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Globus, 65.1894

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 65.1894

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709040
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709040
Persistenter Identifier:
DE-11-001785772
Titel:
Globus, 65.1894
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1894
Signatur:
LA 3252-65
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Nr. 2. Januar 1894
Sonstige Person:
Andree, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
G. Haberlandt: Eine botanische Tropenreise; indomalaiische Vegetationsbilder und Reiseskizzen. Mit 51 Abbildungen
Sonstige Person:
Grabowsky, F.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 65.1894
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXV. Bandes
  • Korrekturen: Druckfehler im LXV. Bande
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. Januar 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. Januar 1894
  • Seidel, H.: Die Erforschung des oberen Donai (Annam). (Mit einer Karte)
  • Schultheiss, Fr. Guntram: Das Geographische in Hartmann Schedels Liber chronicarum 1493. II.
  • Schmidt, Emil: Ein Besuch bei den Weddas. II.
  • Roth, E.: Vergleich der Pyrenäen- und der Alpenflora
  • Blumentritt, F.: Die Einwohnerzahl des Rif
  • H., H.: Obrutschews Reise von Peking nach Ordos
  • Zeitschriftenrezension: Theodor Neumann: Das moderne Ägypten. Mit besonderer Rücksicht auf Handel und Volkswirtschaft
  • Zeitschriftenrezension: G. Haberlandt: Eine botanische Tropenreise; indomalaiische Vegetationsbilder und Reiseskizzen. Mit 51 Abbildungen
  • Aus allen Erdteilen
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. Januar 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. Januar 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. Januar 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. Februar 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. Februar 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. Februar 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. Februar 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. März 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. März 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. März 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. März 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. März 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. März 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. April 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. April 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. April 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. Mai 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. Mai 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. Mai 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. Juni 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. Juni 1894
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. Juni 1894
  • Werbung
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingegangene Neuigkeiten, Werbung]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

40 
Aus allen Erdteilen. 
oft blendendweifsen Stämmen, welche wie schlanke Säulen 
emporragen. Nur in geringem Mafse sind an diesem eigen 
tümlichen Landschaftshilde die Palmen beteiligt, die blofs 
vereinzelt von den Laubmassen sich abheben; es ist viel 
mehr die Mannigfaltigkeit der Arten, die den Wald zu 
sammensetzen, in Verbindung mit dem Kampfe ums Licht, 
die den physiognomischen Charakterzug des Tropenwaldes 
bedingt. “ 
Dieser Charakterzug wird in erster Linie hervorgerufen 
durch die Form- und Verzweigungsverhältnisse der Holz 
gewächse , unter denen die Schirmbäume, die Kandelaber 
bäume und Etagenbäume besonders geschildert und mit guten 
typischen Abbildungen vorgeführt werden. 
Das tropische Laubblatt ist im allgemeinen dunkler als 
bei uns und durch Glanz und Glätte ausgezeichnet. Infolge 
des Glanzes wird bei Sonnenschein durch Keflexion eine zu 
intensive Durchleuchtung des grünen Blattgewebes und wohl 
auch eine zu starke Erwärmung desfelben verhütet. Die 
Glätte verhindert die Entwickelung von Epiphyten, die bei 
einem Haarpilz, wie ihn unsere Blätter vielfach tragen, den 
Thau- und .Regentropfen festhält, in kürzester Zeit erfolgen 
würde. Häufig sind auch bunte Blätter, rot-, gelb- und weifs 
gesprenkelt und gezeichnet, von denen man noch nicht weifs, 
ob sie physiologisch oder biologisch zu erklären sind. Ganz- 
randige Blätter sind häufiger als gesägte und gekerbte, die 
das seitliche Eiureifsen leichter ermöglichen. Viele Blätter 
zeigen eine stark verlängerte Blattspitze, die der Verf. „Träufel 
spitze“ nennt, wodurch der Hegen rasch und vollständig ab 
tropfen kann; dadurch wird wieder die Trockenlegung der 
Spitze beschleunigt und die Ansiedelung der artenreichen 
epiphytischen Algen- und Moosflora auf derselben verhindert. 
Gegen die Überfülle von Licht bei direkter Besonnung suchen 
sich andere Blätter durch mancherlei Faltungen und Krüm 
mungen zu schützen, und im allgemeinen ist auch aus dem 
selben Grunde das Blatt in den Tropen schräg nach auf- oder 
abwärts gerichtet und nimmt zuweilen geradezu eine verticale 
Stellung ein. 
