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Die menschlichen Skeletreste aus dem Kämpfe'schen Bruch im Travertin von Ehringsdorf bei Weimar

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Die menschlichen Skeletreste aus dem Kämpfe'schen Bruch im Travertin von Ehringsdorf bei Weimar

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709040
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709040
Persistenter Identifier:
DE-11-001785772
Titel:
Globus, 65.1894
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1894
Signatur:
LA 3252-65
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Titelseite

Strukturtyp:
Titelseite
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die menschlichen Skeletreste aus dem Kämpfe'schen Bruch im Travertin von Ehringsdorf bei Weimar
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Werbung
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Widmung: Dem Andenken Gustav Schwalbe's gewidmet
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Kapitel: Einleitung
  • Abbildung: Fig. 1. Travertinblock mit Stücken des kindlichen Brustkorbes [...]
  • Karte: Fig. 2. Karte des Ilmtales bei Weimar [...]
  • Abbildung: Fig. 3. Wand in dem Kämpfe'schen Bruch [...]
  • Kapitel: I. Hauptteil. Knochen
  • Kapitel: A. Körper
  • Kapitel: B. Ast
  • Kapitel: II. Hauptteil. Zähne
  • Einleitung: Vorbemerkungen
  • Kapitel: Material
  • Kapitel: A. Zähne des Erwachsenen
  • Kapitel: B. Zähne des Kindes
  • Kapitel: Schlußbetrachtungen
  • Literaturverzeichnis: Literaturverzeichnis
  • Kapitel: [Tafeln]
  • Tafel: Tafel I. [Tafelbeschreibung s. Tafelvorblatt verso]
  • Tafel: Tafel II. Unterkiefer des Erwachsenen. [Tafelbeschreibung s. Tafelvorblatt verso]
  • Tafel: Tafel III. Unterkiefer [...] [Tafelbeschreibung s. Tafelvorblatt verso]
  • Tafel: Tafel IV. Unterkiefer des Kindes, auf den Alveolarhorizont orientiert. [Tafelbeschreibung s. Tafelvorblatt verso]
  • Tafel: Tafel V. [Tafelbeschreibung s. Tafelvorblatt verso]
  • Tafel: Tafel VI. [Tafelbeschreibung s. Tafelvorblatt verso]
  • Tafel: Tafel VII. Röntgenbilder. [Tafelbeschreibung s. Tafelvorblatt verso]
  • Tafel: Tafel VIII. Röntgenbilder. [Tafelbeschreibung s. Tafelvorblatt verso]
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

126 
II. Hauptteil. Zähne. 
Ergebnisse. — ı. Die Maxima der relativen Dicke werden nur von menschlichen 
Molaren eingenommen, jedoch steigt der Orang. ziemlich hoch in dieser Reihe empor (Ind. 96,5). 
2. Im allgemeinen unterscheiden sich M, und M, bei den untersuchten Tieren weniger 
voneinander wie bei den Menschen; nur bei dem einen Orang gehen die rel. Dicken erheblicher 
auseinander (Ind. 89,1 und 84,4). 
3. Der untersuchte $ Hylobates steht noch unter dem untersuchten Affen. Beim Affen ist 
zwar das Kronenplateau dünn, aber die Krone selbst verh. dick. 
4. Bei dem Unterkiefer von Mauer, dem Schädel von Le Moustier und dem Ehrings- 
dorfer. Kind ist die rel. Dicke beträchtlicher am My beim Ehringsdorfer Erwachsenen am M,. 
5. Der Unterschied in der relativen Dicke beider Molaren beträgt beim Unterkiefer von 
Mauer 2%, beim Ehringsdorfer Erwachsenen 2,6%, beim Ehringsdorfer Kinde 3,8 0% beim 
Schädel von Le Moustier 5,3%. 
6. Gerade die beiden Ehringsdorfer, um derentwillen diese Untersuchung gemacht wurde, 
weichen in Beziehung auf die relative Dicke der Molaren erheblich voneinander ab: der Er- 
wachsene steht näher dem oberen Ende der Tabelle mitten unter rezenten Menschen, das Kind 
findet sich in der Nähe des unteren Endes, nur noch umgeben von Anthropoiden. Was das 
zu bedeuten habe, wage ich nicht zu entscheiden. Eines aber läßt sich doch zur Erklärung 
anführen, das ist die interstitielle Abschleifung, welche. bei älteren Individuen in höherem Maße 
Platz gegriffen hat. Durch sie werden die Zähne schmaler und dementsprechend die rel. Dicke größer. 
Größeund Beschaffenheit der Pulpakammern und Wurzelkanäle (Taf. VII 
und VIII. — Seitdem SCHOETENSACK auf die Zähne des Unterkiefers von Mauer das Röntgen- 
verfahren angewendet und dabei weite Pulpakammern und Wurzelkanäle entdeckt hat (1908), 
ist das gleiche auch bei anderen diluvialen Zähnen gefunden und dadurch die Meinung begründet 
worden, daß es sich um eine gemeinsame Eigentümlichkeit diluvialer Zähne handle, 
Kompliziert wird diese Frage dadurch, daß bei rezenten Gebissen die Pulpakammern im jugend- 
lichen Alter weit und im höheren Alter eng getroffen werden, und weiter dadurch, daß bei starker 
Abkauung durch das am Dach der Pulpakammer gebildete Ersatzdentin eine Verengerung eintritt, 
Die Zahnärzte haben auf diesem Gebiet eine größere Erfahrung wie die Anatomen, da 
sie beständig zu solchen Aufnahmen veranlaßt sind und in jedem Falle das Lebensalter und 
die besonderen Umstände des Gebisses kennen. So hat sich besonders ADLorF eingehend mit 
derartigen Fragen beschäftigt. Aus einer seiner Arbeiten nenne .ich cine Abbildung (1911, 
S. 810, Abb. 3), in welcher in ganz ausgezeichneter Weise die Abstufung in der Höhe der 
Pulpakammern von M, bis M, desselben Gebisses zu sehen und daraus zu erkennen ist, in wie 
intensiver Weise durch die Benutzungsdauer eine Verengerung herbeigeführt wird. 
Um zu zeigen, daß dies nicht nur für den Menschen, sondern auch für andere Pri- 
maten gilt, lege ich die Bilder der unteren Molaren eines männlichen (Taf. VIII Fig. 5) und 
eines weiblichen (Taf. VIII Fig. 6) Hylobates syndactylus vor, von denen der erstere jünger, der 
letztere älter ist. „Jung“ und „alt“ ist hier durchaus nicht im Sinne von kindlich und senil 
gemeint, sondern das männliche Tier war vollkommen ausgewachsen und sein Gebiß schon 
tüchtig gebraucht, nur war das weibliche älter und die Zähne stärker abgekaut. Ein Blick auf 
die Bilder genügt, um zu zeigen, daß der Unterschied in der Weite der Pulpahöhlen in beiden
	        

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