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Globus, 30.1876

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 30.1876

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-708401
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708401
Persistenter Identifier:
DE-11-001723790
Titel:
Globus, 30.1876
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1876
Signatur:
LA 3252-30
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
No. 17. 1876
Sonstige Person:
Kiepert, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Eine Wanderung durch die chinesische Provinz Tschili im März 1874. II.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 30.1876
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1876
  • Von der österreichisch-ungarischen Nordpol-Expedition in den Jahren 1872 bis 1874. III.
  • Eine Wanderung durch die chinesische Provinz Tschili im März 1874. II.
  • Die Colonie Westaustralien. II.
  • Reisebriefe des Dr. Finsch aus Westsibirien. V. Von der Altaischen Staniza nach Barnaul
  • Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1876
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

264 ( Sitte Wanderung durch die chinesis 
aufgeben und sie sofort «ach Vardö iu Norwegen bringen sollte , wofür sie ihm ihre drei Boote , zwei Gewehre und 1200 Silberrubel als Entschädigung verhießen . Am 26 . Au - gust verließen sie bei günstigem Nordost die stille kleine Bay ; mit trefflichem Fortgange durchschnitt das Schiff nach Süd - niesten hinab das Weiße Meer . Es war die Zeit des Briefe - schreibens , womit Mancher schon vorher , während der Boot - reise begonnen hatte . Am 27 . und 28 . August trat misches Wetter aus Nordnordwest ein ; der Anblick der hohen Wogenberge verkündete ihnen , was ihr Schicksal gewesen wäre , wenn sie in ihren kleinen Booten dieses Meer hätten übersetzen müssen . Am 3 . September endlich , nach 812 Ta - gen , welche die Expedition gedauert hatte , näherten sie sich 
Provinz Tschili im März 1874 . 
dem Städtchen Vardö . Die österreichisch - ungarische Flagge wurde am Fockmast des „ Nikolai " gehißt ; jeder that in der Eile uoch das Beste für seinen Anzug , was freilich uicht mehr bedeutete , als daß sie sich in die Pelze hüllten . Das Schiff lief in den Hafen ein , und um 3 Uhr Nachmittags betraten sie den Boden Norwegens mit dem Gefühle der Er - lösuug aus allen Drangsalen ! 
Während Weyprecht Geld aufnahm , besorgte Payer die Telegramme in die Heimath . Als dieselben endlich über - geben waren , erfüllte sie das Bewußtsein , daß der elektrische Funke ihre Freunde in der Ferne schon im nächsten Augeu - blicke zur freudigsten Aufregung entzünden würde . 
Eine Wanderung durch die 
Das ganze Land von Peking nach dem Südwesten die - ser Provinz hin eignet sich trefflich für den Eisenbahnbau . Es bedürfte keines Tunnels und nur weniger Einschnitte und Anschüttungen . Das einzige schwierigere Werk wären die Brücken über die Flüsse ; da dieselben aber , mit Ausnahme der Regenzeit , klein sind , so würde anch die Herstellung von Brücken wenig Schwierigkeiten bereiten . Die Sandbänke am Ufer müßten durch feste Dämme ersetzt werden ; einige der - selben sind aber nur von sehr geringer Mächtigkeit , wie z . B . bei Tsching - ting - su , wo mir nichts als Sand sahen , während Oxenh am bemerkt , daß sich außerhalb der südlichen Mauer eine große Grasebene erstrecke , die noch kein Pflug berührt habe . Dieser Widerspruch erklärt sich dahin , daß die Überschwemmungen der zwei letzten Jahre den Charakter des Landes entlang der Flüsse geändert haben und zwar in den westlichen Landestheilen sehr zum Nachtheil derselben . 
