EVIFA - virtuelle Fachbibliothek Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Globus, 41.1882

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 41.1882

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-708848
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708848
Persistenter Identifier:
DE-11-001738941
Titel:
Globus, 41.1882
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1882
Signatur:
LA 3252-41
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
No. 7
Sonstige Person:
Kiepert, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Gustav Nachtigal's Reisewerk. I.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 41.1882
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
  • Zeitschriftenheft: No. 1
  • Zeitschriftenheft: No. 2
  • Zeitschriftenheft: No. 3
  • Zeitschriftenheft: No. 4
  • Zeitschriftenheft: No. 5
  • Zeitschriftenheft: No. 6
  • Zeitschriftenheft: No. 7
  • Belgische Skizzen. (Nach dem Französischen des C. Lemonnier.) I.
  • Gustav Nachtigal's Reisewerk. I.
  • Lehmann, F. W. Paul: Wanderungen in den Süd-Karpathen. VI.
  • Greeff, Richard: Die Insel Rolas. I.
  • Zeitschriftenheft: No. 8
  • Zeitschriftenheft: No. 9
  • Zeitschriftenheft: No. 10
  • Zeitschriftenheft: No. 11
  • Zeitschriftenheft: No. 12
  • Zeitschriftenheft: No. 13
  • Zeitschriftenheft: No. 14
  • Zeitschriftenheft: No. 15
  • Zeitschriftenheft: No. 16
  • Zeitschriftenheft: No. 17
  • Zeitschriftenheft: No. 18
  • Zeitschriftenheft: No. 19
  • Zeitschriftenheft: No. 20
  • Zeitschriftenheft: No. 21
  • Zeitschriftenheft: No. 22
  • Zeitschriftenheft: No. 23
  • Zeitschriftenheft: No. 24
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

