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Band: Die Einheit des sittlichen Bewußtseins der Menschheit, 3. (Schluß-)Band, Die Naturvölker Südamerikas, Australiens und Ozeaniens

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Band: Die Einheit des sittlichen Bewußtseins der Menschheit, 3. (Schluß-)Band, Die Naturvölker Südamerikas, Australiens und Ozeaniens

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709040
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709040
Persistenter Identifier:
DE-11-001785772
Titel:
Globus, 65.1894
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1894
Signatur:
LA 3252-65
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Sonstiges

Strukturtyp:
Sonstiges
Titel:
[Inhalt, Eingegangene Neuigkeiten, Werbung]
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mehrbändiges Werk: Die Einheit des sittlichen Bewußtseins der Menschheit
  • Band: Die Einheit des sittlichen Bewußtseins der Menschheit, 3. (Schluß-)Band, Die Naturvölker Südamerikas, Australiens und Ozeaniens
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Kapitel: Vierter Teil. Die Naturvölker Amerikas
  • Kapitel: Fünfter Teil. Australien und Ozeanien
  • Einleitung: Vorbemerkung
  • Kapitel: Erster Abschnitt. Das australische Festland und Tasmanien
  • Kapitel: Erstes Kapitel. Die Eingebornen Südost-Australiens
  • Kapitel: Zweites Kapitel. Die Eingebornen im Süden und Westen Australiens
  • Kapitel: Drittes Kapitel. Die Australier an der Nord- und Ostküste
  • Kapitel: Viertes Kapitel. Die Eingebornen Zentralaustraliens
  • Kapitel: Fünftes Kapitel. Die Tasmanier [s. richtige Nummerierung Inhaltsverz.]
  • Kapitel: Zweiter Abschnitt. Die Ozeanier
  • Kapitel: Schlußergebnis
  • Sachregister: Alphabetisches Verzeichnis der behandelten oder erwähnten Völker und Stämme (Religionsgemeinschaften)
  • Register: Personen- und Sachregister
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

244 Fuünfter Teil. Australien und Ozeanien. 
wahre Bedeutung des Wortes „Vater“ klar hervorgeht. Sie beweist, daß die— 
jenigen, welche diesen Titel erhielten, den Rang eines Oberhauptes einnahmen!. 
Sehr einflußreich sind bei den Australiern wie bei den meisten Naturvölkern 
die Zauberdoktoren oder Medizinmänner, die bei den verschiedenen 
Stämmen verschiedene Namen haben. Sie verursachen nach dem Volksglauben 
Krankheiten oder heilen sie, sie können auch Regen machen, und zwar alles das 
infolge ihres Verkehrs mit übernatürlichen Wesen, die bei den Kurnai Brewin, 
bei den Wurunjerri Ngarrang heißen und den Menschen oft Böses zufügen. 
Sie sind nur den Zauberern sichtbar; und diese verstehen es, den bösen Zauber 
aus dem Leibe zu saugen. Obwohl bei diesen Medizinmännern mancherlei 
Betrug vorkommt, so glauben sie doch alle an das Vorhandensein geheimnis⸗ 
voller Zauberkräfte, und selbst die, welche sich der Betrügereien schuldig machen, 
glauben fest an die Zauberkräfte der andern Medizinmänner. Es ist oft schwer 
zu entscheiden, wo bei diesen Leuten der persönliche Glaube an ihre Zauber⸗ 
kräfte aufhört und der bewußte Schwindel beginnt. Die südostauftralischen 
Stämme glauben allgemein, daß der Tod die Wirkung des Zaubers sei. Sie 
meinen, der (geheime) Zauberer könne unsichtbar Dinge in seine Opfer hinein⸗ 
werfen, namentlich kristallisierten Quarz. Die Zauberer führen auch stets solche 
Quarzstücke in ihrem Beutel bei sich. 
Allgemein ist bei den Südostaustraliern der Glaube, daß jeder Mensch 
eine Seele hat, die beim Tode sich vom Leibe trennt und entweder 
in die Wolken zieht oder auf Erden herumschweift. Die Narrinyeri glauben, 
die Seele gehe in die Wolken hinauf, nach Wai-irrewarra?. Ihre Nachbarn, 
die Buandik, glaubten, es gebe zwei Geister im Menschen, die sie Boong 
nannten. Beim Tode geht der eine Geist nach Westen ins Meer und kommt 
dann als weißer Mann zurück (wohl ein Zusatz zu dem ursprünglichen Glauben, 
der erst aus der Zeit der europäischen Einwanderung datiert), der andere geht 
in das Wolkenland. Alle Stämme der Wotjo-Nation glaubten, der Geist der 
Menschen (Gulkan-Gulkan) könne den Leib schon zu Lebzeiten verlassen, z. B. 
wenn er hingeht, um die Leiche irgend eines Menschen zu sehen, der bösem 
Zauber zum Opfer gefallen ist. Nach dem Tod kann der Geist seine Freunde 
im Schlafe besuchen und sie beschützen. Die Wurunjerri sind der Ansicht, jede 
Person habe einen Geist in sich, den sie Murup nennen und der nach dem 
Tode ein Geist oder Gespenst wird. Dieser Geist kann schon im Leben zu— 
weilen den Leib verlassen. Derselbe Glaube herrscht bei den Kurnai, die die 
Seele Yambo nennen, bei den Yuin Gommeras, den Wiimbaio usw. Die 
Theddora glaubten an ein anderes Land jenseits der Wolken, in dem nur 
Schwarze lebten. Die Ngarigo, ihre Nachbarn, meinten, der Geist eines Ver⸗ 
storbenen (pulabong) ziehe hinauf in den Himmel, wo ihnen Daramulun ent⸗ 
gegenkomme und für sie sorge. „Dieser Glaube an das Dasein der menschlichen 
Geister nach dem Tode ist weithin über die östliche Hälfte des Kontinents ver⸗ 
hreitet und berechtigt zur Annahme, daß er sich auch bei den dazwischen liegen⸗ 
den Stämmen finde.“ Schon Collins berichtet in seiner Schilderung der Ein⸗ 
gebornen bei Vort Jackson, daß einige glaubten, die Seele gehe nach dem Tode 
Aowitt. The native Tribes usw. 315. —XX
	        

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