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Globus, 65.1894

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Bibliographische Daten

fullscreen: Eines Arbeiters Weltreise

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709040
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709040
Persistenter Identifier:
DE-11-001785772
Titel:
Globus, 65.1894
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1894
Signatur:
LA 3252-65
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Nr. 20. Mai 1894
Sonstige Person:
Andree, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Eines Arbeiters Weltreise
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Vorwort: Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Kapitel: Erster Teil: Von Eisenach bis Neujork
  • Kapitel: Der Abschied von der Heimat
  • Kapitel: An Bord der Fidelia
  • Kapitel: Der Plan für die Weltreise
  • Kapitel: Die neue Welt zeigt sich
  • Kapitel: Zweiter Teil: Zwischen dem atlantischen und dem stillen Weltmeer
  • Kapitel: Neujork
  • Kapitel: Großjerusalem
  • Kapitel: Wohnung, Kost und Free-Lunch
  • Kapitel: Bei Onkel Sam in der Volksschule
  • Kapitel: Auf der Suche nach Arbeit
  • Kapitel: Am Schraubstock
  • Kapitel: Mit den sozialistischen Arbeitern
  • Kapitel: Bundeshauptstadt und Bundesregierung
  • Kapitel: In Pittsburg auf der Zimmersuche
  • Kapitel: Die Eisenstadt
  • Kapitel: Vom neuen Babel
  • Kapitel: Im Stahlwerk an der Arbeit
  • Kapitel: Arbeitslöhne in der Stahlinduftrie
  • Kapitel: Der Eintritt in die gewerkschaftliche Zunft
  • Kapitel: Die Neger fünfzig Jahre nach ihrer Befreiung
  • Kapitel: Über das Reisen in Amerika
  • Kapitel: Chikago
  • Kapitel: St. Louis
  • Kapitel: Das deutsche Elend in der neuen Welt
  • Kapitel: Amerikanisches
  • Kapitel: Westwärts
  • Kapitel: Kalifornien
  • Kapitel: Das "Wunder der Welt"
  • Kapitel: Gewerkschaften und Arbeitslöhne am Goldenen Tor
  • Kapitel: Verdienst, Kräfteanspannung und Lebensunterhalt
  • Kapitel: Dollarland, ade!
  • Kapitel: Japanwärts
  • Kapitel: Dritter Teil: Im Lande der aufgehenden Sonne
  • Kapitel: Japans Umwälzung
  • Kapitel: Die Ankunft in Jokohama
  • Kapitel: Im japanischen Gasthaus
  • Kapitel: Bei einer Arbeiterfamilie
  • Kapitel: Tokio
  • Kapitel: Die Besteigung des Fudschijama
  • Kapitel: Mordspatriotismus und Unehrlichkeit
  • Kapitel: Vom proletarischen Heim
  • Kapitel: Die japanische Frau in Ehe und Gesellschaft
  • Kapitel: Liebesgewerbe und Liebesstadt
  • Kapitel: In Fabriken und Bergwerken
  • Kapitel: Industrie, Arbeiterlöhne und Lebenshaltung
  • Kapitel: Von der japanischen Arbeiterbewegung
  • Kapitel: Zwischen Osaka und Nagasaki
  • Kapitel: Vierter Teil: Von China nach Palästina
  • Kapitel: Schanghai
  • Kapitel: Der chinesische Arbeiter
  • Kapitel: Hongkong
  • Kapitel: Von Singapore über Kolombo nach Port Said
  • Kapitel: Im gelobten Land
  • Kapitel: Fünfter Teil: Über Kairo zurück in die Heimat
  • Kapitel: Kairo und die Pyramiden
  • Kapitel: Wieder in Europa!
  • Kapitel: Die Kosten der Weltreise
  • Karte: Karte zur Reise des Verfassers
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Das deutfche Elend in der neuen Welt 161 
Deutfchtums ungeflochten bleiben. So find die Erinnerungen an 
die Deutfchen, die für Amerika gearbeitet und gelitten haben, der 
Vergeffenheit anheimgefallen. Ihre Namen find untergegangen in 
dem Völkerbrei; im großen Buche der Öffentlichkeit und in den 
Schulbüchern find fie nicht verzeichnet. Das amerikanifche Volk 
weiß nichts von dem Kulturwerk der deutfichen Einwanderer; fie 
waren und find die „damned Dutchmen“. 
So wenig wie in der Gefchichte, find im politiichen Leben 
Amerikas Denkmäler von guten Taten oder von dem Einfluß der 
Deutfchen zu finden. Diefer Mangel ärgert in einem demokratifchen 
Staat viel mehr als in einem autokratifchen. Die Söhne des kleri« 
kalen Irland waren da bedeutend glücklicher. 
Da den Irländern durch Vorenthaltung der Home Rule (Selbft- 
regierung) verwehrt ift, daheim der Welt in großem Maßftab zu 
zeigen, welch reaktionärer Taten fie fähig find, befetzen fie in den 
Vereinigten Staaten die Stellen vom Poliziften aufwärts, und betätigen 
ihre mitgebrachten Fähigkeiten fehr oft zum großen Schrecken der 
Leute für „gute Regierung“. Der religiöfe Kitt kommt ihnen dabei 
gut zuftatten. Die Irländer find fich in dem langen Kampfe gegen 
England bewußt geworden, welch mächtiger Hebel die politifche 
Betätigung ift. Und fie fetzen ihn im demokratifchen Amerika 
kräftig an, beeinflußten Staat, Stadt und Gefellfchaft in ihrem Sinn. 
Nicht fo die Deutfchen. Abgefehen von Karl Schurz hat keiner 
von ihnen in oberen Stellen der Staatsverwaltung Fuß gefaßt. Der 
deutfche Michel hat felbft, als er noch in voller Körperfülle ftand, 
die mit feinem Namen verknüpften Eigenfchaften nicht geltend zu 
machen verftanden. Das hat feine guten Gründe. 
Zu einer großen Bewegung in einem. demokratifchen Staat ge- 
hört, um das Gewicht der Zahl fpielen zu laffen, zunächft politifche 
Schulung, dann Einheitlichkeit im Handeln. Gerade daran gebrach 
(und gebricht) es der deutfchen Landsmannfchait, Sie kam aus 
einem autokratifchen oder fcheinkonftitutionellen Staat. Politifche 
Erziehung hatte fie nicht, konnte fie nicht haben, weil daheim 
im Vaterland die machthabende Kafte es als ihre Hauptaufgabe 
betrachtete, das Volk vom politifchen Leben, von der Teilnahme 
an der Regierung, fernzuhalten. Auf amerikanifchen Boden, in 
einen demokratifchen Staat verfetzt, pflegten die Deutfchen die 
daheim aufgezwungene Untätigkeit freiwillig weiter. Sie mochten 
ihre politifche Unbildung fühlen, aber fie befeitigen, verftanden fie 
nicht. So gering auch die politifchen Fähigkeiten der Angelfachfen 
fein mochten, fie waren immer noch um ein Bedeutendes größer 
als die der Deutfchen. Unbeholfen, unerfahren wie fie waren 
11
	        

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