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Globus, 65.1894

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Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 65.1894

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709040
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709040
Persistenter Identifier:
DE-11-001785772
Titel:
Globus, 65.1894
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1894
Signatur:
LA 3252-65
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Nr. 16. April 1894
Sonstige Person:
Andree, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Die deutsche Sprachinsel um Olmütz
Sonstige Person:
Lechner, Karl
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Spiele der Völker
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Vorwort: Vorwort
  • Kapitel: Afrika
  • Vorblatt
  • Kapitel: Negertänze in Deutsch-Ostafrika
  • Kapitel: Arabisches Variété
  • Leerseite
  • Kapitel: Indien
  • Vorblatt
  • Kapitel: Teufelstänze der Singhalesen
  • Kapitel: Eine Volksbühne auf Ceylon
  • Kapitel: Indischer Tempeltanz
  • Kapitel: Hindu-Theater
  • Kapitel: Palast-Tänzerinnen des Maharadscha
  • Kapitel: Schiri, Gwaliors letzte Sängerin
  • Kapitel: Der Gentleman-Juggler von Benares
  • Kapitel: Vergnügungsnächte in Birma
  • Kapitel: Birmesische Marionetten
  • Kapitel: Malayisch-europäische Oper
  • Kapitel: Javanische Schattenspiele
  • Kapitel: Tanzschule in Djokjakarta
  • Kapitel: Japan
  • Vorblatt
  • Kapitel: Das No
  • Kapitel: Die klassische Schaubühne der Japaner
  • Kapitel: Japanische Tanzstücke
  • Kapitel: Die Puppen von Osaka
  • Kapitel: Europäisch-japanisches Dilettanten-Theater
  • Kapitel: Sängerinnen und Tänzerinnen
  • Kapitel: Straßen ohne Nacht
  • Kapitel: Brettl des kleinen Mannes
  • Kapitel: Häusliche Spiele, Feste und Zeremonien
  • Kapitel: Kämpfer und Ringer
  • Kapitel: Tanz der alten Hauptstadt
  • Kapitel: Masken-Pantomimen
  • Kapitel: Koreanisches Variété
  • Kapitel: China
  • Vorblatt
  • Kapitel: Theater-Dämmerung
  • Kapitel: Chinesische Lichtspiele
  • Kapitel: Gaukler in Peking
  • Kapitel: Singsong-Girls
  • Kapitel: Abgesang an China
  • Leerseite
  • Sachregister: Namenverzeichnis
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

dem Nachttisch zu stehen hat, wenn man den Kranken und seine 
Angehörigen einigermaßen zufriedenstellen will. Natürlich reicht die 
Kunst des Arztes und seiner Tänzer nicht immer aus, um den Teufel 
in Fesseln zu schlagen, und der Kranke geht dann, trotz der größten 
Anstrengungen seiner Helfershelfer, doch ein. In solchen Fällen kann 
man eben nichts machen. Bei uns hilft die Medizin ja auch nicht 
immer, manche sagen nur in Ausnahmefällen. Schließlich bleibt es 
sich mit dem Teufelstanz der Singhalesen und der Medizinflasche der 
Europäer so ziemlich gleich. Der Glaube macht nicht nur selig, son- 
dern hat auch zuzeiten seine physischen Wirkungen. Jedenfalls 
muß in dieser Hinsicht am Krankenlager irgend etwas geschehen, Das 
ist wohl aller medizinischen Weisheit letzter Sinn. In Europa, in 
Ceylon und überall. Gleich, ob nun der Teufelstänzer oder der Apo- 
theker dabei auf seine Kosten kommt. 
Dieser medizinische Teufelstanz der Singhalesen muß nun als 
ihr eigentlicher Nationaltanz gelten. Alle anderen Tänze leiten sich 
von der medizinischen Zeremonie her und sind im Grunde nichts 
weiter als gemilderte Teufelstänze. Der singhalesische Volkstanz hat 
seine Wurzeln also nachweislich dort, wo sie jeder echte Tanz haben 
soll: im Dämonischen, Dämonisch-Rassigen. Und da die Singhalesen 
ein apartes Kulturvolk sind, mit einer seltenen Abgeschlossenheit und 
Reinheit aller nationalen Regungen, so zeigen auch ihre Tänze eine 
ausgesprochene Note, eine durchaus originelle Struktur und originelle 
Technik. Daher die spontane Wirkung gerade dieser Ceylon-Tänze: 
dieses Ausgeben von starken, ganz aus der Tiefe geholten Empfin- 
dungen in bewegten und intensiven, aber straff organisierten und vor- 
trefflich beherrschten Rhythmen — dieses Einmünden jeder einzelnen 
Tanzproduktion in eine sich von selbst verstehende, ganz natürliche 
und rein menschliche, nicht erotisch betonte Ekstase. Dabei sind 
die Singhalesen als Menschen und Volk keineswegs wild oder gar 
roh, auch nicht besonders vergnügungssüchtig und von irgendwie 
überschüssiger Sinnenfreudigkeit, Sie sind vielmehr stille, beschei- 
dene, mit sich und ihrem letzten Wesen sogar recht zurückhaltende 
Menschen, von einer leisen, sympathischen, ein wenig verträumten 
Heiterkeit, sicher also nicht einmal eine besonders tanzfreudige Nation. 
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