: Totimehuacan und Xochitecatl Zwei Plätze in Puebla und Tlaxcala, Mexiko, in präklassischer Zeit
  • Tunis, Angelika: Ein Brief aus der Kolonie Togo
  • Tunis, Angelika: Geliebte Ferne - gefürchtete Nähe Wie Völkerkundemuseen mit Fremdenhaß und Rassismus umgehen
  • Zeitschriftenrezension: Burenhult, Göran et al. (Hrsg.): Die ersten Menschen - Ursprünge und Geschichte des Menschen bis 10.000 v.Chr. In: Die Illustrierte Enzyklopädie der Menschheit
  • Zeitschriftenrezension: Glottes, Jean / Courtin, Jean: Grotte Cosquer bei Marseille - Eine im Meer versunkene Bilderhöhle
  • Zeitschriftenrezension: Hansen, Klaus P. (Hrsg.): Kulturbegriff und Methode. Der stille Paradigmenwechsel in den Geisteswissenschaften. Hansen, Klaus R: Kultur und Kulturwissenschaft. Eine Einführung
  • Zeitschriftenrezension: Hauschild, Thomas (Hrsg.): Lebenslust und Fremdenfurcht. Ethnologie im Dritten Reich
  • Zeitschriftenrezension: Johanson, Donald / Shreeve, James: Lucys Kind - Auf der Suche nach den ersten Menschen
  • Zeitschriftenrezension: Kraft, Ingo: Studien zur Kultur und Umwelt im Mittelpleistozän Europas. Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie, Bd. 24. Seminar für Ur- und Frühgeschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
  • Zeitschriftenrezension: Marschall, Wolfgang (Hrsg.): Klassiker der Kulturanthropologie (Untertitel: Von Montaigne bis Margret Mead)
  • Zeitschriftenrezension: Pützstück, Lothar: "Symphonie in Moll". Julius Lips und die Kölner Völkerkunde. (= Kulturen im Wandel, Band 4)
  • Zeitschriftenrezension: Roller, Franziska: Hilfe als Herrschaft? Über den Umgang mit Kranken in einer protestantischen Missionsanstalt. (Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen, Band 15)
  • Zeitschriftenrezension: Trinkaus, Erik / Shipman, Pat: Die Neandertaler - Spiegel der Menschheit
  • Zeitschriftenrezension: Arbeitskreis für Internationale Wissenschaftskommunikation in Zusammenarbeit mit Institut und Sammlung für Völkerkunde, Universität Göttingen, und der Göttinger Gesellschaft für Völkerkunde e.V (Hrsg.): Afrikanische Plastik - Konfrontation und Annäherung (Band 1)
  • Zeitschriftenrezension: Gebre-Igziabiher, Elyas: Prowess, Piety and Politics. The chronicle of Abeto lyasu and Empress Zewditu of Ethiopia (1909- 1930). Recorded by Aleqa Gebre-Igziabiher, Elyas. Edited and translated by Reidulf K. Molvaer. (Studien zur Kulturkunde. 104)
  • Zeitschriftenrezension: Heintze, Beatrix: Alfred Schachtzabels Reise nach Angola 1913-1914 und seine Sammlungen für das Museum für Völkerkunde in Berlin; Rekonstruktion einer ethnographischen Quelle. (Afrika-Archiv I) (Veröffentlichungen des Frobenius-Institutes an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität zu Frankfurt am Main)
  • Zeitschriftenrezension: Kultur- und stadthistorisches Museum Duisburg (Hrsg.): Kissipenny und Manilla Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung aus Anlaß der 19. Duisburger Akzente 1995 "Afrika - Wurzeln und Visionen". Stadt Duisburg, 1995
  • Zeitschriftenrezension: Perner, Conradin: Living on Earth in the Sky: The Anyuak. An Analytic Account of the History and the Culture of a Nilotic People. Volume 1
  • Zeitschriftenrezension: Franz Trost: Ethnoarchäologie in Südwest-Burkina Faso. 1. Das Fundmaterial
  • Zeitschriftenrezension: August, Sabine: Die Indianer im Spiegel der brasilianischen Gesellschaft
  • Zeitschriftenrezension: Dixon, E. James: Quest for the Origins of the First Americans
  • Zeitschriftenrezension: Helbig, Jörg (Hrsg.): Brasilianische Reise 1817-1820. Carl Friedrich Philipp von Martius zum 200. Geburtstag
  • Zeitschriftenrezension: Smith, Eric Alden: Inujjuamiut Foraging Strategies - Evolutionary Ecology of an Arctic Hunting Economy
  • Zeitschriftenrezension: Dennis Twitchett: The Writing of Official History Under the T'ang. Cambridge Studies in Chinese History, Literature, and Institutions
  • Zeitschriftenrezension: Frédéric, Louis / Nou, Jean-Louis: Borobudur
  • Zeitschriftenrezension: Fürer-Haimendorf, Christoph V.: Life among Indian tribes. The autobiography of an anthropologist. Elwin, Verrier: Leaves from the jungle. Life in a Gond Village
  • Zeitschriftenrezension: Koch, Ebba: Mughal Architecture. An Outline of Its History and Development (1526-1858)
  • Autorenindex
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

153 
Tunis: Ein Brief aus der Kolonie Togo 
meines Besuches mitgeteilt u. derselbe von seinem Chef in Klein Popo, Hr. Randad, 
beauftragt, meinen Bestrebungen förderlich zu sein u. alles vorzubereiten. Als ich in 
Lome ankam, erzählte mir Hr. Amerding zu meinem nicht geringen Erstaunen, daß 
ihm, obschon er bereits längere Zeit in Lome ansässig sei, ein Ort Biasse gänzlich unbe 
kannt sei, auch hätten alle seine Erkundigungen nichts über das Vorhandensein eines 
solchen ergeben, alle Töpfereien pflegten aus Towe zu kommen. Nach der Skizze von 
Hr. Zoeller sollte Dorf Biasse bekanntlich nicht weit von Lome an der Straße von dort 
nach Aguewe hin liegen. Von mir, zusammen mit Hr. Amerding wurden nun einige 
zwanzig Eingeborene, welche an derselben ansässig waren u. von Aguewe kamen über 
Biasse befragt, doch niemand konnte mir etwas darüber sagen. Alle behaupteten ein 
stimmig, die Töpferwaren kämen aus Towe. Ich machte mich dann selbst mit Hr. 
