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Globus, 34.1878

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 34.1878

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-708842
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708842
Persistenter Identifier:
DE-11-001738934
Titel:
Globus, 34.1878
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1878
Signatur:
LA 3252-34
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
No. 10
Sonstige Person:
Kiepert, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Meine zweite Reise auf Cypern im Frühjahr 1873. (Aus Briefen an Prof. Heinrich Kiepert in Berlin.) II.
Sonstige Person:
Schröder, P.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 34.1878
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorblatt
  • Leerseite
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
  • Zeitschriftenheft: No. 1
  • Zeitschriftenheft: No. 2
  • Zeitschriftenheft: No. 3
  • Zeitschriftenheft: No. 4
  • Zeitschriftenheft: No. 5
  • Zeitschriftenheft: No. 6
  • Zeitschriftenheft: No. 7
  • Zeitschriftenheft: No. 8
  • Zeitschriftenheft: No. 9
  • Zeitschriftenheft: No. 10
  • Von Sir Forsyth's Gesandtschaftsreise nach Kaschgar. VII.
  • Schröder, P.: Meine zweite Reise auf Cypern im Frühjahr 1873. (Aus Briefen an Prof. Heinrich Kiepert in Berlin.) II.
  • Handel und Verkehr der Euphrat-Tigris-Länder
  • Zur physikalischen Geographie von Peru. Eine Skizze zu Lima. (Aus dem Spanischen.) I.
  • Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft: No. 11
  • Zeitschriftenheft: No. 12
  • Zeitschriftenheft: No. 13
  • Zeitschriftenheft: No. 14
  • Zeitschriftenheft: No. 15
  • Zeitschriftenheft: No. 16
  • Zeitschriftenheft: No. 17
  • Zeitschriftenheft: No. 18
  • Zeitschriftenheft: No. 19
  • Zeitschriftenheft: No. 20
  • Zeitschriftenheft: No. 21
  • Zeitschriftenheft: No. 22
  • Zeitschriftenheft: No. 23
  • Zeitschriftenheft: No. 24
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

