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Baessler-Archiv, 14/15.1930/32

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Baessler-Archiv, 14/15.1930/32

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711492
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711492
Persistenter Identifier:
1500547393141
Titel:
Baessler-Archiv, 14/15.1930/32
Erscheinungsjahr:
1932
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
  • Baessler-Archiv, 14/15.1930/32
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 14, 1930, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 14, 1930, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 14, 1930, Heft 3
  • Zeitschriftenheft: Bd. 14, 1930, Heft 4
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 15, 1932, Heft 1
  • Titelseite
  • Impressum
  • Baumann, Hermann: Die Mannbarkeitsfeiern bei den Tsokwe (N. O. Angola; Westafrika) und ihren Nachbarn
  • Abbildung: Abb. 1. Faserröckchen "zombo" der Frischbeschnittenen. Gebraucht von Tsokwe, Lunda, Luena, Luimbi
  • Abbildung: Abb. 2. Operationsmesser des Beschneidungsdoktors. Tsokwe
  • Abbildung: Abb. 3. Grundriß des Mukanda von Sakamona. (Erläuterung s. Text). Abb. 4. Ausschnitt aus dem Mukanda von Sakamona. Tsokwe. Im Vordergrund die "yikalakala", dahinter die Regenschuppen
  • Abbildung: Abb. 5. Buschlager von Sambangu von außen gesehen. Abb. 6. Das Buschlager von Sambangu. Rechts die Maskenhütten, davor die Schlafplätze. Links der "mwivu"-Baum
  • Abbildung: Abb. 7. Ausschnitt aus dem Buschlager von Sambangu. Schlafkäfige und Maskenställe. Abb. 8. Die "tsifwa", d. h. Küche des Buschlagers von Kapoza (Tsokwe)
  • Abbildung: Abb. 9. Teilansicht aus dem Buschlager von Sambangu. In der Mitte das hlg. Gerüst "mboma" und der "mwima"-Pfahl. Tsokwe. Abb. 10: a) Tasche des Beschneidungsdoktors mit Inhalt. (Operationsmesser, Medizinbeutel, rote Federn). b) künstlicher Phallus aus Holz für die Tsiheu-Maske. Siehe S. 22. Tsokwe
  • Abbildung: Abb. 11. Reisig-Eßteller für die Beschneidungskandidaten. Tsokwe. Abb. 12. Frischbeschnittene beim Verzehren des Maniokbreies. Tsokwe
  • Abbildung: Abb. 13. Frischbeschnittener. Er trägt die Schnur mit dem Penishalter; als Fliegenwedel hält er in der Rechten ein Zweigbüschel, in der Linken ein Stäbchen mit aufgespießten Heuschrecken. Tsokwe von Kapoza. Abb. 14. Eingang zum Buschlager von Sakamona; an den Torpfosten hängen die Schenkelspreizstäbe (a) "yihango" mit den Penishaltern "ngo" (b). Tsokwe
  • Abbildung: Abb. 15. Frischbeschnittener aus Mwalukanga. Tsokwe. Er trägt den Penishalter "ngo". Abb. 16. Ein Frischbeschnittener verfertigt vor dem Buschlager das Netzgewand für das Maskenkostüm. Zwischen zwei in die Erde gerammten Stöcken wird die gedrehte Rindenfaserschnur in knotenloser Technik verarbeitet. Mwalukanga. Tsokwe
  • Abbildung: Abb. 17. Kadanzi (Frischbeschnittener) mit der Rindenfaserschürze. Dorf Sambangu. Tsokwe. Abb. 18. Frischbeschnittene mit den Tanzröckchen. Dorf Kapoza. Tsokwe
  • Abbildung: Abb. 19. Schwirrholz als Kinderspielzeug "ndumba-mwela" = Löwenbrüllen". Tsokwe
  • Abbildung: Abb. 20. Die Beschnittenen beim Entlassungsfest in Sawulu am Kasai während einer Tanzpause. Die Körper sind mit roter und weißer Erde bemalt. Tsokwe. Abb. 21a, b. Helme der Beschnittenen, beim Entlassungsfest getragen. Tsokwe