Leider können wir aus Mangel an Baum nicht weiter 
auf die vielen wichtigen Beobachtungen, die der Verf. auch 
in Bezug auf die Blüten und Früchte in den Tropen, die 
Lianen, die Epiphyten, die Mangrove und die tropischen 
Ameisenpflanzen gemacht hat, eingehen. Aus dem wenigen, 
was wir herausgegriffen, dürfte aber zu ersehen sein, was das 
vortreffliche Werk bietet. F. Grabowsky. 
Aus allen Erdteilen. 
— Yngvald Undset f. Die junge Wissenschaft der Vor 
geschichte hat in dem am 3. Dezember 1893 zu Christiania 
verstorbenen norwegischen Archäologen Yngvald Undset einen 
ihrer hervorragendsten Vertreter verloren. Geboren am 
9. Oktober 1853, begann er schon 1873 seine archäologischen 
Untersuchungen in der Umgegend Drontheims und wandte 
sich dann bald langjährigen Studienreisen in Süd- und Mittel 
europa zu, wo er alle bedeutenden Museen besuchte, einen 
Riesenstoff sammelte und selbst zeichnete, welcher die Grund 
lage zu verschiedenen tüchtigen Werken und Abhandlungen 
wurde. Aufsehen erregte sein 1880 erschienenes Werk über 
„Die Bronzezeit in Ungarn“, noch mehr aber das ganz Nord 
deutschland mit umfassende grofseWerk: „Das erste Auftreten 
des Eisens in Nordeuropa“ (Deutsche Ausgabe von J. Mestorf, 
Hamburg 1882), worin er zeigte, dafs das Eisen in Nordeuropa 
später in Gebrauch kam, als gewöhnlich angenommen wurde. 
Viele seiner Arbeiten sind in wissenschaftlichen Zeitschriften 
zerstreut, so finden sich jene über die Ergebnisse seiner 
Studienreisen in Südeuropa (die ältesten Fibeltypen, die 
Bronzen von Olympia, die ältesten Schwertformen, antike 
Wagengebilde, italienische Gesichtsurnen, Altertümer der 
Völkerwanderung in Italien und über orientalische Einflüsse 
in der ältesten eui-opäischen Civilisation) in der Berliner Zeit 
schrift für Ethnologie 1889 bis 1891. 
— Der Bandamaflufs oder La hu verspricht eine 
Hauptverkehrsader zwischen dem Sudan und der Zahnküste 
zu werden, wie aus den Berichten des'’ Kapitäns Marchand 
hervorgeht (Nouvelles geogr., 2. Dezember 1893). Der Flufs 
kommt aus den Mandingoländern, verläuft ungefähr dem 
5. Grade östl. L. v. Gr. nach und mündet bei Lahu in den 
Golf von Guinea, geht also ganz durch französisches Gebiet. 
Der grofse, durchschnittlich 300km breite Urwald, der die 
Küstenregion vom westlichen Sudan trennt, schrumpft nach 
Marchand am Bandama zu einer Breite von nur 90 km zu 
sammen, so dafs schon hierdurch die Verbindung zwischen 
Küste und Hinterland erleichtert wird. Von der Mündung 
an ist der Flufs 106km weit schiffbar, bis nach Thiassale 
und von hier bis zum Beginn des Sudan führt ein nur 30 km 
langer guter Weg. Von Thiassale aus aufwärts ist der 
Bandama für eine Strecke von 8 km bis Abuatie nicht 
schiffbar, dann folgt aber wieder eine 100 km lange schiff 
bare Strecke, die nur durch die 40 m hohen Manfufälle unter 
brochen ist. Oberhalb derselben ist der Lauf unbekannt,. 
doch ist Marchand jetzt zur Erforschung desfelben aufge 
brochen. „Der Bandama“, sagt er, „ist der schnellste Weg, um 
in den Sudan vorzudringen; er ist dessen bequemster Zugang.“ 
— Am 2. Dez. 1893 starb zu Gandersheim der Prof, der 
Geologie an der Universität Halle, David August Brauns. 
