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Globus, 67.1895

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 67.1895

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709042
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709042
Persistenter Identifier:
DE-11-001785770
Titel:
Globus, 67.1895
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1895
Signatur:
LA 3252-67
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Nr. 1. Januar 1895
Sonstige Person:
Andree, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Besuch von Lahadj in Südarabien
Sonstige Person:
Baumann, Oskar
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 67.1895
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXVII. Bandes
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. Januar 1895
  • Baumann, Oskar: Besuch von Lahadj in Südarabien
  • Seidel, H.: Die natürlichen Kanäle auf den Salomo-Inseln
  • Filhés, M. Lehmann: Isländischer Hexenspuk im 17. Jahrhundert. Aus dem Isländischen übersetzt
  • Grabowsky, F.: Die benagelte Linde auf dem Tumulus in Evessen
  • Hoffman, Walter J.: Warnung vor gefälschten amerikanischen Altertümern
  • Zeitschriftenrezension: A.Penck, Morphologie der Erdoberfläche. (Bibliothek geograph. Handbücher.) 2 Bände
  • Zeitschriftenrezension: Emil Schmidt (Leipzig), Reise nach Südindien. Mit 39 Abbildungen im Text
  • Zeitschriftenrezension: Theodor Preuss, Die Begräbnisarten der Amerikaner und Nordostasiaten
  • Zeitschriftenrezension: Franz v. Schwarz, Sintflut und Völkerwanderunge. Mit 11 Abbildungen
  • Zeitschriftenrezension: Nik. G. Politis, Demodeis kosmogonikoi mythoi
  • Aus allen Erdteilen
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. Januar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. Januar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. Januar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. Januar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. Januar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. Februar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. Februar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. Februar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. Februar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. März 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. März 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. März 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. März 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. März 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. April 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. April 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. April 18. 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. Mai 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. Mai 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. Mai 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. Mai 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. Juni 1895
  • Zeitschriftenheft: No. Juni 24. 1895
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingegangene Neuigkeiten, Werbung. Heft #4 fehlt]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

