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Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 13=23.1893

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Objekt: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 13=23.1893

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709177
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709177
Persistenter Identifier:
DE-11-001796191
Titel:
Globus, 3.1863
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Signatur:
Po 2236'a'-3
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Hinterer Einband

Strukturtyp:
Hinterer Einband
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 13=23.1893
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Autorenindex: Autoren-Register
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1893, Heft 1
  • Woldrich, Joh. Nep.: Beiträge zur Urgeschichte Böhmens. Fünfter Theil
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
  • Abbildung
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  • Abbildung
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  • Abbildung
  • Haberlandt, M.: Ueber eine Graburne von den Liukiu-Inseln
  • Zeitschriftenrezension: Literaturberichte
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1893, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1893, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1893, Heft 4
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1893, Nr. 1
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1893, Nr. 2
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1893, Nr. 3/4
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

x 
Graben eine schwache Lage Walderde, unter welcher Naturgrus 
folgte, ohne Funde. Neben dem südwestlichen Walle (13 auf 
der Planskizze) ergab ein 2m langer, 1m breiter Graber 
dasselbe Resultat, ; 
In der Vorburg wurde vor dem südöstlichen Abstich (2 auf 
der Planskizze) ein 5‘5 m langer und 2‘°5m breiter Graben 
vom Walle gegen den Innenraum zu gezogen, Unter einer 0'1m 
dicken Lage Walderde folgte eine 0'4 m mächtige Schichte 
sandiger Erde mit einigen Scherben, einem Thonwirtel und 
Thierknochen, Nach innen lag dieselbe auf dem Naturboden . 
gegen den Wall zu folgte unter ihr bis zu dem hier in eine 
Tiefe von 1m reichenden Naturboden eine Lage humöser 
schwarzer Erde mit einigen Scherben, die sich nach inner 
auskeilte. 
Auf der Seite des südwestlichen Randes der Vorburg 
(3 auf der Planskizze) wurde ein 6 m langer und 3m breiter 
Graben neben einem schwach hervorragenden Felsen gezogen! 
zelb bestrichen oder aus mit Kohlenstaub versetztem Lehm 
rerfertigt. Die Randstücke sind meist stark nach auswärts 
zebogen, Die Ornamentik besteht durchwegs aus eingeritzten 
ınd eingedrückten Verzierungen, die aus Wellenlinien bestehen 
der sich aus diesen in Combination mit geraden Linien, 
Punkten und Strichen zusammensetzen. Einzelne Fragmente 
zeigen eine sehr sorgfältige und zierliche Ausführung mit 
'reier Hand, während andere von unsicherer Hand höchst 
lüchtig verziert sind. Die beistehende Fig. 9 gibt einen 
schematischen Ueberblick über zehn verschiedene Combina- 
:jonen der eingeritzten Verzierung. Ausserdem stellt Fig, 10 
äin im Walle der Hauptburg (6) gefundenes Scherbenstück dar, 
das auch am Innenrande mit aus Punkten bestehenden Reihen 
verziert ist, und Fig. 11 zeigt die Verzierung eines in der 
Vorburg (3) gefundenen Scherbens, 
Ein im Walle (6 auf der Planskizze) gefundenes Stück 
besass unterhalb des Randes ein eingebohrtes kleines Loch; 
Fig. 9. Schema eingeritzter Verzierungen auf Thongefässfragmenten aus der Wallburg Hradiste bei Strakonic. 
Fig. 10. Fig. 11. 
Verzierte Thongefässscherben aus der Wallburg Hradiät& bei Strakonic, !/, nat. Gr. 
zu oberst lag eine 0'3—0'5m dicke Schichte humöser Erde 
mit einigen Scherben, Thierknochen und einem Wirtel, tiefer 
folgte der Naturfelsen. Nahe der Mitte der Vorburg (4 auf der 
Planskizze) zeigte sich in einem 4m langen und 2 m breiten 
Graben unter sehr schwacher Walderde eine 0'3—0°5 m dicke 
Lage sandiger Erde, in welcher oben einige Scherben und 
ein Klopfstein gefunden wurden; darunter folgte Naturboden, 
Endlich wurde unterhalb des Verbindungswalles an der öst- 
lichen Seite der Vorburg (14 auf der Planskizze) ein 3 m 
langer und 1 m breiter Graben gezogen, welcher eine schwache 
Lage humöser Erde mit wenigen Scherben und darunter den 
Naturboden zeigte. 
Funde, Was zunächst die Scherben anbelangt, so 
gehören mit wenigen Ausnahmen fast alle derselben Zeit, und 
zwar dem älteren Wallburgtypus an; sie sind, wenige aus- 
genommen, auf der Drehscheibe geformt und ziemlich dick- 
wandig. Sie bestehen aus grobem, sandigem Lehm und nuı 
wenige aus etwas geschlemmtem Lehm. und diese sind röthlich: 
ein an dieser Stelle zum Vorschein gekommenes 04 m dickes 
Wandstück von einem mittelgrossen Gefässe besteht aus mit 
Graphit versetztem Lehm und ist mit eingeritzten Punktreihen 
verziert; das zwischen den Steinen an diesem Orte gefundene 
Fragment besteht aus fast reinem Graphit, ist unverziert, 
besitzt einen ziemlich dicken flachen Rand und stammt von 
zinem mittelgrossen Gefässe. 
Hier wäre noch das von mir im Jahre 1873 auf der 
Westseite der Vorburg gefundene Fragment aus graphitischem 
Lehm zu erwähnen, Diese Graphitscherben entsprechen voll- 
kommen den von mir auf einem Felde in den nordöstlich 
von Hradist& gelegenen Station ModleSovic in grösserer Menge 
vorgefundenen Graphitscherben!). Die aus freier Hand ge- 
formten Scherben sind: ein Randstück eines flachen Gefässes, 
ı) Wonpkich, Verschlackte Steinwälle etc. in der Gegend 
‚on Strakonic. (Mitth. d. Anthropol. Ges. Wien, Bd, IV, 
874.)
	        

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