Er war in Braunschweig im Jahre 1827 geboren, studierte zu 
Göttingen Naturwissenschaften und veröffentlichte seit 1861 
Arbeiten über die Geologie der Hilsmulde. Seine geologische 
Hauptarbeit ist das dreibändige Werk „Der mittlere Jura im 
nordwestlichen Deutschland“ (1864 bis 1874). Brauns, der als 
Dozent sich in Halle niedergelassen hatte, erhielt einen Ruf 
als Professor an die Universität Tokio, wo er während eines 
mehrjährigen Aufenthaltes geologische, zoologische und volks 
kundliche Forschungen mit Erfolg betrieb. In den Mitteil, 
der deutschen Gesellschaft für Naturkunde Ostasiens ver 
öffentlichte er: Notizen über das Vorkommen der Jura 
formation in Japan (Band 3, S. 440). Gröfsere Arbeiten über 
Japan sind folgende: 
„Geologie der Umgebung von Tokio“ (1881), „Diluviale 
Säugetiere Japans“ (1882), „Über die Verbreitung japanischer 
Säugetiere“ (1884/86), „Über den japanischen Nörz, Rahen, 
die Fischotter“ (1881/84), „Japanische Skizzen“ und „Japani 
sche Märchen und Sagen“ (Leipzig 1885). 
Brauns war 1883 nach Deutschland zurückgekehrt; er 
erhielt 1886 eine aufserordentliche Professur in Halle. Die 
letzten Lebensjahre verbrachte er krank in Gandersheim. 
— Fortschrittein Alaska. Die Einführung gezähmter 
Renntiere durch Dr. Sh. Jackson (Globus, Bd. 63, S. 68) aus 
Sibirien nach Alaska beginnt dort für die Eingeborenen 
segensreiche Früchte zu tragen. Im ganzen sind dort bis 
jetzt 250 Stück eingeführt worden, denen das Klima gut be 
kommt und die genügende Moosnahrung finden. Seit der fast 
vollständigen Ausrottung der Walfische in jenen Gewässern 
haben die Eingeborenen bitter um ihren Lebensuntei-halt zu 
kämpfen, das Remitier wird ihnen aber fast ihre ganze Klei 
dung und Nahrung liefern und die Rasse so vor der Ver 
nichtung bewahren. 
Was den Unterricht anbetrifft, so sind jetzt 33 Schulen 
mit Erfolg in Thätigkeit und werden diese von 2000 Kindern 
besucht. Die Schulbevölkerung des Territoriums beläuft sich 
nach den Mitteilungen des Herrn Jackson indessen auf 8000 
bis 10 000 Köpfe. Der Unterricht steigt immer mehr in der 
Gunst der Eltern, besonders im südöstlichen Teile, wo Schulen 
schon seit Jahren bestehen. Aber auch im nordwestlichen 
Teile, wo die Schulen bis vor zwei Jahren unbekannt waren, 
seien die Aussichten ermutigend. In den Schulen, die von 
religiösen Körperschaften geleitet werden, erlernen die Knaben 
ein Handwerk, während die Mädchen im Kochen und andern 
Haushaltungsgegenständen unterrichtet werden. 
— St. George Littledale ist von seiner Reise durch 
Innerasien nach England zurückgekehrt. Er befand sich im 
Mai 1893 zu Kurla in Chinesisch-Turkestan, von wo aus er 
dem Tarimflusse bis zum Lobsee folgte und dann an der 
Nordseite des Altyn-Dagh hinzog, wo er vier wilde Kamele 
schofs. Er mufste sich nun infolge einer Verräterei in seinem 
Lager nach Saitu wenden, wo ihm der chinesische Beamte 
vielerlei Verlegenheiten bereitete. Indessen er kam bis zur 
Humboldtkette Prschewalskis und fand hier die Karten sehr 
mangelhaft; so besteht die dort eingezeichnete „Ritterkette“ 
gar nicht. Dagegen läuft südlich vom Humboldtgebirge eine 
Parallelkette mit zwei über 6000 m hohen Gipfeln. Ver 
schiedene Pässe wurden überstiegen und der Buchain - See 
erreicht, von wo aus über den Koko Nor, Sining und Lan- 
tscheu-fu der Weg nach Peking genommen wurde, das Little 
dale Ende September 1893 erreichte (Geogr. Journ., Dez. 1893). 
Herausgeber: Dr. R. Andree in Braunschweig, Fallersleberthor-Promenade 13. Druck von Friedr. Vieweg u. Sohn in Braunschweig.
	        

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