Die äußeren Verhältnisse des Volkes schienen günstig zu sein . Die Leute waren sauber und warm gekleidet , selbst die Bettler mit Ausnahme einiger vom Handwerk hatten eine gute , bequeme Kleidung an . Hier und da hörten wir von Beraubungen . Einmal hatte eine Bande Bewaffneter meh - rere Dörfer beraubt ; sie entschuldigten sich damit , daß sie nichts zu essen Hütten , weil die Ueberschwemmungen ihre Grundstücke verwüstet hätten . Reisende , die mit größeren Geldsummen von Schaust kommen , haben Bewaffnete bei sich . Diese Wachen erhalten gewisse Procente der transpor - tirten Summen und bürgen dann für den ganzen Betrag . Wagen mit Regierungsgeldern haben immer eine bewaffnete und berittene Escorte bei sich . Namentlich Ting - tschan ist wegen seiner Raubanfülle übel berüchtigt ; wir sahen an den Bäumen des Orts fünf Köpfe in Käsigen hängen ; das ein - zige Schauspiel dieser Art , das uns unterwegs aufstieß . 
Entlang der großen Heerstraße sind aus kurze Entfer - nungen Soldaten stationirt . Auf der ganzen Strecke , die wir durchwanderten , fahen wir überall die Stationsflaggen wehen . Wir fanden diese Lente stets artig ; sie beantworte - ten unsere Fragen rasch und nach bestem Wissen ; zuweilen luden sie uns auch zu ihrem Thee ein . Ihre fremden Ge - wehre waren in guter Ordnung , und man sah bei ihnen we - nige alte Musketen . Wenn wir spät in der Nacht reisten , wurden wir manchmal von ihren Patrouillen gestellt und ge - fragt , warum wir noch so spät auf dem Wege seien , da die Chinesen dies fast nie thnn . Die Chinesen reisen nämlich 
e Provinz Tschili im März 1874 . 
in der Regel in Gesellschaft , brechen Morgens sehr früh anf , verwenden zwei Stunden für ihre erste Mahlzeit und langen Abends wo möglich vor Sonnenuntergang , also in dieser Jahreszeit um 5 Uhr , in ihrem Nachtquartier an . 
In Pan - ting - su erregten wir die Galle des Thorhüters , weil wir ihn schon Morgens 5 Uhr heraus citirten . Er sagte , er dürfe Niemand , der ohne Bedeckung reise , so früh herauslassen , weil sich Räuber in der Umgegend hernmtrie - ben . In der That wäre das Terrain südlich Pan - ting - su für Räuber wie gemacht , indem die Straße 8 bis 10 Fuß tiefer liegt , als die Felder zu beiden Seiten . 
Der Zugang nach vielen Städten war sehr schlecht , am schlechtesten wohl der nach Pau - ting - fu von Süden her . Bei unserer Rückkehr war die neue Straße für den Kaiser nach den westlichen Gräbern theilweife vollendet nnd würde bei trockenem Wetter ihrem Zweck wohl entsprechen . An mehreren Stellen erhielt sie bereits ihren letzten Ueberzng , der Grund wurde ausgehackt , Wasser darüber gegossen und der kaiserliche gelbe Sand , der aus den Bergen kommt , als oberste Lage dar - über ausgestreut . Es sah recht hübsch aus , als es fertig war . Nach der Menge Leute zu urtheileu , die so lange au dieser Straße arbeiteten , muß sie große Summen verschlungen haben . Die im letzten Jahre erbaute Straße nach den östlichen Gräbern stellte sich bekanntlich als gänzlich mißlungen heraus , woran allerdings zum Theil die schweren Regengüsse Schuld waren . Mehrere mit Herstellung dieser Straße betraut gewesene Beamte zogen sich hierdurch die kaiserliche Ungnade zu . 
Da sast auf dem ganzen Wege von Peking bis Pnng - tfchung das Gebirge von der Straße aus sichtbar war , so befragten wir häufig die Bewohner der Districte , die wir passirten , über die Mineralien , welche dort vorkämen . Man sagte uns , Kohle komme an verschiedenen Stellen vor , namentlich Authracitkohle . Der nördliche Theil der Provinz wird von Fang - schan aus damit versehen , der mittlere von Ping - ting - tschan iu Schansi aus und der südliche von Wn - ynan - tze in Honan . Wenn wir nach Eisenerzen fragten , kam immer die Antwort : „ In Tschili giebt es kein Eisen ; unser Eisen kommt alles aus Schansi . " Matan war der erste Ort , wo wir erdharzhaltige Kohle sahen . Sie wird von den Bergwerken bei Tnng - tschnng hierhergebracht und hier aufgestapelt , bis die Flußschifffahrt eröffnet ist , worauf sie dann uach Tieutsin verbracht und für Dampfer verwendet wird . Die Kohlen lagerten im Ueberfluß hier ; der Fluß
	        

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