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Anthropos, 27.1932

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Anthropos, 27.1932

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709520
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709520
Persistenter Identifier:
DE-11-001853219
Titel:
Anthropos, 27.1932
Erscheinungsjahr:
1932
Signatur:
LA 1118-27
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 27, 1932, Heft 1,2
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Die Megalithenkultur der Nad'a (Flores)
Sonstige Person:
Arndt, P.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
  • Anthropos, 27.1932
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Index
  • Zeitschriftenheft: Bd. 27, 1932, Heft 1,2
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Index Analecta et Additamenta Bibliographie
  • Breuil, H.: Le gisement à Sinanthropus de Chou-Kou-Tien (Chine) et ses vestiges de feu et d'industrie
  • Arndt, P.: Die Megalithenkultur der Nad'a (Flores)
  • Snethlage, Emilie: Chipaya- und Curuaya-Wörter
  • Verbrugge, R.: La vie Chinoise en Mongolie. (Suite)
  • Richtshofen, B.: Zur Frage der archäologischen Beziehungen zwischen Nordamerika und Nordasien
  • Daigre, Père: Les Bandas de l'Oubangui-Chari (Afrique Equatoriale Francaise). (Fin)
  • Crazzolara, P.: Beiträge zur Kenntnis der Religion und Zauberei bei den Schilluk
  • Fligelman, Frieda: Moral Vocabulary of an Unwritten Language. (Fulani)
  • Höltker, Georg: Einige Metaphern im Aztekischen des P. Sahagun
  • de Angulo, Jaime: The Creation myth of the Pomo Indians
  • Schmidt, W.: Die Einrichtung des "Anthropos-Institutes"
  • Vervoort, Walter: Analecta et Additamenta
  • Miscellanea
  • Literaturverzeichnis: Bibliographie
  • Literaturverzeichnis: Avis
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau. - Revue des Revues
  • Werbung
  • Werbung
  • Werbung
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft: Bd. 27, 1932, Heft 3,4
  • Zeitschriftenheft: Bd. 27, 1932, Heft 5, 6
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Die Megalithenkultur der Ñad’a (Flores). 
45 
bäum und weinte. Am Nachmittage ging sie nicht in ihr Haus, sondern in 
das Haus ihres jüngsten Bruders. Dort sah sie, daß ihr Bruder gestorben 
w ar, worüber sie in heftiges Wehklagen ausbrach; sie weinte die ganze Nacht 
hindurch. In der Finsternis der Nacht sah sie, wie ihr Mann auch dahinkam, 
u m ihren Bruder aufzuzehren. Am Morgen war Baga Loka zu einer Eule 
geworden, die seine Frau zur Rückkehr rief; die Frau aber weigerte sich. 
Als die Sonne auf gegangen war, ging Baga Loka weg. Die Frau aber erzählte 
ihren Verwandten, daß ihr Mann den Bruder gemordet hätte; jetzt sollten sie ihn 
auch aus der Welt schaffen. Das versprachen die Brüder der Frau; denn er 
wäre moce lako tai vi lésa („wie Hundedreck am Ruheplatz“). Am folgenden 
Tage hielten sie dem Bruder das Totenfest, wozu auch Bagli Loka geladen 
War, der ein Schwein mitbrachte. Nach dem Essen sprachen die Schwäger zu 
Bl *gu Loka, er und seine Frau möchten hierbleiben, die anderen aber könnten 
na ch Hause gehen. Als alle fort waren, wurde Buga Loka mit einem Beilstiel 
erschlagen. Als seine Seele ausfuhr, verließ auch sein vera, der böse Geist, 
seinen Leib und flog nach Cana Loka. Die Leiche wurde veibiannt. Seine 
erste Frau und deren Kinder warteten vergeblich auf ihn. In der Nacht aber 
k am jedesmal ein vera aus einem vaia leva, einem Menhir. Da wußten sie, 
haß ihr Vater durch Mörderhand gefallen war. Deshalb errichteten sie en 
St ein und fügten eine Steinplatte hinzu. Die Angehörigen der anderen Frau 
er klärten Krieg an die erste Frau und deren Angehörige, unteilagen abei. ^ 
diesem Dissolithen wird noch bei Krankheiten geopfeit, da man glau t, a 
Bl/ gu Loka noch jetzt helfen und die anderen polos unschädlich machen könne. 
Vaia Cala Vae in Vogo, ein zweistufiger Dissolith. Dieser Stein 
ist von Oba und Nana in der Ebene Gisi (mala Oisi) ei richtet woiden. on 
d °rt wurde er nach Vogo übertragen, als die Sippe Gisi zur Auswanderung 
gezwungen war. Früher hieß der Stein Gisi Cala Vae, Gisi, Ui sprung es 
Wassers. Seit der Zeit des Radza Baia (worunter sonst auch Oba gemeint 
ist = Fürst der See) heißt er Cala Vae, da man die anderen Ahnfrauen der 
sie ben Hauptsippen als cala vae, Urquell des Wassers, nicht in Schatten 
stellen wollte, (cf. Regenzauber in der „Religion der Nad’a u .) Wenn dei 
Wind von Norden kommt, sagt man, daß er von cala vae komme. ie 01 
fahren der Nad'a wohnten auch an cala vae. Zui Zeit großei Tioc en ei 
wird dort geopfert. 
Übrigens gibt es auch in den anderen Landschaften des Nad a-Gebietes 
üissolithen mit Namen Cala Vae und der Hinzufügung des Namens einer der 
Ahnfrauen der sieben Hauptsippen; z. B. In Mangu Lèva der Tare Lodo Cala 
Vae > der auch dieselbe Bedeutung wie der Gisi Cala Vae hat. Ähnlich Nad'a 
Culu Vae. 
T Ture Vaia Rica in Dizi. Der ältere Bruder des Vaia Rica war 
r ° d a Dzava (loda = zwei, die eigentlich nicht zusammengehören; z. B. zwei 
l ^hen auf einem Pferd; zwei Maiskolben entspringen an einem Punkt). Vaia 
Bicu war von den Leuten wegen seines Reichtums höher geachtet als Toda. 
Die beiden Brüder bekamen einst Streit, da Vaia dem Schweinchen kein Futter 
gegeben hatte. Toda sagte zu Vaia: „Weshalb gibst du dem Schweinchen 
e ' n Futter? Die Mutter wird uns zürnen, wenn sie zurückkehrt.“ Vaia ging
	        

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