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Globus, 80.1901

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 80.1901

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-709055
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709055
Persistenter Identifier:
DE-11-001785758
Titel:
Globus, 80.1901
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1901
Signatur:
LA 3252-80
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Nr. 22. 12. Dezember 1901
Sonstige Person:
Andree, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 80.1901
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXX. Bandes
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXX. Bande
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 4. Juli 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 11. Juli 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 18. Juli 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 25. Juli 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 1. August 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 8. August 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 15. August 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 29. August 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 5. September 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 12. September 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 19. September 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 26. September 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 3. Oktober 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 10. Oktober 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 17. Oktober 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 24. Oktober 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 31. Oktober 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 7. November 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 21. November 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 28. November 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 5. Dezember 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 12. Dezember 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 19. Dezember 1901
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 26. Dezeember 1901
  • Sonstiges: [Inhalt; Eingesendete Neuigkeiten; Werbung]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

GLOBUS . 
ILLUSTRIERTE ZEITSCHRIFT FÜR LÄNDER - und VÖLKERKUNDE . 
VEREINIGT MIT DEN ZEITSCHRIFTEN : „ DAS AUSLAND“ UND „ AUS ALLEN WELTTEILEN“ . 
HERAUSGEBER : Dr . RICHARD ANDREE . VERLAG von FRIEDR . VIEWEG & SOHN . 
Bd . lxxx , Nr . 22 . BRAUNSCHWEIG . 12 . Dezember 1901 . 
Nachdruck nur nach Übereinkunft mit der Verlagshandlung gestattet . 
Das deutsche Sprachgebiet in Süd - und Ostböhmen . 
Von Dr . J . Zemmrich . Plauen i . V . 
( Mit einer Karte als Sonderbeilage . ) 
Das deutsche Böhm'erwaldgebiet hängt mit dem großen nordböhmischen Gebiete der deutschen Sprachex ) nur durch einen ganz schmalen Streifen Landes sammen ; an der schmälsten Stelle beträgt die Entfernung von der bayerischen Grenze bis zur Flurgrenze des nächsten tschechischen Dorfes wenig über einen meter . Die Größe des geschlossenen deutschen Gebietes in Südwestböhmen kommt mit 3158 qkm unter den deutschen Staaten Mecklenburg - Strelitz am nächsten . Auf diesem Gebiete wohnen rund 180000 Deutsche , fast ebenso viel wie in Sachsen - Altenburg . Da der hang mit dem nordböhmischen Sprachgebiet praktisch bedeutungslos ist , stellt sich das deutsche gebiet als ein Ausläufer des deutschen Sprachbodens in Bayern und Oberösterreich dar . 
Dorthin weist auch die Geschichte der deutschen Besiedelung Südwestböhmens . Von Oberösterreich aus kamen in der zweiten Hälfte des 13 . Jahrhunderts sche Mönche nach dem südlichen Böhmen und schufen in den Klöstern Hohenfurth und Goldenkron zwei punkte deutscher Kultur . Zur Urbarmachung des noch unbewohnten Waldgebirges zogen sie deutsche Ansiedler herbei , die eine große Anzahl neuer Dörfer gründeten . Weiter folgten deutsche Bergleute in beträchtlicher Zahl . Der nördliche Teil des Waldes trat in enge ziehungen zu Bayern . Das Gebiet der bayerischen Grafen von Bogen reichte im 13 . Jahrhundert bis Schüttenhofen , 1195 gründete Albrecht III . von Bogen die Stadt Winterberg . Die Eisensteiner Gegend gehörte bis 1713 zu Bayern , einige Dörfer sogar bis 1766 . Drei grölse Stralsen vermittelten den Verkehr über die Pässe von Furth und Kuschwarda mit Bayern , über den Pais von Untermoldau mit Linz . Von diesen war am wichtigsten die Salzstraße von Passau über Kuschwarda nach Prachatitz , die der Salzeinfuhr nach Böhmen diente . Die Städte wurden wie überall in Böhmen lich von Deutschen gegründet und nach deutschem Recht verwaltet . Die enge Verbindung derselben mit Bayern zeigt sich unter anderem darin , dals im Handelsverkehr nicht die Prager , sondern die Passauer Münze galt . 
Unermeßlichen Schaden fügten auch in diesem Teile Böhmens die wie ihr Meister Johann Hus , dessen Heimatsort Husinetz in nächster Nähe der Sprachgrenze liegt , von fanatischem Deutschenhaß beseelten Husiten 
x ) Über die Zustände an der dortigen Sprachgrenze , siehe Globus , Bd . 77 ( Westböhmen ) , Bd . 78 ( Nordwestböhmen ) und Bd . 79 ( Nordostböhmen ) . 
Globus LXXX . Nr . 22 . 
den deutschen Niederlassungen zu . Durch Mord und Brand vernichteten sie , was die zur Urbarmachung des Bodens und Einführung der städtischen Kultur ins Land gerufenen Deutschen mühsam geschaffen hatten . Die außerhalb des deutschen Sprachgebietes gelegenen Städte , wie Taus , Netolitz u . a , fielen dem Tschechentum anheim . Der deutsche Bauer aber hielt aus und ihm ist es hier wie in Nordböhmen zu danken , daß die Husiten und die darauf folgenden zwei Jahrhunderte licher Landesregierung die deutsche Sprache nicht aus Böhmen verdrängten . Die Schlacht am Weißen Berge ( 1620 ) brachte das Ende der tschechischen schaft , aber gleichzeitig auch die Gegenreformation und die Auswanderung vieler deutscher Protestanten . Als Ersatz wurden Katholiken aus Süddeutschland gezogen . Diese zweite deutsche Einwanderung endigte um 1700 ; sie schuf wie in Nordwestböhmen die heutige Sprachgrenze , die sich seit jener Zeit nicht wesentlich verändert hat . Damals kamen auch die neuen besitzer in den Böhmerwald ; die kaiserlichen gänger erhielten als Lohn für ihre Dienste die zierten und herrenlosen Ländereien . Seit jener Zeit besitzen die Grafen von Bouquoi im deutschen Südböhmen 175 qkm , die Fürsten von Hohenzollern 93 qkm , die Grafen Thun - Hohenstein 51 qkm des Böhmerwaldes . Alle diese Besitzungen werden aber weit übertroffen durch den Grundbesitz der Fürsten von Schwarzenberg . Dieses alte fränkische Adelsgeschlecht kam 1719 durch Erbschaft nach dem Böhmerwald und besitzt jetzt nicht weniger als 1456 qkm südböhmischen Bodens . Da diese Ländereien zum weitaus größten Teil auf deutschem Sprachgebiet liegen , ist mindestens ein Drittel des schen Südböhmen Privatbesitz der fürstlich Schwarzen - bergschen Familie . Rechnet man die Besitzungen der oben genannten Standesherren hinzu , so ergiebt sich , daß über die Hälfte von Deufsch - Südböhmen dem Feudaladel gehört . Im Gerichtsbezirk Oberplan sitzt Fürst Schwarzenberg allein 53 Proz . der fläche . 
Dieser Grundbesitz verleiht seinen Eigentümern eine außerordentliche wirtschaftliche Macht . Viele Tausende der Bewohner des Böhmerwaldes finden ihren unterhalt im Dienste der Großgrundbesitzer , namentlich als Arbeiter in den Waldungen , Schneidemühlen , Fabriken , Graphitbergwerken und auf den Meierhöfen . Auch die Fabriken der Holz - und Glasindustrie sind meist auf die Holzentnahme aus den Waldungen der Feudalherren 
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