EVIFA - virtuelle Fachbibliothek Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Globus, 50.1886

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 50.1886

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709453
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709453
Persistenter Identifier:
DE-11-001852170
Titel:
Anthropos, 8.1913
Erscheinungsjahr:
1913
Signatur:
LA 1118-8
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 8, 1913, Heft 4, 5
Sonstige Person:
Schmidt, W.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
La Culte de la Société Secrète des Imandwa au Ruanda. (Fin)
Sonstige Person:
Arnoux, Alex.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 50.1886
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1886
  • Die Tongainseln
  • Dr. G. Le Bon's Reise nach Nepal. I.
  • Hettner, Alfred: Die Bogotáner. III.
  • Die Bewohner der Andamanen. I.
  • Ko.: Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1886
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1886
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

110 
Die Bewohner der Andamnnen . 
ein materiell besseres Leben als selbst ihre begüterten Stamm - genossen . Auch die Kinder werden mit Güte und Liebe erzogen . 
Trotz der bescheidenen Hülle , die sie tragen , ist ihr Schamgefühl sehr entwickelt ; eine Frau würde ihren Schurz nicht in Gegenwart einer anderen Frau wechseln ; kungen über den Körperbau des Mannes gegenüber der Frau , über den der letzteren gegenüber dem Mann gemacht , würden für sehr unpassend gelten . 
Bei der Arbeit sind sie fleißig , auch ohne äußeren Zwang suchen sie einander nachzueisern und sic lieben es nicht , sich durch andere in den Schatten stellen zu lassen . Selbstsucht scheint keiner ihrer Fehler zu sein , sie geben das Beste und Schönste , was sic besitzen , weg , wobei sie allerdings voll vornherein auf ein gewisses Gegengeschenk rechnen . 
In ihrem Benehmen ähneln sie den Papuas ; sie sind eiil lllstiges , schwatzhaftes , leicht erregtes und ruheloses Völkchen . Sie sprechen schnell , wiederholen immerfort denselben Gedanken lind ein Streich , der einem Anderen spielt wird , wird , wenn er nicht allznderb ist , gut anfge - nommen . Selbst wenn sie im Aerger Schcltworte gebrauchen , richten sich diese nur gegen die Person des Gegners , nie , wie dies tu Indien so häufig vorkommt , gegen die wandten desselben . Uebrigens sind die gebrauchten worte ziemlich harmloser Natur , z . B . du Langnase , du Narr , dir Lügner , du Haut und Knochen ; zuweilen cnt - stehell aus solchem Wortwechsel wirkliche Streitigkeiten . 
Mit wenigen Ausnahmen ziehen sie das freie nnge - bundene Leben der Wildniß dem Anfenthalte in Port Blair vor , selbst wenn sie lange mit Europäern verkehrt haben . Die Kinder scheinen bis zum 12 . oder 14 . Jahre durch - schliittlich ebensoviel Intelligenz , wie die Kinder civilisirter Nassen zu besitzen ; wenn sie älter werden , scheint dieselbe mehr oder weniger zu schllrmmern . Alle scheinen ein gutes Gedächtniß zu haben . Wie die meisten Wilden , schenken sie ihren Träuuien unbedingt Glauben und richten ihre Handlungen ganz nach den Warnungen oder Rathschlägen eili , die ihnen durch dieselben ertheilt werden ; einzelnen sollen , „ Träumer " genannt , wird übernatürliche Macht , namentlich zweites Gesicht , zugeschrieben ; auch glaubt man , daß sie übernatürlichen Einfluß aus das Leben und das Glück ihrer Nebenmcnscheu besitzen , welchen sic denen über in unangenehmer Weise fühlbar machen , die cs ver - sänmt , der Bewunderung ihrer Gaben durch entsprechende Geschenke Ausdruck zu geben . Manchmal kommt es vor , daß auch der Traum eines Knaben sich erfüllt , der dadurch in die Reihe der zukünftigen Seher eintritt . So lange diese Leute Proben ihrer Kraft geben , setzt man Vertrauen in sie und die Geschenke fließen ihnen manchmal so reichlich zu , daß sie nicht im Staude sind , gleich Gebrauch von denselben zu machen ; sie lassen sie dann in den Händen des Gebers , halten sich jedoch den Gebrauch für später vor . Ob sie selbst an ihre Macht glauben , ist nicht mit Bestimmtheit anzugeben . In ihrem Verkehre kennen die Andamanesen kein Versprechen , keinen Eid , nichts , was dem Anrufen einer höheren Macht , z . B . der Sonne oder des Himmels , ähnlich sähe ; ebenso wenig kennen sie Gottesgerichte , und derartiges scheint nie bei ihnen bestanden zu haben . 