Amerding, Dolmetschern u. einigen 20 Leuten auf die Reise. Wir kamen bis Aguewe, 
also nach Zöller über das angebliche Biasse hinaus. Alle Ortschaften wurden zu beiden 
Seiten des Weges abgesucht, doch es war kein Biasse zu finden. Einstimmig überall die 
Auskunft über die Vorgefundenen Töpferwaren, Töpfe Fetische kämen aus Towe. In 
der Nähe von Towe soll nach in Aguewe erhaltenen Mitteilungen ein Dorf von etwa 
30-40 Hütten sich befinden, wo besonders Töpferwaren gemacht werden - u. dieser 
Ort Bia ze heißen, wohl von Bia roth und ze Topf abzuleiten. Dieses Bia ze soll von 
Lome etwa 70 km entfernt liegen. Ähnliche Angaben erhielt ich auch in der »Fetisch 
stadt« Be. Leider war es mir wegen meines damals bevorstehenden Aufbruches mit der 
Expedition nicht möglich, mich persönlich nach Towe zu begeben, hoffentlich bietet 
sich hiezu später eine Gelegenheit. 
Hier geht alles im Großen und Ganzen nach Wunsch u., was mir eine besondere 
Genugthuung ist, auf friedlichem Wege. So hat es der Expedition nicht an den lan 
desüblichen Schwierigkeiten gefehlt. Man hat versucht, uns mit Gewalt aufzuhalten, 
Überfälle vorbereitet u. dgl. Doch hat sich schließlich alles günstig gestaltet u. die For- 
schungs Station besteht. 
Das Vorgehen der über 100 Mann zählenden Expedition mußte natürlich bei den auf 
den Zwischenhandel äußerst eifersüchtigen Volksstämmen auf großes Mißtrauen 
stoßen u. eine mächtige Bewegung unter denselben hervorrufen. Hätte ich den Versuch 
machen wollen, mit gewaltsamer Hast vorzugehen, so wäre ein feindlicher Zusammen 
stoß u. auch wohl eine Katastrophe unvermeidlich gewesen. Diese Art Eingeborene 
sind nicht mit jenen des südlichen Kongobeckens gleichzustellen, sie sind kriegerischer, 
u. der Europäer, auch wenn sie ihn zum ersten Male in ihrem Leben sehen, pflegt ihnen 
keineswegs soviel Respect einzuflößen, als daß sie ihn für unüberwindlich halten. 
Einen kleinen afrikanischen Krieg kann man hier sofort haben, man braucht nicht 
lange nach einem Grund dafür zu suchen. Nichts dürfte aber der Afrika Forschung, 
besonders der nationalen mehr schaden, als ein kriegerisches Vorgehen. Der Afrikarei 
sende darf nicht vergessen, daß seine Mission eine friedliche ist u. er soll keine Mittel 
unversucht lassen, um sich mit den Eingeborenen auf freundlichen Fuß zu stellen. Ich 
bin deshalb auch langsam vorgegangen und ich habe mir nicht verdrießen lassen an 
einem Orte länger als ich beabsichtigte zu bleiben, um die Eingeborenen zu besänftigen 
u. friedlich zu stimmen. 
Jemand, der einige Erfahrung in Afrika gesammelt hat, weiß, welch schwere Folgen 
blutige Zusammenstöße mit Eingeborenen nach sich ziehen u. daß diese, wenn sie nun 
gar mit dem Rückzug der engagierten Reisenden enden, die spätere Erforschung der 
betreffenden Gebiete außerordentlich erschweren, wenn nicht unmöglich machen. 
Ich mußte zunächst einen geeigneten Platz für eine Station finden, welcher außer der 
lokalen Forschung, der Expedition als Stützpunkt, als Operationsbasis für weitere 
Unternehmungen dienen sollte. Dieses ist geschehen. Ich glaube, wenn ich die ver 
schiedenen zur Anlage der Forschungsstation mich bestimmende Gesichtspunkte ins 
Auge fasse, daß ich keinen günstigeren Platz hätte finden können. Sobald die Station 
möglichst ausgebaut u. gesichert ist, ich meinem Aufträge gemäß, meine größere Reise 
antreten, vorher mich auf kleinere Recognisierungstouren beschränken müssen, die bis 
jetzt nicht befriedigend ausgefallen sind u. nach allen Seiten hier freundschaftliche 
Beziehungen anknüpfen. Hoffentlich wird unsere Arbeit hier später nicht von Reisen 
den mit »zu schneidiger Veranlagung« gestört. Ich bin in der Auswahl meiner Beglei 
tung vorsichtig gewesen und damit auch sehr zufrieden. 
Wißmann sagte mir: »Nimm nur keinen Lieutenant mit!« Nun, Ausnahmen bestätigen 
die Regel. Im Allgemeinen ist übrigens seine Meinung gewiß richtig u. umso mehr zu
	        

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