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Anthropos, 26.1931

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Anthropos, 26.1931

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709519
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709519
Persistenter Identifier:
DE-11-001853217
Titel:
Anthropos, 26.1931
Erscheinungsjahr:
1931
Signatur:
LA 1118-26
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 26, 1931, Heft 5, 6
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Analecta et Additamenta
Sonstige Person:
Busch-Zantner, Richard
van Bulck
Häfliger, Johannes
Höltker, Georg
Vanden Hove, Lucien
Dangel, Richard
Koppers, Wilh.
Peekel, G.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
  • Anthropos, 26.1931
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Index
  • Zeitschriftenheft: Bd. 26, 1931, Heft 1, 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 26, 1931, Heft 3, 4
  • Zeitschriftenheft: Bd. 26, 1931, Heft 5, 6
  • Darlington, H.S.: The “Fire-Snakes” of the Aztec Calendar Stone
  • Daigre, Père: Les Bandas de l’Oubangui-Chari (Afrique Equatoriale Française)
  • Arndt, P.: Die Religion der Nad'a (West-Flores, Kleine Sunda-Inseln.) (Schluß.)
  • Ramaswami Aiyar, L. V.: Dravidic Word-Bases
  • Beninger, Eduard: Die Leichenzerstückelung als vor- und frühgeschichtliche Bestattungssitte
  • Verbrugge, R.: La vie Chinoise en Mongolie
  • Loukotka, Cestmir: Die Sprache der Zamuco und die Verwandtschaftsverhältnisse der Chaco-Stämme
  • Tattevin, E.: Mythes et Légendes du Sud de l' île Pentecôte. (Nouvelles Hébrides.) (Fin.)
  • Kanski: Die indonesisch-melanesischen Übergangssprachen auf den Kleinen Molukken
  • Schebesta, Paul: Die Einheit aller afrikanischen Pygmäen und Buschmänner aus ihren Stammesnamen erwiesen
  • Schulz, Walter: Der Namensglaube bei den Babyloniern. Nach Quellen mit Berücksichtigung religionsgeschichtlicher Parallelen dargestellt
  • Schuller, Rudolf: Der Verfasser des Popol Vuh
  • Busch-Zantner, Richard: Analecta et Additamenta
  • Miscellanea
  • Literaturverzeichnis: Bibliographie
  • Literaturverzeichnis: Avis
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau. - Revue des Revues
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Analecta et Additamenta. 
937 
Analecta et Additamenta. 
Stilfragen bosnischer Handwerkskunst. Die Bedeutung der westlichen Dina- 
riden als Beharrungsraum in anthropogeographischer Hinsicht ist noch wenig gewürdigt. 
Trotz der offenbaren Überlagerung der relativ autochfhonen slawischen Kultur mit einer 
nicht minder bodenständig gewordenen islamischen Kulturdecke hat man noch verhältnis 
mäßig wenig die volkstümlichen Kulturdokumente in ihrer ganzen Bedeutung gewürdigt. 
Trotz der umfangreichen Arbeiten und Sammlungen, die vor allem über Schnitzereien und 
Textilien zusammengetragen wurden, findet sich wenig über volkstümliche Handwerksware, 
wie sie noch heute in den Basaren der Städte hergestellt wird. Selbst m Sarajevo - also 
dem größten und einflußreichsten Zersetzungspunkt (obzwar er als Weltanschauungs 
zentrum auch wieder eine gewisse Kulturhärte aufwe.st) - findet sich heute noch ,n 
Massen Material selbst unter den modernsten Erzeugnissen des Handwerkes. Nach ver 
schiedenen Erwerbungen, die ich 1926 machte und die in jüngster Zeit durch analoge 