6 
H . Seidel : Die natürlichen Kanäle auf den Salomo - In'seln . 
barn , ohne dafs die englische Regierung sich darum kümmert . Es giebt sogar boshafte Leute , die behaupten , dafs die Engländer dieses Kriegführen der Zaunkönige untereinander gar nicht ungern sehen , so lange nur die Karawanenroute nach Sana offen und der Handel stört bleibt . 
Am 18 . brach ich schon vor Tagesanbruch von Lahadj auf . Die Lehmstadt lag noch im Schlummer , nur aus einer Kaffeebude klang der heisere Gesang einiger „ Lebemänner“ , während wir — mein Treiber war hinter mir aufgesessen — im scharfen Trabe durch die mondbestrahlte Wüste eilten . Das Kamelreiten fiel mir nun schon weit leichter und dieser Umstand , sowie die angenehme Morgenkühle trugen dazu bei , dafs wir schon kurz nach Tagesanbruch Schech Osman erreichten . Es war meine Absicht , die beiden dort befindlichen Missionen , die französische und die englische , zu suchen , und mein Führer hatte mich auch bald zur Stelle gebracht , wo beide , etwa einen halben Kilometer voneinander entfernt gelegen waren . Die französische Mission glich von weitem einer grünen Oase im meer , die englische war ein von einer Mauer eingefafstes Stück dieses Sandmeeres , mit ein paar elenden palmen und dem netten Wohnhause in einer Ecke . Ich hätte mir füglich jeden weiteren Besuch ersparen können , konnte ich doch schon bestimmt erwarten , nichts anderes zu sehen , als was ich beim Besuch zahlreicher Missionen beobachtet , nämlich in den französischen praktische Arbeit , in den englischen frömmelndes Nichtsthun . Dennoch wendete ich mich zuerst zu den Kapuzinern , die ich beschäftigt fand , mit einigen schwarzen Jungen Möbel zu zimmern , während andere Negerkinder im Garten arbeiteten , Wasser pumpten u . s . w . Die Patres sprachen sich recht wenig zuversichtlich über ihre Thätig - 
keit aus . Die Jungen , die sie bekommen , sind los Galla oder Somal , die Araber , für welche die Mission bestimmt ist , denken gar nicht daran , ihre Kinder zu Christen zu schicken . Die schwarzen Jungen dagegen verlassen ausnahmslos , wenn sie gröfser geworden , die Mission , um wieder zum Islam zurückzukehren . Welch verzweifelte , hoffnungslose Thätigkeit ! Dennoch ist es keine fruchtlose , denn ein Stück Kulturland der Wüste abringen , einige Menschen in nützlichen Handwerken , überhaupt zur Arbeit zu erziehen , ist immerhin ein wenn auch bescheidener Erfolg . Die Engländer , obwohl über gröfsere Mittel verfügend , können sich selbst dessen nicht rühmen . Von einem Einflufs auf die Araber ist natürlich auch bei ihnen keine Rede , die Bewohner von Schech Osman finden jede Zumutung in dieser Hinsicht ebenso lächerlich , wie es etwa die Zillerthaler finden würden , wenn heute ein Araber käme , um sie zum Islam zu bekehren . Also auch hier trifft man fremde jungen , Galla und Sudanesen , von englischen schiffen befreite Sklaven . Gearbeitet wird natürlich nichts , es scheint dies das oberste Prinzip aller englischen Missionen zu sein . Dagegen plappern die Jungen das ABC , radebrechen ein schreckliches Englisch , und da man ihnen stets vorhält , sie seien ebenso gut , ja besser wie die Europäer , so glauben sie es schliefslich selbst und benehmen sich entsprechend . Dann werden aus ihnen Leute , die kein Mensch , am wenigsten ein im Osten fahrener Engländer , in seine Dienste nehmen will . Unter wenig erfreulichen Betrachtungen über diese fruchtlose Missionsthätigkeit , die alljährlich so ungeheuere Summen verschlingt , setzte ich meinen Ritt nach Aden fort . Sehr befriedigt über meine Wüstenpartie langte ich gegen Mittag dort an und fand den Dampfer bereits signalisiert , der mich in wenigen Tagen nach Sansibar bringen sollte . 
Die natürlichen Kanäle auf den Salomo - Inseln . 
Von IJ . Seidel . Berlin . 
Mit zwei Tafeln . 
In den räumlich einander so nahe gerückten raela - nesischen Archipelen offenbart jede Inselgruppe lich der äufseren Form , wie der Anordnung ihrer Glieder , ein kräftig betontes Sondergepräge . Nicht zum mindesten tritt diese individuelle Stellung bei den Salomonen hervor , die sich bereits ob ihres doppelreihigen Aufbaues von den Nachbarn hüben und drüben merklich scheiden . Was aber den Archipel vor allem auszeichnet und seine Eigenart bestärkt , ist die Anzahl schmaler , natürlicher Kanäle , die von den gröfseren körpern kleine , dem Hauptlande physisch verwandte Stücke abtrennen , welche nur in Ausnahmefällen durch gehobene Korallenbauten ersetzt werden . 
Als erste hierhergehörige Bildung betrachten wir den König Albertsund oder die Meerenge , die sich von west nach Nordost zwischen Buka und Bougainville durchwindet . Ähnliche Erscheinungen begegnen uns im Südosten von Alu in der Shortlandgruppe , sowie im Süden von Mono oder Treasury . Doch dürfen diese letzteren Kanäle aus geologisch - genetischen Gründen den übrigen nicht uneingeschränkt beigezählt werden , ebenso wenig wie das später zu beschreibende Gewässer zwischen Narowo oder Eddystone und dem anliegenden Koralleneiland Simbo . Die mutmafsliche Furchung auf Choiseul entzieht sich leider unserer Kenntnis , da gerade der südliche Teil der Insel , wo wir den Sund vermuten , eins der am wenigsten erforschten Gebiete ist . Auf 
Isabel dagegen haben wir es mit zwei dieser natürlichen Strafsen zu thun ; die eine ist die noch immer namenlose Durchfahrt zum Port Praslin , die andere der Ortegasund , welcher sich von der Tausendschiffsbai nach Westen zweigt . Bei Malaita müssen wir den Maramasikikanal anführen ; darauf folgt der Hathornsund in Neu - Georgia , dem sich die nahe Blackettstrafse , sowie die engen arme auf Wanna - Wanna gleichwertig anschliefsen . Neu - Georgia , richtiger gesagt : die Hauptinsel Kausagi besitzt aufserdem im Süden , also beiderseits von Marowo , noch zwei , bis heute indes höchst mangelhaft erkundete Rinnen . Ein tiefer Spalt zerschneidet ferner die Pa - wuwu - oder Russelinseln , und auf der Floridagruppe begegnen uns gar drei solcher natürlichen Senken . Bei Watilau , dem BuenaYista der Spanier , ist die Hanisawo - passage zu merken . Im Osten des breiten , massigen Guadalcanar gliedert der Marausund mehrere trümmer ab ; endlich weist San Christoval noch ein verwandtes Gebilde auf , nämlich den Manewaihafen , welcher das Maraueiland isoliert . Ähnliche Neben - inselchen tauchen des weiteren an der Ostküste von Bougainville auf , und zwar kommt hier vorläufig nur das flache Irue — mit dem Kap l’Averdie — in tracht . 
Die topographische Beschreibung der einzelnen näle wird in der vorstehend gegebenen Reihenfolge schehen ; wir beginnen also mit dem
	        

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