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Globus, 84.1903

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 84.1903

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709342
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709342
Persistenter Identifier:
DE-11-001832343
Titel:
Globus, 84.1903
Erscheinungsjahr:
1903
Signatur:
LA 3252-84
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Nr. 14. 8. Oktober 1903
Sonstige Person:
Andree, H. Singer; Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Gross-Dimon
Sonstige Person:
Burmeister-Norburg
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Abbildung

Strukturtyp:
Abbildung
Titel:
Abb. 1. Drei Helden von Groß-Dimon
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 84.1903
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXXIV. Bandes
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 2. Juli 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 9. Juli 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 16. Juli 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 23. Juli
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 30. Juli 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 6. August 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 13. August 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 27. August 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 3. September 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 10. September 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 17. September 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 24. September 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 1. Oktober 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 8. Oktober 1903
  • Zemmrich, J.: Die Polen im Deutschen Reich. (Mit zwei Karten als Sonderbeilage.)
  • Burmeister-Norburg: Gross-Dimon
  • Abbildung: Abb. 1. Drei Helden von Groß-Dimon
  • Abbildung: Abb. 2. Färinger
  • Abbildung: Abb. 3. Färingerin
  • Abbildung: Abb. 4. Vogelfänger mit Beute
  • Abbildung: Abb. 5. Über dem Klippenrand
  • Abbildung: Abb. 6. Vogelfang mit dem Netz
  • Leuß, Hans: Zur Volkskunde der Inselfriesen. II. (Schluß.)
  • Zeitschriftenrezension: Wilhelm Sievers: Süd- und Mittelamerika. 2. Aufl.
  • Zeitschriftenrezension: Lubor Niederle: Národopisná mapa uherských Slováku na základe scitáni lidu z roku 1900. (Ethnographische Karte der ungarischen Slowaken auf Grund der Volkszählung vom Jahre 1900)
  • Kleine Nachrichten
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 15. Oktober 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 22. Oktober 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 29. Oktober 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 5. November 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 19. November 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 26. November 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 3. Dezember 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 10. Dezember 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 17. Dezember 1903
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 24. Dezember 1903
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingesendete Neuigkeiten, Werbung]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Dr. Burmeister: Groß-Dimon. 
219 
Parteien stellt. Leider ist es trotz rechtzeitig gegebener 
Anregung vom Reich versäumt worden, für alle Bundes 
staaten genauere Einzelangaben nach Orten verbindlich 
zu machen. Es würde zunächst vollständig genügen, 
wenn nur für diejenigen Orte genaue Angaben veröffent 
licht würden, die mindestens 5 Proz. Fremdsprachige 
unter ihren Einwohnern haben. Für die kleineren 
Sprachstämme bat dies für Preußen auf Grund der 
Zählung von 1890 in summarischer Weise bereits Fircks 
(s. o.) getan, leider aber nicht für die Polen. Ein solches 
Verzeichnis braucht natürlich nicht alle 19 Fremd 
sprachen zu berücksichtigen, sondern nur die für die 
einzelnen Landesteile wichtigen, wie es in den öster 
reichischen Ortsrepertorien der Fall ist. Auf wenig Raum 
und mit gelängen Kosten ließe sich da vieles erreichen. 
Das Material muß ja in den statistischen Landesämtern 
bei Feststellung der Bezirksziffern gesammelt worden 
sein. Eine nationale Ehrenpflicht ist es, die 
deutschen Geographen und Kartographen end 
lich einmal in den Stand zu setzen, für das eigne 
Vaterland das zu leisten, was sie bisher nur für 
das Ausland tun konnten. 
Grofs-Dimon. 
Kapitän Daniel Brunn widmet in seinem Buche 
