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Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 6=16.1886

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Objekt: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 6=16.1886

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709040
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709040
Persistenter Identifier:
DE-11-001785772
Titel:
Globus, 65.1894
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1894
Signatur:
LA 3252-65
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Nr. 13. März 1894
Sonstige Person:
Andree, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
  • Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 6=16.1886
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Autorenindex: Autoren-Register
  • Zeitschriftenheft: Bd. 16, 1886, Heft 1
  • Wieser, F.: Die Reihengräber von Igels
  • Haberlandt, Michael: Ueber die Batta-Schrift
  • Haberlandt, Michael: Indogermanica. I. Kleine Beiträge zur indogermanischen Sagen- und Culturgeschichte,
  • Uhle, Max: Ueber einige seltene Federarbeiten von Californien
  • Toldt, C.: Ueber Welcker's Cribra orbitalia
  • Szombathy, Josef: Abbildungen von fünf Jurak-Samojeden
  • Pichler, Fritz: Die Bein-Schnitzereien von Goldes
  • Literaturverzeichnis: Durch Schriftentausch eingelangte Druckschriften
  • Zeitschriftenrezension: Literaturberichte
  • Zeitschriftenheft: Bd. 16, 1886, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 16, 1886, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1886, Nr. 1
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1886, Nr. 2
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1886, Nr. 3/4
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1886, Nr. 5
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1886, Nr. 6
  • Zeitschriftenheft: Sitzungsberichte, 1886, Nr. 7
  • Anhang: [Tafeln]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

cd 
Stamme im weiteren Sinne gehörten, da ihr Dialekt 
mit dem von M. A, Casrren als Jurak-Dialekt 
beschriebenen übereinstimmte. 
Um aber in jeder Beziehung sicher zu sein, fragte 
ich später auch die anderen Individuen um die 
Zahlenausdrücke, welche nun ganz in derselben 
Weise, wie sie von Wasko gegeben worden waren, 
mitgetheilt wurden. 
Ich war gerade mit dem Ausfragen Wasko’s fertig 
geworden, als zwei Herren an mich und Dr. Merssner 
herantraten und sich uns als die Führer der Samo- 
jeden-Karawane vorstellten. Es waren die Herren 
MınarLowımrsch, ein Russe, und Raas, ein gebürtiger 
Pressburger. Da Dr. Meıssyer den beiden Herren 
mittheilte, er wolle in der „Deutschen Zeitung“ ein 
Feuilleton über unseren Besuch bei den Samojeden 
veröffentlichen und zu diesem Behufe einige nähere 
Angaben über die Provenienz der einzelnen Indivi- 
duen und die Geschichte der Expedition brauche, 
wurde der Dolmetsch der Samojeden, ein strammer 
alonder Russe herbeigerufen, um uns die nöthigen 
Auskünfte zu Theil werden zu lassen. 
Was wir darüber erfuhren, bildet den hauptsäch- 
lichsten Inhalt des von Dr. J. Mersswner in der 
‚Deutschen Zeitung“ vom 14, April 1882 veröffent- 
lichten Feuilletons, Ich hebe daraus die thatsäch- 
chen, für unseren Zweck wichtigen Angaben im 
Nachfolgenden hervor: 
Die fünf Mitglieder, welche die Gesellschaft con- 
stituiren, gehören zwei Familien an, Die eine‘ Fa- 
milie besteht aus dem bereits erwähnten Wasko 
(etwa 54 Jahre alt), dessen Weib (er nannte es blos 
Njeje, was im Samojedischen „Weib“ bedeutet, etwa 
45 Jahre alt) und deren 6jährigen Sohn Ortje. 
Die zweite Familie umfasst ein junges Ehepaar, 
das erst vor Kurzem sich geheiratet, nämlich den Mann 
[derach (20 Jahre alt) und sein Weib Periptija 
(17 Jahre alt). Sämmtliche Individuen befanden sich 
zuletzt auf der östlich von der Petschora-Mündung 
gelegenen Insel Warandei, die wir also kurz als 
ihre Heimat betrachten wollen. 
Nach den Angaben der beiden Führer der Kara- 
wane, MınamowırschH und Raas, gebührt das Ver- 
dienst, die beiden Samojeden-Familien zu einer Reise 
nach den grösseren Städten Europas veranlasst zu 
haben, dem Russen Aımxes FEoDorRowITSCH KALINZOW, 
Jem Bruder des gleichnamigen Kaufmanns in Ar- 
zhangel. Derselbe hatte theils für eigene, theils für 
seines Bruders Rechnung durch mehrere Jahre mit 
Jen Samojeden Tauschhandel getrieben, unter ihnen 
‚elebt und sich deren Sprache vollkommen angeeignet. 
Ir ist die einzige Person, die mit den Samojeden 
ich ordentlich verständigen kann und den Verkehr 
Jerselben mit den beiden Führern der Expedition 
7/ermittelt. 
Die Reise von der Insel Warandei nach Archangel 
soll 10 Wochen, und von Archangel nach Peters- 
yurg 12 Wochen gedauert haben. Sie wurde auf den 
1öchst primitiven, mit Renthieren bespannten Schlitten, 
‚on denen die Samojeden zwei Exemplare mit sich 
ühren, ausgeführt. Nach längerem Aufenthalt in 
Detersburg besuchte die Expedition Warschau, wo 
sie einige Wochen verweilte, hierauf Krakau, wo sie 
LI Tage verweilte, und kam zu Beginn des Monats 
April nach Wien. Hier blieb sie vom 9, bis 26, April 
m Orpheum und seit 27, April im ehemaligen Thier- 
arten im Prater angesiedelt bis in die Mitte des 
Monats Juni, um sich dann nach Pest zu begeben 
ınd hierauf successive die grösseren Städte des nörd- 
ichen Europa zu besuchen. 
Kurz nach der Uebersiedlung der Samojeden in 
Jen Thiergarten hatte ich die Ehre, einer Anzahl 
‚on Mitgliedern unserer anthropologischen Gesell- 
schaft: gegenüber den Cicerone zu machen, bei 
velcher Gelegenheit uns gestattet wurde, das Samo- 
adenzelt selbst zu betreten und die interessanten 
Aenschen sammt den von ihnen mitgebrachten 12 Ren- 
hieren und diversen Geräthen genau in Augenschein 
zu nehmen. Bei dieser Gelegenheit war es, dass ich 
iem anwesenden Beamten des naturhistorischen Hof- 
nuseums, Herrn J. SzomsATHy, gegenüber die Bemer- 
zung fallen liess, wie verdienstvoll und wichtig für 
lie Wissenschaft eine genaue photographische Auf- 
ıahme dieser im civilisirten Europa zum ersten Male 
ınwesenden Samojeden - Individuen wäre und wie 
‚erhältnissmässig leicht sie unter den gegebenen Um- 
ständen sich ausführen liesse, 
Meine Bemerkung war nicht ohne Wirkung ge- 
lieben; gleich an Ort und Stelle einigte man sich 
ber eine Arbeit, zu welcher Herr SzomsATuyY die 
>hotographien und das anthropologische Material 
ınd ich eine kurze Vorrede liefern sollte, die eigent- 
ich nichts Anderes bezwecken soll, als der gelehrten 
Nelt die Versicherung zu geben, dass die fünf Samo- 
‚eden-Individuen ihrer Sprache nach echte Samo- 
‚eden sind und speciell dem Jurak-Stamme im wei- 
teren Sinne angehören. 
Friedrich Müller.
	        

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