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Der Erdball, 5.1931

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Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Der Erdball, 5.1931

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-717458
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717458
Persistenter Identifier:
BV048470733
Titel:
Curare
Untertitel:
Zeitschrift für Medizinethnologie : journal of medical anthropology
Weitere Titel:
Zeitschrift für Medizinethnologie
Journal of medical anthropology
journal of medical anthropology and transcultural psychiatry
ISSN:
0344-8622
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
VWB, Verl. für Wiss. und Bildung
Erscheinungsjahr:
1978
Signatur:
LA 1980
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-719228
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-719228
Persistenter Identifier:
1688645857617
Titel:
Curare, 20.1997
Untertitel:
Zeitschrift für Medizinethnologie : journal of medical anthropology
Weitere Titel:
Zeitschrift für Medizinethnologie
Journal of medical anthropology
journal of medical anthropology and transcultural psychiatry
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
VWB, Verl. für Wiss. und Bildung
Erscheinungsjahr:
1978
Zusätzliche Information:
Reproduktion
Signatur:
LA 1980
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Vol. 20 (1997) 2: Frauengesundheit - kurative und präventive Ansätze
Sonstige Person:
Wacker, Jürgen
Bastert, Gunther
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Research on Sexual Behavior in the Times of AIDS
Sonstige Person:
Strauß, Reinhild
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Der Erdball
  • Der Erdball, 5.1931
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis. Jahrgang V, 1931
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 3. Afrika-Sondernummer
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt von Heft 3
  • Werbung
  • Frobenius, Leo: Standpunkt. Der Erdball im Wandel der Weltanschauung
  • Frobenius, Leo: Die Kunst Afrikas. Mit 33 Abbildungen auf Tafel 17 bis 32 und 8 Textabbildungen [richtig: Tafel 21 bis Tafel 36]
  • Ein Märchen und eine Mythe
  • Mitteilungen
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 4
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 5
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 6
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 7
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 8
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 9
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 10
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 11
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 12
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

— 116 — 
meiner zweiten Frau versprochen.“ 
Die erste Frau sagte: „Wenn Du 
heute nicht meine Zuspeise ißt, 
gehe ich in den Dsivoa.“ Der 
König erschrak. Der König aß die 
Zuspeise der ersten Frau. 
Am andern Tage trat der König 
in die Hütte seiner zweiten Frau. 
Die zweite Frau sagte: „Du hast 
gestern nicht meine Zuspeise ge 
gessen. Du hast die Zuspeise 
Deiner ersten Frau gegessen.“ 
Der König sagte: „Verzeih mir, ich 
tat es, damit meine erste Frau 
nicht in den Dsivoa gehe.“ Die 
zweite Frau sagte: „Nein, ich ver 
zeihe es Dir nicht. Ich kehre zu 
meiner Mutter zurück.“ Der 
König sagte: „Verzeihe es mir!“ 
Die zweite Frau sagte: „Nein, ich 
verzeihe es Dir nicht. Ich will 
einen Mann haben, der nicht nur 
mit mir lebt, sondern der auch 
meine Zuspeise ißt.“ Die zweite 
Frau nahm ihre Sachen zusammen 
und kehrte in das Haus ihrer 
Mutter zurück. 
Die zweite Frau kehrte in das 
Haus ihrer Mutter zurück. Die 
zweite Frau ging in die Höhle, in 
der die Schlange wohnte. Die 
zweite Frau sagte: „Ich will einen 
Mann haben, der nicht nur mit mir 
lebt, sondern auch meine Zuspeise 
ißt.“ Die Schlange sagte: „Ich 
komme zu Dir.“ Die Schlange 
kam in die Hütte der zweiten 
Frau. Die zweite Frau lebte mit 
der Schlange zusammen. 
Eines Tages sagte der König bei 
sich: „Ich liebe meine zweite Frau. 
Ich muß meine zweite Frau be 
suchen und mit ihr zusammen 
sein.“ Der Mambo ging zur Hütte 
seiner zweiten Frau. Die zweite 
Frau sagte: „Mambo, was willst 
Du von mir?“ Der König sagte: 
„Vergiß den Streit und gestatte, 
daß ich bis zum Morgen bei Dir 
bleibe.“ Die zweite Frau sagte: 
„Es ist nicht möglich! Gehe fort!“ 
Der König trat an die zweite Frau 
heran und wollte sie umarmen. 
Die Schlange sprang unter dem 
Lager der zweiten Frau hervor 
und biß den König. Der König 
schrie auf. Der König lief von 
dannen. 
Der König war krank und 
welkte dahin. Die zweite Frau 
sagte: „Ich will den Mambo noch 
einmal sehen, ehe er stirbt.“ Die 
zweite Frau ging in das Gehöft 
des Königs. Die zweite Frau trat 
an das Lager des Königs. Der 
König starb. Die zweite Frau 
legte sich neben ihn und starb 
auch. 
Wohl jedem wird der eigen 
artige Inhalt des „Märchens“ ohne 
weiteres bemerkbar sein. Seine 
große Bedeutung gewinnt es aber 
erst, wenn es mit dem nachfolgend 
wiedergegebenen Funde verglichen 
wird. Von einem „Weisen“, einem 
„Nganga“ eines Stammes, der eben 
falls in Südrhodesien beheimatet 
ist, erhielt ich diese Mythe, deren 
Aehnlichkeit mit dem vorigen 
Märchen sogleich in die Augen 
springen muß: 
b) Die Schöpfung. 
Moari, Gott, machte erst einen 
Menschen, der hieß Mwedzi 
(= Mond). Er machte ihn auf dem 
Boden eines Dsivoa (See) und gab 
ihm ein Ngona (Horn mit Salböl) 
Mwedzi lebte erst im Dsivoa. 
Dann sagte Mwedzi zu Moari: 
„Ich will auf die Erde gehen.“ 
Moari sagte: „So gehe auf die 
Erde.“ Mwedzi ging aus dem 
Dsivoa auf die Erde. 
Die Erde war damals ganz kalt 
und leer. Es gab keine Gräser. 
Es gab keine Büsche. Es gab keine 
Bäume. Es gab keine Tiere.
	        

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