  • Abbildung: Abb. 22. "Wangombo"-Tanz der Beschnittenen während des Entlassungsfestes in Sawulu. Tsokwe
  • Abbildung: Abb. 23. Szene aus dem Entlassungsfest der Beschnittenen. Samayisi. Der "nangele"-Tanz mit der Holzpuppe. Links im Vordergrund der Beschneidungsdoktor. Im Hintergrund die Kapelle. Tsokwe
  • Abbildung: Abb. 24. Makse "tsikusa". Tsokwe
  • Abbildung: Abb. 25. Maskenanzüge der Tsokwe, links "tsizaluke" (s. S. 25), rechts "Kalelwa" (s. S. 21)
  • Abbildung: Abb. 26 a und b. Maske "tsihongo" Mwatsikwata. Lunda (s. S. 23). Abb. 27: Maske "tsiheu" Mwalilu. Tsokwe
  • Abbildung: Abb. 28. a) "Kalelwa" - b) "Kalelwa" - c) "angolali" - d) "tsipupu" Masken der Tsokwe (a-c) und Luena (d)
  • Abbildung: Abb. 29. Verschiedene Masken der Tsokwe. a) "tsiheu" (s. S. 24). b) "kasinakasi" (S. S. 26). c) "tsizaluke" (s. S. 25). d) "sambu" (S. S. 25). e) "tsileya". (S. S. 28)
  • Abbildung: Abb. 30. "fui-fui" Tanzphallus für die ngazi-Maske
  • Abbildung: Abb. 31. Ngondo-Maske. Luena-Tsokwe
  • Abbildung: Abb. 32. Verschiedene Masken der Tsokwe, Lunda und Luimbi. a-c: ngondo-Masken der Tsokwe (s. S. 26). d) „ngulu“ = Schweinemaske von Mahakaholo. Tsokwe. (s. S. 26). e, f) „mpundu“-Masken der Luimbi. (s. S. 39). g) rohe Maske der Lunda-Minungo von Muyengu. „tsiheu-Kapwipwi“. (s. S. 25).
  • Abbildung: Abb. 33. a) Maske „mwana-pwo“ der Tsokwe (s. S. 30). b) Maske „mwana-pwo“ der Lunda (s. S. 26). c) Maske „tsiheu“ der Tsokwe (s. S. 31). Abb. 34. Maske „mwana-pwo“. Tsokwe. (s. S. 30)
  • Abbildung: Abb. 35. Maskentänzer mit der Maske "mwana-pwo" = Mädchen. Namwambu. Tsokwe. Abb. 36. "Mwana-Pwo", d.h. "Mädchen"-Masken der Tsokwe aus Holz. a) "mwana-pwo" (s. S. 30). b) ältere Frau (s. S. 30). c,d) "mwana-pwo" (s. S. 30)
  • Abbildung: Abb. 37. "mwana-pwo"-Maske im Buschlager von Sambangu. Tsokwe
  • Abbildung: Abb. 38. "tsikuko tsa tundanta". Hut der Beschnittenen. Luimbi
  • Abbildung: Bild einer "likisi ngombe," einer "Ochsenmaske" an der Wand eines Hauses von Kambongo. Luimbi
  • Abbildung: Abb. 39. Bart der Knaben im Zemba der Tsokwe
  • Abbildung: Abb. 40. Zemba von Mwalilu. Tsokwe
  • Zeitschriftenrezension: Bachmann, Kurt Wilhelm: Die Besiedlung des alten Neuseeland. Eine anthropogeographische Studie. - Studien zur Völkerkunde, 4. Band
  • Zeitschriftenrezension: Grau, Rudolf: Die Gruppenehe ein völkerkundliches Problem. - Studien zur Völkerkunde. 5. Band
  • Zeitschriftenrezension: König-Beyer, Walter: Völkerkunde im Lichte vergleichender Musikwissenschaft
  • Zeitschriftenrezension: Bälz, Toku: Erwin Bälz. Das Leben eines deutschen Arztes im erwachenden Japan
  • Literaturverzeichnis: Büchereingänge
  • Leerseite
  • Zeitschriftenheft: Bd. 15, 1932, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 15, 1932, Heft 3
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

DIE MANNBARKEITSFEIERN BEI DEN TSOKWE 
31 
dem auf S. 18 gegebenen Text kann unmöglich genau sein. Ob ein kultischer Hintergrund 
besteht, konnte ich nicht eruieren. Aber es bleibt bestehen, daß eine Frauenmaske von 
Männern getragen wird, um die Frauen, wenn auch heute nur ganz ersichtlich zum Spaß, 
nachzuahmen. Diese Tatsache bringt uns ins Gedächtnis zurück, was wir schon anläßlich 
der Lundamaske(S. B 25) aussprachen: die Möglichkeit eines zweigeschlechtlich kultischen 
Charakters der ,,mwana-pwo“-Masken. 