Die Bewohner der Gruppe sind in wenigstens neun Stämme getheilt , die sich der Sprache nach unterscheiden ; die Zahl der zu denselben gehörenden Personen ist auch nicht annähernd festzustellen , um so weniger als den Leuten selbst der Zahlensinn ganz fehlt und von ihnen keine gaben zu bekommen sind ; Man glaubt , daß ihre Zahl nicht über 1000 betragen wird . Der Saddle Peak ans 
Nord - Andaman , der einzige Berg der Gruppe , der bis in die neueste Zeit den Bewohnern , welche sich in ihren gebrechlichen Canoes . nicht weit von der Küste zu entfernen wagen , bekannt war , erhebt sich bis zur Höhe von 2400 Fuß ; er ist 60 engl . Meilen weit sichtbar und gilt als der ursprüngliche Sitz des Schöpfers vor der Sintfluth . Da sie , ehe sie in Berührung mit den Engländern kamen , nicht einmal die gegenüberliegende Küste von Barma kannten , ist es erklärlich , daß sic sich für die einzigen Bewohner der Erde hielten ; gelegentliche Besuche von Reisenden faßten sie auf als Besuche von dahingeschiedenen Geistern , welche die Erlaubniß erhalten hatten , vorübergehend zur Erde zurückzukehren ; selbst jetzt noch werden die Bewohner diens „ dahingeschiedene Geister " genannt . Ortsnamen werden im Allgemeinen von den einem Orte znkommenden Eigenthümlichkeiten abgeleitet , sei es von einem Baume , einem Steine , einem Gefechte , welches dort stattgefnndcn ; manche dieser Namen sind den jetzt Lebenden ständlich . 
Die Möglichkeit , in dem Dschungel eine genügende Existenz zu finden , die früher bezweifelt wurde , hat sich vollkommen Nachweisen lassen ; alle Stämme , die wir kennen , haben ganz bestimmte Ausdrücke für einen Küstenbewohner , einen Fischer , einen Creekman und einen Dschnngelmann ; diese vier Klassen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer weise ; die beiden erstgenannten leben an der Küste , die eine stellt die Gerüthschaften her , mit denen die zweite die Lebensbedürfnisse beschafft , die dritte und vierte leben int Binnenlande . Natürlich ist jede Klasse auch mit der Thätigkeit einer anderen einigermaßen bekannt und die Leute von der Küste verschmähen es durchaus nicht , legentlich Jagd aus ein Dschungelschwein zu machen ; jedoch besteht immerhin so viel Unterschied , daß jede Klasse die andere wegen des Mangels der in ihren Augen nothwen - digsten Eigenschaften mit Spottnamen belegt . 
Das Nomadenleben scheint eine Eigenthümlichkcit der Leute von der Küste zu sein , abgesehen von solchen Fällen , wo ein Lager wegen eines Todesfalles eine Zeit lang lassen wird ; sie werden dazu gezwungen , wenn z . B . die herrschende Windrichtung einen Theil des Strandes während einzelner Mondphasen ungeeignet für den Fischfang macht . Doch werden derartige Züge nicht weiter ausgedehnt , als die Umstände es uöthig machen . Manchmal werden sie auch zur Auswanderung gezwungen , wenn die Abfälle u . s . w . einen längeren Aufenthalt unmöglich machen und sie versäumt haben , zeitig für Entfernung derselben Sorge zu tragen . 
Je nachdem sie einen dauernden oder nur einen gehenden Aufenthalt beabsichtigen , ist die Bauart ihrer Hütten verschieden . Man unterscheidet drei Arten , von denen die beiden ersten von den Männern , die dritte von den Frauen hergerichtet wird ; dieselben unterscheiden sich von einander durch die Abmessungen und die Art der Materialien . Im Allgemeinen bestehen sie aus einem schräg abfallenden Dach , welches von vier Pfosten getragen wird , oder bei den nur zu vorübergehendem Gebrauch bestimmten Hütten an der hinteren Seiten direkt auf dem Boden ruht . Die kleinsten Hütten bieten immerhin ein für zwei Personen genügendes Obdach . 
Als nothwendiges Erfordernis ; befindet sich in jeder Hütte ein kleines Feuer , über demselben auf vier Stützen ein kleines Brett , auf welchem die Vorräthe niedergelegt werden , die der Rauch gegen die Insekten schützen soll . An der Vorderseite des Daches hängen die Trophäen der Jagd . Man widerspricht der Ansicht , daß die Andama - nesen je in Erdhöhlen leben oder auf bloßem Sande lagern ;
	        

Download

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bildanzeige Vorschau Bildanzeige Klein Bildanzeige Mittel Bildanzeige Master ALTO TEI Volltext Mirador

Seitenauswahl

Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel ist 1 plus 2?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.