„Det Iiöje Nord“ (Kopenhagen, Nordischer Verlag [Ernst 
BojesenJ, 1902) auch der eigenartigen Färöerinsel Groß- 
Dimon ein Kapitel, dem die folgenden Stellen und auch 
die hier gegebenen Abbildungen entnommen sind. Bruun 
berichtet: 
Wir passierten Klein -Dimon, einen abgestumpften 
Kegel, der unbewohnt und nur ein Heim für Seevögel 
und halbwilde Schafe ist. Nur Spitze und Fuß des Kegels 
waren sichtbar, das übrige war in Nebel gehüllt. Nach 
emstündiger Fahrt waren wir dicht an der Küste von 
Groß-Dimon, das nun aus dem 
Nebel auftauchte. Oberhalb 
der 100 m hohen Klippen 
mauer sahen wir auf einem 
grasbewachsenen grauen Ab 
satz ein Häuflein von Häusern. 
Das war der Hof des Königs 
bauern, des einzigen, der auf 
dieser Insel wohnt, die ihm 
zugleich Gefängnis und Frei 
statt ist. An der Südspitze 
der Insel verließen wir das 
Schiff, das Boot glitt langsam 
hinein zwischen die Schären 
am Fuße der Felswand, wäh 
rend der Dampfer draußen in 
dem Fahrwasser hin und her 
dampfte. Die Luft hallte 
wider von dem Schreien von 
Tausenden und aber Tausen 
den von Vögeln: Möwen, Alken und Lummen, die teils 
in der Luft schwärmten, teils Seite an Seite in langen 
Reihen auf den Absätzen der Ivlip]jen saßen oder in 
Kolonien an Stellen, wo Schutz vor dem Winde war. 
Die weißen Exkremente der Vögel befleckten in langen 
Streifen die dunkle Felswand. 
Es war einer von den seltenen Tagen, wo die Brandung 
nicht gegen die Küste lärmt. Die Dünung hob langsam 
das Boot zum Landungsplatz, und im Nu sprang einer 
von uns ans Land — gefolgt von dem zweiten, als wieder 
die Woge stieg. Bald standen wir alle am Strand. 
Über uns hing die 100 m hohe Felswand mit den 
Vögeln. An dieser Felswand werden die Waren und 
das Vieh des Bauern an Tauen herabgelassen, wenn sie 
zum Verkauf versandt Werden, und hier wird alles empor 
gewunden, was man nicht auf dem Rücken den schmalen, 
gefährlichen Pfad hinauftragen kann, den auch wir be 
nutzen mußten, und der einige Kilometer östlich von der 
Landungsstelle liegt. Soll der Bauer z. B. einen neuen 
Stier haben, so muß dieser die Luftreise von 100m 
machen — — sicherlich ein einzig dastehender Transport. 
Um den Aufgang zu erreichen, wanderten wir nun den 
außerordentlich beschwerlichen Weg längs der Felsmauer 
zwischen herabgestürzten Klippenmassen, über welche 
das Meer bei Sturm lärmt und braust. Die Brandung 
schleudert dann den weißen Gischt 40 m an der Klippe 
empor. Nach 3 / 4 ständiger Wanderung erreichten wir 
den Aufstieg. Hier kann unter besonders günstigen 
Verhältnissen ein Boot anlegen. Schwindelfrei muß 
man aber sein, wenn man Groß-Dimon besteigen 
will, sonst gebt die Sache schief — das ist der erste 
Eindruck, wenn man nach oben blickt. Einige aus 
gehauene Stufen, einige Fisen- 
ringe, durch Taue verbunden, 
und ganz oben eine kleine 
Leiter sind an den schwierig 
sten Stellen angebracht; man 
muß die Arme strecken von 
einem Haltepunkt zum andern 
und seine Füße vorsichtig an 
bringen. Am besten steigt 
man empor, ohne seitwärts in 
den gähnenden Abgrund zu 
blicken. Einer von der Ge 
sellschaft wird vom Schwindel 
erfaßt, zum Glück vor der 
schwierigsten Stelle. Er bleibt 
zurück, sich mit geschlossenen 
Augen an die Klippe klam 
mernd. Wir andern setzen 
den Aufstieg fort. An einer 
der gefährlichsten Stellen, wo 
es gilt, alle Nerven in Ordnung zu haben, unterhält uns 
unser Begleiter: „Hier fiel der Pastor“ (und fand selbst 
verständlich den Tod), und kurz darauf: „Hier fiel 
Elias“, einige Schritte weiter: „Hier fiel Jakob“. „Ja 
so!“ und wir klettern weiter. 
Endlich sind wir oben. Wir blicken zurück und 
denken an die, die da fielen: Pastor Jensen war in Amts 
geschäften auf die Insel gekommen und hatte seine Frau 
mit. Der Gottesdienst war beendet, nun sollten sie zu 
den Booten zurück. Ein Mann ging voran mit dem 
Pastor, der ein kühner Bergsteiger war, vielleicht etwas 
zu kühn. Bei einer Wendung des Pfades strauchelte er 
und stürzte ohne ein Wort zu sprechen über den 
Abhang; er war sofort tot. Seine arme Gattin war weiter 
zurück gerade am Anfang des Abstieges und sah nicht, 
daß der Mann fiel. Der Bauer stieg eilends wieder hinauf 
und veranlaßte sie unter irgend einem Vorwand zur 
Umkehr. Als sie oben war, wurde ihr die trübe Nachricht 
mitgeteilt; sie trug das Unglück gefaßt. Inzwischen 
hatten die Leute die Leiche des Pastors in das Boot 
gelegt und zugedeckt. Nun erst wurde die Gattin herab- 
Abb. 1 . Drei Helden von Groß-Dimon.
	        

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