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Anthropos, 9.1914

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Anthropos, 9.1914

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709454
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709454
Persistenter Identifier:
DE-11-001852171
Titel:
Anthropos, 9.1914
Erscheinungsjahr:
1914
Signatur:
LA 1118-9
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
IX. Jahrgang 1914, 4. Heft
Sonstige Person:
Schmidt, W.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Kosmische Vorstellungen im Bilde prähistorischer Zeit: Erdberg, Himmelsberg, Erdnabel und Weltenströme
Sonstige Person:
Gaerte, W.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Abbildung

Strukturtyp:
Abbildung
Titel:
Fig. 46-47
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
  • Anthropos, 9.1914
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Index
  • Zeitschriftenheft: IX. Jahrgang 1914, 1. und 2. Heft
  • Zeitschriftenheft: IX. Jahrgang 1914, 3. Heft
  • Zeitschriftenheft: IX. Jahrgang 1914, 4. Heft
  • Mangin, Eugène: Les Mossi. Essai sur les es et coutumes du peuple Mossi au Soudan Occidental
  • Anmerkungen: An unsere Leser!
  • Leerseite
  • Hocart, A. M.: Notes on Fijian Totemism
  • Skolaster, Hermann: Die musikalischen Töne in der Basa-Sprache
  • Suas, [ohne Angabe]: Notes ethnographiques sur les indigènes des Nouvelles Hébrides
  • Fischer, Emil: Wer waren die minoischen Kreter?
  • Ginneken, Jaques van: Les classes nominales des langues bantoues
  • Thurnwald, Richard: An analysis of the genealogical tables collected
  • Koch-Grünberg, Theodor: Betóya-Sprachen Nordwestbrasiliens und der angrenzenden Gebiete
  • Dandouau, A.: Coutumes Sakalava. Région d'Analalava (Côte nord-ouest de Madagascar). Le Sikidi
  • Dunn, E.: The Mengap Bungai Taun, the "Chant of the Flowers of the Year", a sacred chant used by the Sea-Dyaks on the occasion of a sacrificial feast to invoke a blessing on the fruits of the field
  • Winthuis, J.: Kultur- und Karakterskizzen aus der Gazellehalbinsel, Neu-Pommern, Südsee
  • Schuster, Fr.: Die sozialen Verhältnisse des Banjange-Stammes (Kamerun)
  • Gaerte, W.: Kosmische Vorstellungen im Bilde prähistorischer Zeit: Erdberg, Himmelsberg, Erdnabel und Weltenströme
  • Abbildung: Fig. 1
  • Abbildung: Fig. 2
  • Abbildung: Fig. 3-8
  • Abbildung: Fig. 9
  • Abbildung: Fig. 10-12
  • Abbildung: Fig. 13
  • Abbildung: Fig. 14-15
  • Abbildung: Fig. 16-17
  • Abbildung: Fig. 18-19
  • Abbildung: Fig. 20-21
  • Abbildung: Fig. 22-23
  • Abbildung: Fig. 24-25
  • Abbildung: Fig. 26
  • Abbildung: Fig. 27-29a
  • Abbildung: Fig. 29b
  • Abbildung: Fig. 30-31
  • Abbildung: Fig. 32-33
  • Abbildung: Fig. 34-37
  • Abbildung: Fig. 38a-39
  • Abbildung: Fig. 40-43
  • Abbildung: Fig. 44-45
  • Abbildung: Fig. 46-47
  • Abbildung: Fig. 48-49
  • Schmidt, W.: Die Gliederung der australischen Sprachen
  • Schmidt, W.: Analecta et Additamenta
  • Miscellanea
  • Koppers, W.: Bibliographie
  • Literaturverzeichnis: Avis
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau. Revue des Revues
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

978 
W. Gaertë, 
Dieselbe Eigenschaft kommt wohl auch dem etwas kleiner gehaltenen Dreieck 
in Délégation a. a. O. Taf. XIII 5, 7 zu, hier augenscheinlich von drei Bezirken 
des elamischen Reiches umgeben. 
Höchst bedeutsame Dokumente für die Vorstellung eines Nabelberges der 
Erde stellen ferner zwei Denkmäler aus kretisch-mykenischer Periode dar. Das 
erste Monument, ein Holzmedaillon aus 
Ägypten, veranschaulicht Fig. 46 L Bezüglich 
der mit einem Rande umsäumten Vertiefung 
in der Mitte hat schon Puchstein richtig er 
kannt, daß „hier vermutlich ein Knopf an 
geleimt war“. Welche Bedeutung hat dieser 
Knopf in der ihn umgebenden Landschaft? 
Die Beantwortung dieser Frage ergibt sich, 
wie mir scheint, leicht aus der richtigen Be 
urteilung eines zweiten hochinteressanten De 
tails an diesem Musterstück mykenischer 
Schnitzkunst. Es handelt sich um die „wellen 
artig oder krausschuppig verzierten Streifen, 
die die Feldeinteilung bilden, rings um den 
Knopfrand in der Mitte laufen und sich am 
äußeren Rande verbreitern, als wenn sie sich auch hier miteinander hätten ver 
binden sollen“ (Puchstein). Sind die Streifen wirklich Terrainangabe, wie Puch 
stein im weiteren Verlaufe seiner Auseinandersetzungen annimmt? Ich bin weit 
entfernt, diese Deutung als unmöglich zu bezeichnen, doch verhehle ich es 
nicht, daß eine andere mir ungleich näher zu sein scheint, nämlich die Identi 
fizierung der Streifen mit Wasserläufen 2 . Leider ist mir bis heute nicht möglich 
geworden, für diese Art der Wasserdarstellung bindendes 
Beweismaterial aus der Skulptur kretisch-mykenischer Zeit 
anzuführen. Indessen leidet dadurch unsere Deutung keinen 
Schiffbruch. 
Wünschenswerte Beleuchtung erhält sie wenigstens 
durch die zweite hier näher zu besprechende Darstellung 
einer Vase mykenischer Zeit, die aus Zypern stammt (Fig. 47 3 ). 
Um konzentrische Kreise in der Mitte des Bildes sind kreuz 
förmig Linienstreifen angeordnet, die von Wellenmotiven berändert sind. Ziehen 
wir zum Vergleich einen Spinnwirtel aus dem prähistorischen Troja (Fig. 48 4 ) 1 2 3 4 
dem Glauben der alten Ägypter den Himmel trugen, Erman, Ägyptische Religion (1911), S. 9. 
Die „Kämme“ möchte ich auf Himmels- bzw. Regenzeichen deuten. 
1 Von Lepsius 1842 in Kairo erworben, befindet sich das Stück heute in der ägypt. Abt. 
der Kgl. Mus. zu Berlin. Zuerst wurde es abgebildet und besprochen von Puchstein, Jahrb. d. 
deutsch-archäol. Inst., Anzeiger 1891, Sp. 41. An dem kret.-myk. Ursprung des Denkmals besteht 
trotz des ägyptischen Fundortes kein Zweifel. 
2 Bei zwei Streifen scheint die Lage der Schuppen anzudeuten, daß hier das Wasser der 
Mitte zuströmt. 
3 Walters, Catalogue of the vases in Brit. Mus., vol. I, 2, S. 129, Fig. 246. 
4 Schliemann, Ilios, Nr. 1820.
	        

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