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Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 15.1905

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 15.1905

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709454
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709454
Persistenter Identifier:
DE-11-001852171
Titel:
Anthropos, 9.1914
Erscheinungsjahr:
1914
Signatur:
LA 1118-9
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
IX. Jahrgang 1914, 4. Heft
Sonstige Person:
Schmidt, W.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Bibliographie
Sonstige Person:
Koppers, W.
Schmidt, W.
Kreichgauer, D.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
  • Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 15.1905
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Heft 1
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Sartori, Paul: Vogelweide
  • Bolte, Johannes: Neidhart, eine volkstümliche Personifikation des Neides
  • Wendeler, Camillus: Bildergedichte des 17. Jahrhunderts, gesammelt
  • Rehsener, Marie: Aus dem Leben der Gossensasser. (Vgl. oben 1, 67. 421. 2, 189. 3, 40. 4, 107. 6, 304. 395. 8, 117. 249). Wirtschaftliches
  • Toldo, Pietro: Aus alten Novellen und Legenden. (Vgl. oben 13, 412-€”426. 14, 47-€”61)
  • Zachariae, Theodor: Zur indischen Witwenverbrennung. (Schluss zu 14, 198-”210. 302-” 313. 395-407)
  • Andree, Wilibald von Schulenburg; Richard: Trudensteine
  • Zaretzky, O.: Zur Hillebille
  • Andree, Richard: ABC-Kuchen
  • Reiterer, Karl: Die zwölf goldenen Freitage
  • Ebermann, Oskar: Joli Tambour
  • Branky, Franz: Mein Mädchen ist nicht adelich
  • Schütte, Otto: Zimmermannsverse beim Rammen
  • Knoop, Otto: Sagen aus Kujawien
  • Roediger, Max: Dr. Max Bartels (gestorb.)
  • Lauffer, Otto: Forschungen über volkstümlichen Wohnbau, Tracht und Bauernkunst in Deutschland im Jahre 1903
  • Zeitschriftenrezension: Otto Schrader, Die Schwiegermutter und der Hagestolz, eine Studie aus der Geschichte unserer Familie
  • Zeitschriftenrezension: N. G. Politoy Meletai peri toy bioy kai tes glosses toy ellenikoy laoy. Naradoseis. Meros 1. kai 2.
  • Zeitschriftenrezension: Valtyr Gudmundsson, Island am Beginn des 20. Jahrhunderts. Aus dem Dänischen von Richard Palleske
  • Zeitschriftenrezension: Valentin Kehrein, Die zwölf Monate des Jahres im Lichte der Kulturgeschichte
  • Protokoll: Aus den Sitzungs-Protokollen des Vereins für Volkskunde
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft: Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Heft 3
  • Zeitschriftenheft: Heft 4
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Vogelweide. 
9 
angenehm seien, als wenn sie an Menschen gerichtet würden (Klemm, 
Allg. Kulturgesch. 7, 148). Uber einem Grabe in Damaskus bemerkte 
Addison einen Käfig mit mehreren kleinen Singvögeln, die man alle 
Abende und Morgen fütterte (ebda.). Sven Hedin (Durch Asiens Wüsten 
2, 21 f.) erzählt von dem Käptär-masar (Taubengrab) genannten Grabe des 
Heiligen Imam Chakir in der Nähe von Chotan in Ostturkestan, dessen 
Eigentümlichkeit darin besteht, dass dort mehrere tausend prächtige, fette 
Tauben (käptär) Obdach und Nahrung erhalten. Es ist ein alter Brauch, 
dass die Reisenden, die an diesem Grabe vorüberziehen, den Tauben 
einen, wenn auch nur kleinen Vorrat von Maiskörnern mitbringen, was 
zugleich als Opfergabe für den hier ruhenden Heiligen betrachtet wird.1) 
Auch in Deutschland steht die Sage von der Fütterung der Seelen¬ 
vögel nicht vereinzelt da. Bei Pöhlde auf dem Rotenberge ist eine Stelle 
zu sehen, da hat ein Kaiser heimlich (soll heissen: Kaiser Heinrich) einen 
Vogelherd gehabt. Auch die Kaiserin Mathilde hat in Pöhlde einmal 
gewohnt, die hat immer ihre Dienerinnen in den Wald geschickt, damit 
sie die Vögel haben füttern müssen nach des Kaisers Tode, um seiner 
Seele Ruhe zu geben (Pröhle, Harzsagen S. 186; vgl. 292). In die Stifts¬ 
kirche nach Tübingen vermachte einst jemand eine Summe Geldes, wofür 
an einem gewissen Tage des Jahres an arm und reich, wer in der Kirche 
ist, ein Brot verabreicht wird. Der Brauch wurde seit alten Zeiten immer 
eingehalten. Als man ihn aber einmal aufheben wollte und kein Brot 
mehr hergab, da lief es dermassen von schwarzen Vögeln voll, allnm und 
um in der Kirche, dass es schien, als hätte man eine Sammetdecke über 
Stühle und Boden hergezogen. Niemand ging mehr in die Kirche. Endlich 
wurde das Brot wieder ausgeteilt, und die schwarzen Vögel verschwanden, 
wie sie gekommen waren (Birlinger, Volkstüml. aus Schwaben 1, 248 f.). 
Die ^ ögel vertreten offenbar den Stifter des Geldes, dem eigentlich die 
Speisung zugute kommen soll. 
Während es sich in diesen Fällen um die Pflege eines bestimmten 
Toten handelt, dürfen wir der Allerseelenpflege vielleicht manche ähnliche 
1 ) Der Bericht liefert ein merkwürdiges Beispiel dafür, wie die Sage bei ähnlichen 
Voraussetzungen zu ähnlichen Weiterbildungen gelangt. Der 'Lengertschi1 der Herberge 
behauptete Hedin gegenüber, dass ein Falke oder ein anderer Raubvogel, der sich an einer 
dieser heiligen Grabtauben vergreife, augenblicklich sterbe. Das habe er erst kürzlich 
gesehen, als ein Falke eine Taube gepackt habe, aber von einer unsichtbaren Macht ge¬ 
zwungen worden sei, seine Beute fahren zu lassen, um selbst tot niederzustürzen. Ganz 
ähnlich erzählt vom Grabe Walthers aus späterer Zeit der Würzburger Lehnsekretär 
J. W. Fabricius: „Den 15. Maii zwischen 3 — 4 Uhren Nachmittags anno 1647, als ein 
Schieferdeckergesell auf den hohen Lindenbäumen (über Walthers Grab) gestiegen, um 
Tholennester zu zerstören, und vier Jungen allbereit schon herabgesturt hatte, und auf 
einen anderen Ast steigen wollte, um dasselbige Nest auch mit einer Stangen herab¬ 
zustürzen, ist selbiger Ast gebrochen und er bald mitten des Baumes auf einen Knorz 
vorderwärts herab auf den Bauch gefallen, sich überschlagen und unterwegs, als man ihn 
nach Haus getragen, gestorben* (Zarncke in Pauls und Braunes Beiträgen 7, 591).
	        

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