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Band: Im dunkelsten Afrika, 1. Band

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Band: Im dunkelsten Afrika, 1. Band

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709562
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709562
Persistenter Identifier:
DE-11-001876975
Titel:
Globus, 47.1885
Erscheinungsjahr:
1885
Signatur:
3851 bb:47
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
No. 13. 1885
Sonstige Person:
Kiepert, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Dieulafoy's Reise in Westpersien und Babylonien. XXIII.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Abbildung

Strukturtyp:
Abbildung
Titel:
Seitengalerie des Palastes von Sarvistan. (Nach einer Photographie der Mme. Dieulafoy)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mehrbändiges Werk: Im dunkelsten Afrika
  • Band: Im dunkelsten Afrika, 1. Band
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Tafel: Henry M. Stanley
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß des ersten Bandes
  • Abbildungsverzeichnis: Abbildungen im Text. Separatbilder
  • Brief: Brief an F. A. Brockhaus in Leipzig
  • Vorwort: Brief an Sir William Mackinnon als Vorrede
  • Kapitel: Erstes Kapitel. Einleitung
  • Kapitel: Zweites Kapitel. Aegypten und Sansibar
  • Kapitel: Drittes Kapitel. Zur See nach dem Kongo
  • Kapitel: Viertes Kapitel. Nach dem Stanley-Pool
  • Kapitel: Fünftes Kapitel. Vom Stanley-Pool nach Jambuja
  • Kapitel: Sechstes Kapitel. In Jambuja
  • Kapitel: Siebentes Gapitel. Nach den Panga-Fällen
  • Kapitel: Achtes Kapitel. Von den Panga-Fällen nach der Station Ugarrowwa's
  • Kapitel: Neuntes Kapitel. Von der Station Ugarrowwa's bis zur Station Kilonga-Longa's
  • Kapitel: Zehntes Kapitel. Bei den Manjema in Ipoto
  • Kapitel: Elftes Kapitel. Durch den Wald bis zu Masamboni's Pic.
  • Kapitel: Zwölftes Kapitel. Ankunft am Albert-See und Rückkehr nach Ibwiri
  • Kapitel: Dreizehntes Kapitel. Leben in Fort Bodo
  • Kapitel: Vierzehntes Kapitel. Zum zweiten mal nach dem Albert-Njansa
  • Kapitel: Fünfzehntes Kapitel. Zusammentreffen mit Emin Pascha
  • Kapitel: Sechzehntes Kapitel. Mit dem Pascha zusammen. (Fortsetzung.)
  • Kapitel: Siebzehntes Kapitel. Persönliches von Emin Pascha
  • Kapitel: Achtzehntes Kapitel. Aufbruch zum Entsatze der Nachhut
  • Kapitel: Neunzehntes Kapitel. Ankunft in Banalja. Barttelot's Tod
  • Kapitel: Zwanzigstes Kapitel. Die traurige Geschichte der Nachhut
  • Kapitel: Anhang. Major Barttelot's letzter Bericht über die Ereignisse in Jambuja
  • Kapitel: Abschrift des Tagebuches der Nachhut
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

10. Nov. 1887.] Durch den Wald bis zu Masamboni's Pic. 249 
Ich sagte ihm ferner, daß kein Volk der Erde ohne zu klagen solche 
Schamlosigkeiten, Beleidigungen und Insulten ertragen haben würde, 
wie die Manjema den Sansibariten zugefügt hätten; in Zukunft 
würde es diesen aber freistehen, für solche Beleidigungen, so gut sie 
cs vermöchten, Wiedervergeltung zu üben. Chamis erklärte sich in 
unterwürfigster Weise mit allem einverstanden. 
Das erste, was ich nach der Lagerung der Waaren und der Ber 
theilung der Leute in die Quartiere that, war, daß ich jedem Mann 
50 Maiskolben gab und mit den Eingeborenen ein Abkommen wegen 
unsers Verhaltens zueinander traf. 
Im Verlauf einer Stunde war vereinbart worden, daß die west 
liche Hälfte der Lichtung von Jbwiri uns zum Fourragiren überlassen 
werden, die Eingeborenen dagegen die östliche Seite von einem ge 
wissen Fluß ab als ihr Gebiet behalten sollten. Auch der Manjema 
Chamis wurde veranlaßt, diesen Vertrag anzuerkennen. Als Gegen 
geschenk für ein Packet Messingstangen gab Borjo, der hervorragendste 
Häuptling dieses Balesse-Districts, uns fünf Hühner und eine Ziege. 
Das war ein wichtiger Tag. Seit dem 31. August hatte nicht 
ein einziges Mitglied der Expedition sich einer vollständigen Mahlzeit 
erfreut, während hier alle Bananen, reife und unreife Paradiesfeigen, 
Kartoffeln, Kräuter, Jams, Bohnen, Zuckerrohr, Mais und Melonen 
in solchen Mengen bekamen, daß sie, selbst wenn sie Elefanten ge 
wesen wären, den für sie gesammelten Vorrath in weniger als zehn 
Tagen nicht Hütten aufzehren können. Endlich konnten sie einmal den 
so lange quälenden und nagenden Hunger vollständig stillen. 
Da wir auf Herrn Jephson und einige sechzig Sansibariten — 
40 von der Hülfskaravane, die Bootsmannschaft und die Genesenden 
von Jpoto — zu warten hatten, mußten die guten Folgen des Ueber- 
flusses sich in wenigen Tagen zeigen. Auch hier war eine der Nieder 
lassungen, die wir so eifrig gesucht hatten, um sie als Erholungs 
station zu benutzen. Aber noch waren die Leute infolge ihrer 
Dürre und Nacktheit häßlich anzusehen. Sie waren nackt, weil sie 
sich ihrer Kleidungsstücke entledigt hatten, um von den Sklaven der 
Manjema in der Station Ugarrowwa's und in Jpoto Lebensmittel zu 
kaufen, und hatten kein Fleisch am Leibe, weil sie während der 73tägigen 
Hungersnoth und des 13tägigen absoluten Mangels zu Gerippen ab 
gemagert waren. Sie hatten nur wenig Kraft mehr und sahen in jeder 
Beziehung schlecht aus; ihre prächtige, geölter Bronze gleichende Haut 
farbe war zu einer Mischung von schmutzigem Schwarz und Holzasche
	        

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