Stücke ergänzt worden sind, seien im folgenden einige Hinweise gegeben, die die eigen 
artige Zweizelligkeit der bosnischen urbanen Kultur charakterisieren. 
In Sarajevo erwarb ich im Basar bei einen. Töpfer eine 32 cm hohe Wasserkanne 
aus hellem, gebranntem Ton, naturfarben, also ohne Glasur In der größten Weite des 
i a tt i k/: Rnripn 38 cm: in etwa 21 cm Hohe zweigt ein zirka 
Bauches mißt der Umfang 56, am Boden oo s 
. . ß ... , , a ,,f der entgegengesetzten Seite ein Henkel ent- 
6 cm langes Ausgußrohrchen ab, dem aui UC1 ° & 6 w , , , , , 
hpranreicht, die als geplatteter Wulst auf dem in etwa 
spricht, der bis zur oberen Öffnung heranrciwu, 
25 cm Höhe plötzlich sich verjüngendem, nur mehr 13 cm in, Umfange messenden Halse 
aufsitzt. Das Stück ist auf der Scheibe gedreht, der Henkel angesetzt, nicht aber der 
Ausguß. Unter dem vulgären Namen Hrik sind dergleichen Irdengefaße weit verbreitet 
und wurden von mir übereinstimmend in Moslar, GackoFoca Jaice und Banjaluka ge 
sehen. Von höchstem Interesse ist nun die Bemalung: Sie ist nach dem Brand auf die 
,, , , . , , . u.-c bräunlich violett spielenden Mustern, sechs Streifen 
Masse aufgetragen, in dunkelroten bis Draumiv. * > 
„ i 11 7 .. 0 , o u ., 0 ;ip sieben gleiche Streifen am Halsansatz, ferner einige 
oberhalb der größten Bauchweite, sieneu g , ’ . , 
... ,, , „ , , . Miindunff. Das Fesselndste ist aber, daß zwischen den 
kleine Muster an Henkel und Munuung. 
... , c , -c , „ an hpidseitifif ie zwei nach oben konvergierende, also schrag- 
beiden genannten Streifenlagen beiaseiug 
stehende Streifenpartien zu je vier Strähnen eingesetzt sind, die nach außen krabben- 
' ,' Es fällt besonders angesichts des Originals die f r a p- 
ähnliche Hakenaufsatze tragen. n.s & . . . . , , 1 
pante Gleichheit mit alt slawischen Ziermo t.ven auf, wie sie besonders 
Strzygowsk, als „Krabbenmuster“ mitgeleilt hat. Man kam, seiner Ableitung und 
eurasiatischen Zusammenfassung der altslawischen Kunst gegenuberstehen wie man w,II, 
es steht außerhalb dieser Diskussion, aber wichtig ist dennoch die Tatsache, daß , n 
Sarajevo noch 1926 volkstümliche Keramik hergestellt wurde, die 
Ziermotive völlig unverändert verwandte, wie sie schon vom 6. 
bis 8 Jahrhundert für kroatische Kunstrelikte nachgewiesen sind. 
Diese eigentümliche Konservierung alten Traditionsgutes fällt desto mehr auf, als 
eben in Sarajevo auch im Basar entschieden fremdartige, aus dem islamischen Stilkreis 
importierte Geräteformen heute noch hergestellt werden. Ein am selben Tag erworbener 
Ilrik moslemischen Stils beweist dies schlagend. Es handelt sich hier um eine 41 cm 
hohe (metallene) Wasserkanne mit 54 cm größter Weite am Boden. In etwa 12'5 cm 
Höhe verjüngt sich über einen merklich kantigen Bug die bis dahin senkrecht ansteigende 
Wandung auf 12 cm engste Weite in etwa 25 cm Höhe, um sich dann wieder bis zur 
oberen Öffnung in etwa 30 cm Höhe auf 18 cm Umfang zu erweitern. Den Rest bis 
41 cm nimmt der Deckel für sich in Anspruch, der in verjüngter Zierform ansteigt und 
rückwärts mittels einer groben Vernietung am Griff befestigt ist, der seinerseits bis zum 
Verjüngungsabsatz herabreicht, als Gegenstück des ebenso langen, ungewöhnlich schlanken
	        

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