156 Dr . P . Schröder : Meine zweite N 
zunächst an der Küste hin , überschreitet verschiedene durch Gießbäche gebildete tiefe Thalsenkungen und führt nach einer Stunde zu eiuem großen , verworrenen Trümmerfelde , welches die Umwohner Galunia nennen und welches Sakellarios mit der alten Stadt Aphrodision des Strabon und Ptole - mäos identificirt . Die Ruinen liegen unmittelbar am Meere , dem H . Photis , dem letzten hohen Berge der Nord - kette , gegenüber . Weiter nach Osten senkt sie sich ganz be - deutend und erhebt sich nur noch einmal vor Jalnsa in dem schroff gegen das Meer sich vorschiebenden Vorgebirge Gndi zu einem höhern Gipfel . 
Von hier wenden wir uns mehr landeinwärts der Berg - kette zu , welche wir östlich vom Photis - Berg in geringer Höhe überschreiten . Aber der Führer verfehlte den richtigen Paß , so daß wir zu weit westlich oberhalb Komikebir oder schlecht - hin Komi herauskamen , erst nach dort hinabstiegen und von da auf ebenem , doch sanft ansteigendem Wege nach dem 3 / 4 Stunden nordöstlich und höher gelegenen Estakomi , nnserm Ziele , ritten . Beide Dörfer liegen auf derselben mit Getreide angebauten Hochebene , welche zur Linken von der Gebirgskette im Norden , zur Rechten durch eine niedrige , felsige , mit Gebüsch bewachsene Hügelreihe ( Trachonen ) be - grenzt ist . Die Breite dieses Ackerlandes mag nur 7 * bis x / 2 Stunde betragen ; sie wird gegen Estakomi zu geriuger . Hinter der Hügelreihe im Süden liegt der hügelige , reichlich mit Bäumen und Feldern bedeckte Landstrich , welchen ich 1870 auf dem Wege von Komikebir nach Lionarisso passirte . In Estakomi , einem großen , am Abhänge des Gebirges an - gelehnten , von Türken ( im untern Theile ) und Christen be - wohnten Dorfe , wurde Nachtquartier gemacht . 
Hinter dem Orte senkt sich das Land wieder etwas , und nach anderthalbstündigem Ritt am Fuße der nördlichen Kette entlang , immer durch hügeliges Land , wird Platanisso , ein kleines ausschließlich von Türken bewohntes Dorf , erreicht . Man hatte mir in Larnaka mitgetheilt , die Bevölkerung von Platanisso sei drusischer Abkunft , und das Dorf führe auf Tür - kisch den Namen Drnskjöi . Doch war letzterer Niemandem in der Karpasia ( der östlichen Halbinsel ) bekannt , und auch von der angeblichen drusischen Abkunft wußte Niemand etwas . Die Bewohner sprechen Türkisch und Griechisch , sind aber durchweg Mohammedaner . Auffallend waren mir die vielen r o t h h a a r i g e n Kinder . Von Platanen war übrigens nichts zu sehen , ebenso wenig wie in Tremethnsia bei Athienn von Terebinthen ; die Berge über dem Dorfe sind alle kahl . Hin - ter demselben steigt der Weg die kahle Bergwand in die Höhe ittib dann in ein nach dem Meere sich vielfach öffnendes Hügelland mit Oliven - und Gerstenbau hinab . Eine halbe Stunde , nachdem wir die steile Anhöhe über Platanisso er - stiegen , erreichen wir Tschilänemo ( KoiXavspog , d . i . Windloch ? ) , ein am Anfang eines nach Nordwesten zu ge - gen das hier sichtbare Meer sich öffnenden Thales gelegenes Dörfchen , dessen Bewohner , namentlich die Frauen , mir dnrch ihre malerische Tracht und ihre langen blonden Locken auffielen . Unmittelbar hinter dem Dorfe ( d . i . östlich ) steigt der Weg eine Anhöhe hinauf auf das Hochplateau , iu welcher südlich Lionarisso ( nicht sichtbar ) und vor uns im Osten , nur 1 / 4 Stunde entfernt , das große Gartendorf H . Androniko mit seiner stattlichen Kirche liegt . Dasselbe dehnt sich 
ise auf Cypern im Frühjahr 1873 . 
hin aus , da jedes einzelne Haus von Gärten und Feldern umgeben ist . Der Boden ist felsig , aber mit einer dünnen Schicht rother Erde bedeckt , die sich namentlich gut zu Maul - beer - und Feigenplantagen eignet . H . Androniko zeichnet sich ebenso wie Jalnsa und Rizokarpaso durch seine bedeutende Cultur der Seide aus , welche gleich von den Bauern selbst gesponnen und gewebt wird . Der Ort zählt 160 Häuser ; die Bevölkerung ist halb griechisch und halb türkisch . Man er - zählte mir hier im Kaffeehaus , daß bei Tschilanemo am Meere sich alte Reste — wahrscheinlich Felsengräber — fänden . Von H . Androniko reitet man in mäßigem Schritt über mit Gestrüpp bedeckte Gegend noch 40 Minuten nach Nordosten bis zu dem großen und reichen Dorfe Jalufa ( Gialufa ) , dessen Kirchthurm schon fast eine halbe Stunde vorher sicht - bar wird . Die Hochebene fällt zuerst mäßig gegen das weit - hin sichtbare Meer ab uud senkt sich dann zu einer mit tem Gebüsch bewachsenen , unten auf der Sohle mit Maul - beerbäumen und Aeckern bedeckten Schlucht , deren Bach auf einer steinernen Brücke überschritten wird . Nach Ersteigung der jenseitigen Thalwand beginnen schon die Häuser von Jalusa ; doch hat man noch eine halbe Stunde von da bis zum Mittelpunkte des Dorfes , der Kirche Archangelos , zu gehen ; der gauze Ort ist wohl eine Stunde lang , weil wie in Androniko auch hier die Häuser isolirt iu der Mitte der zu ihnen gehörigen wohlgepslegten und sorgsam eingezäunten Gärten und Felder liegen . Außer den vielen Maulbeer - Plantagen giebt es hier viele Oel - , Johannisbrot - und Feigen - bäume , auch eiuige Palmen und hin und wieder niedrige Pinien . Jalusa liegt noch auf dem Plateau , welches die hier ziemlich breite Küstenebene im Süden begrenzt . Die Küste springt unterhalb des Ortes weit in das Meer vor und bildet im Nordwesten den kleinen Hasen Limenari ; öst - lich davon liegt ein Hügel , Akamas geuauut . Jene Küsten - ebene trug im Alterthnme entschieden eine Niederlassung ; die Lage war zu günstig , die Nordküste außer bei Keryuia an keiner Stelle so breit und der Boden ist sehr fruchtbar . Iu der That siud dort auch viele alte Reste erhalten . Da wir schon um 21 / 2 Uhr nach Jalusa kamen , Rizokarpaso aber an demselben Tage nicht mehr zu erreichen war , so beschloß ich , iu Jalusa zu nächtigen , und benutzte deu Nachmittag dazu , mit dem Sohne meines Wirthes nach der Küstenebene , dem Jalo , hinabzusteigen . Wir wanderten eine viertel Stunde in nördlicher Richtung durch die Gerstenfelder bis zu einer in der Mitte der Ebene gelegenen , mit Gesträuch bewachsenen , felsigen Anhöhe , auf welcher eine steinerne Windmühle gebaut wurde . Der ganze Felsboden war hier zu Gräbern ausgehauen . Von da gingen wir quer durch die Felder in nordwestlicher Richtung an dem sandigen Strande hin und sahen bei dem Hügel Limenari Spuren unter dem Sande verschütteter Hafenbauten ; ein kolossaler Sandsteinblock ragte noch halb aus dem Sande hervor . Von da aus wandten wir uns wieder südöstlich zu dein y2 Stunde entfernten Dorfe zurück , bei den verfallenen Capellen H . Georgios und H . Jannis vorbei , wo sich viele alte Trümmer , große Ona - dersteine und hier und da zerbrochene Säulenschäfte finden . Nach Inschriften suchte ich vergebens . Im Hofe der Kirche Archangelos sah ich auch ein großes korinthisches Säulen - capitäl , reich mit Akanthusblättern geziert .
	        

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