Abschließend sei noch die Fig. 33c abgebildete ,,tsiheu“-Maske aus FIolz er 
wähnt. Die sonstigen Masken dieses Namens sind alle aus Rindenstoff verfertigt, diese 
hier macht eine Ausnahme. Ein Federbusch, ein eingesetzter künstlicher Bart und Blech 
auflagen in der Augengegend — eine auch bei ,,Mädchenmasken“ beliebte Verzierung — 
zeichnen sie aus. Sie ähnelt auffallend hölzernen Maskenköpfen der Masupia am Sambesi, 
die das Berliner Museum besitzt, wie ja tatsächlich die engen verwandtschaftlichen Be 
ziehungen des Tsokwevolkes zu Völkern am oberen Sambesi (vor allem Mambunda) 
nicht zu leugnen sind. 
Wenn wir uns nun nach einer Behandlung des Maskenwesens wieder dem Gesamtkomplex 
der Beschneidungsriten zuwenden, um vor allem das zu überprüfen, was darüber schon 
bekannt war, so sehen wir nur bei einigen Beobachtern neuester Zeit tieferes Verständnis für 
die in Frage stehenden Dinge. Die älteren Reisenden kamen selten hinter den Sinn 
des Maskentragens, das ihnen meist als Possenreißerei erschien. 
Cameron (deutsche Ausgabe II. S. 162L) traf um Mona Peho (etwa da, wo heute die 
Stadt Vila-Luzo liegt) einen Maskierten, den er als alten 
Mann beschrieb mit einem Glöckchen in der Hand; es 
muß sich hier um eine ,,tsiheu“-Maske handeln. Er 
schreibt darüber: es sei ein „Scheinteufel“, und als 
solcher habe er das Amt, die in den Wäldern hausenden 
Teufel zu verscheuchen, sie werden dafür von den Dorf 
bewohnern bezahlt. S. 164 bildet Cameron eine „tsi- 
hongo“-Maske ab. Capello-1vens (engl. Ausg. Bd. I. 
S. 294ff.) haben einen „Muquischi“ unter den Chiboko 
(Tsokwe) angetroffen, der offenbar ebenfalls ein tsi- 
hongo war. Einer ging auf Stelzen (Abb. S. 295); dazu 
wäre das zu vergleichen, was später über das zemba (S. 41) 
zu sagen sein wird. Ein Irrtum ist sicher ihre Angabe, 
daß der Netzanzug aus Borassusblättern bestehe und 
daß der Maskentänzer der Wahrsager sein soll. Inte 
ressant ist die Angabe, daß es sich bei den Masken in 
erster Linie um kriminalistische Absichten, besonders 
gegen untreue Frauen handele. Schütt (Reisen im 
S. W. Becken des Kongo S. 116) schildert das An 
kommen von zwei Maskentänzern ,,M’ Quichi“, die gegen 
Gaben etwas vortanzten in Mona Quimbundo (recte Mwatsimbundu), dem damaligen 
Sitz des Königs der heute ganz verschwundenen, d. h. von den Tsokwe aufgesogenen, 
„Makosa“. Einer der Tänzer hielt sich fern von den Leuten am Rande der Lichtung 
auf, wo er im Rücken ein kleines Gebüsch hatte, und warf mit grotesken Gebärden 
Blätter vor sich auf den Boden. „Plötzlich“ lag dort ein nackter „Leichnam“, der natür 
lich schon geraume Zeit im Grase gelegen hat; dieser — bei 600 m Entfernung war er 
nicht genau zu erkennen — richtet sich auf und legt sich wieder. Alle Zuschauer fühlten 
sich durch dieses wunderbare Experiment auf das tiefste bewegt und juchzen, mit der 
Hand auf den Mund schlagend. Der eine M’ Quichi tanzt nun wieder vor, kehrt dann um, 
Abb. 37. „mwana-pwo “-Maske 
im Buschlager von Sambangu. 
Täokwe.
	        

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