10G Gustav Nachti 
trausportirt ; die Männer reisen zu Pferde , wenn sie solche besitzen , zu Kameel , wenn sie alt sind , oder gehen zu Fuß , wie die herangewachsene Jugend , die große Menge der Un - begüterten und die Sklaven beiderlei Geschlechts . Die Frauen sitzen oder liegen unterwegs in korbähnlichen , hölzernen Traggestellen , welche quer ans der eigens dazu hergerichteten Ladung des Thieres befestigt werden , hoch genug sind , um das Sitzen mit untergeschlagenen Beinen zn gestatten , und lang oder vielmehr breit genug , um sich mit etwas gebogenen Knien niederlegen zu können . Dieselben führen bei den Aulkd SoÜmä , u den mir unerklärt gebliebenen Namen Kar - Mut und bestehen ans einer ungefähr zwei Meter langen und etwa Halb so breiten Bank ohne Füße , welche von gebogenen Baumzweigen , die in unbedeutenden Abständen von einander an den Längsseiten befestigt find , überwölbt wird . An den schmalen Seiten wird dann das Gehäuse durch senkrechte Holzstäbe geschlossen und vorn wird eine Eingangsöffnung angebracht , welche groß genug ist , um das Hereinkriechen zn gestatten . In den angeseheneren Familien wird eine große Sorgfalt auf die Verfertigung dieser Apparate verwendet ; mau beizt sie schwarz und be - deckt nnd behängt sie mit wollenen Decken und seidenen Tüchern , auf deren Mannigfaltigkeit die Frauen stolz find . Die Prinzessinnen , d . h . die der Häuptlingsfamilie eutfprof - senen Frauen , haben das Recht , auf den Seitenwänden des Karmüt schlanke Aufsätze von Holzstäben in der Höhe etwa eines Meters anzubringen , welche ebenfalls mit buutfarbi - gen , seidenen Tüchern verziert werden und den Neid der übrigen Frauen erregen . Der Mann aber hält daraus , ein durch Krast und Schönheit ausgezeichnetes Kameel für den Transport des Gestelles zu besitzen , würdig , die Herrin des Hauses zn tragen . Stark muß das Thier jedenfalls sein , denn damit die nicht immer gleichmäßig gelagerte Insassin den Apparat nicht ins Schwanken bringe , muß die darunter befindliche eigentliche Ladung eine breite , feste und sichere Basis bilden . " 
In langsamem Marsche zog der Stamm nordwärts durch die Landschaft Manga , lagerte am 2 . Mai beim Brunnen Birfo , nahe dem 16 . Breitengrade , nnd erreichte am 4 . Mai den Rand der weiten Thalniederung von Egei , welche sich von Nordwesten nach Südosten senkt , ohne indes - sen den Bahar el - Ghazal zu erreichen . An diesem Tage lagerten sie bei der Station Salädo , deren vier Brunnen sämmtlich verschüttet waren und sofort gereinigt werden mußten . Bald wurde der Grund feucht und in der Tiefe von drei Meter stürzte plötzlich von Nordwesten her eine Wassermasse in den Brunnen , welche im Augenblicke dem grabenden Manne bis zur Brnst stieg , so daß er eilig her - aufgeholt werden mußte . Die Annahme der Araber , daß ein unterirdischer Fluß Egei durchströme , wird dadurch ge - rechtfertigt . Das Wasser ist reich an pnrgirenden Salzen , wie das der meisten Brunnen der Gegend , und wird gerade darum von den Nomaden so hoch geschätzt ; man betrachtet seinen Genuß als eine werthvolle blutreinigende Kur , welche den Kameelen einen ausgezeichneten Appetit und in der Folge bei den vortrefflichen Weiden Egeis einen hohen Grad von Körperkraft nnd Wohlbefinden verleiht . Der Sand dort ist ein feiner Flugsand , der bei den periodischen Be - snchern in hoher Achtung steht : die D5 . za entledigen sich , wenn sie dort lagern , sosort ihrer Beinkleider in der lieber - zengung , durch die unmittelbare Berührung mit dem Sande für Hunger und Durst unempfindlich zn werden , nnd Arn - ber wie Dilza rühmen die reinigende Eigenschaft desselben für die Wäsche und behaupten , daß Niemand in Egei nöthig habe , jemals seine Kleider zu waschen . 
An vielen Stellen von Egei fehlt die hohe obere Sand - 
ü's Reisewerk . 
schicht , so daß die ganze Gegend nnt muldenförmigen renkungen durchsetzt ist , iu denen der unter dem Sande gende Thonboden nackt zu Tage tritt . Solche Stellen sind dann mit Fischwirbeln besäet , welche zuweilen noch zusam - meuhangen und ansehnlichen Exemplaren angehört haben müssen . Es ist also unzweifelhaft , daß das Thal einst mit Wasser bedeckt war und zwar , wenn man den Traditionen der Umwohner Glauben schenken darf , noch vor verhältniß - mäßig kurzer Zeit ( doch immerhin vor mehr als einem Jahr - hundert ) . Nimmt man dazu , daß nach den Angaben des Aneroids und Kochthermometers Egei schon unter dem Tsade liegt und sich von Nordwesten nach Südosten gegen den Bahar el - Ghazal senkt , so haben die Bewohner der Tsade - Jnseln wohl Recht , wenn sie sagen , daß der Bahar el - Ghazal vom Tsade ausgehe und sich nach Nordosten senke . 
Schon in der Thalniederung selbst sah Nachtigal hier zum ersten Male eigenthümlich geformte , isolirte Sand - dünen . „ Alle hatten dieselbe Form , dieselbe Orieutirung und nahezu dieselbe Höhe . Sie waren selten über 15 in hoch , hatten einen sowohl in horizontaler als in vertikaler Richtung konvexen und nach Nordosten gerichteten Rücken , der auf der Höhe durch einen scharfen Rand von der steil abfallenden , im Grundriß konkaven und nach Südwesten gerichteten Seite abgesetzt war . Ans ausgedehnteren Ebe - nen erblickte man diese Bildungen in großer Zahl und in den verschiedensten Abständen von einander . Es scheint un - zweifelhaft , daß sie unter dem Einflüsse des mit großer Regelmäßigkeit wehenden Nordost - Passates entstehen und wandern , und oft konnten mir später meine Gefährten , die als Wüstensöhne ein scharfes Auge für alle Unterschiede und Veränderungen des Terrains haben , an bestimmten Brunnen , einem einzelnen Baume oder anderen nnbewegli - chen Merkmalen in der Umgebung diefer Dünen beweisen , daß die Wanderungen derselben verhältuißmäßig schnell von Statten gehen . Diese Schnelligkeit scheint eine verschiedene zu sein , je nachdem sie auf einer durchaus ebenen Serir vorrücken oder durch Unebenheiten des Terrains aufgehalten werden , und je nachdem ihr Kernpunkt oder ihre Entstehnngs - Ursache ein Baum , Gebüsch oder unbedeutenderer Gegenstand ist . Ein alter verständiger Daza - Mann aus Borku behaup - tete , als Kind eine dieser Dünen in der Nähe der Oase Jin gekannt zn haben , welche jetzt etwa 16 km von der tem entfernt sei , und meine arabischen Gefährten zeigten mir später ans der Rückkehr vou Borku bei den Brunnen der kleinen Hattija Tungur eine solche , welche einen Baum verschlungen habe , der vor sieben Jahren noch etwa zwanzig Schritte davon entfernt gewesen sei . Diese beweglichen Dünen werden von den dortigen Arabern Ghard , Plnr . Ghnrüd , genannt , zum Unterschiede von den feststehenden Ketten und Gruppen bildenden , welche 'Erq , Plnr . 'Drüq , heißen und unter dem Einflüsse des Windes höchstens ihre Umrisse verändern . " In nordöstlicher Richtung vorrückend , erreichten sie am 16 . Mai den salzhaltigen Brunnen Kar6 , die tiefste Stelle der Landschaft B od el« , etwa 100m unter dem Niveau des Tsade gelegen . In dieser Zeit wehte der etwa um 8 Uhr Morgens sandgeschwängerte Wüstenwind mit ungewöhnlicher Heftigkeit und zwang die Araber , ge - wöhnlich bald nach Mitternacht aufzubrechen , um früh am Vormittage lagern zu können ; denn nach 9 oder 10 Uhr Morgens zog man wie in einem dichten Nebel vorwärts , und Augen und Haut litten unter der Masse kiesigen San - des , welche der Sturm mit sich führte . „ Jeder war beei - fert , seinen Vordermann in Sicht zu behalten , und selbst die Führer wurden ohne ihren gewöhnlichen Kompaß , die Sonne , nur allzuoft in der Richtung unsicher . Wenn an
	        

Download

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bildanzeige Vorschau Bildanzeige Klein Bildanzeige Mittel Bildanzeige Master ALTO TEI Volltext Mirador

Seitenauswahl

Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Einführung in die Felsbilderwerke von Fezzan
3 / 1.850
DGV-Informationen, 128.2019
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welche Farbe hat der blaue Himmel?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.