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Zeitschrift für Volkskunde, N.F.5/6=43/44.1933/34

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Zeitschrift für Volkskunde, N.F.5/6=43/44.1933/34

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714783
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714783
Persistenter Identifier:
BV039673911
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Untertitel:
neue Folge d. Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft
Weitere Titel:
Verein für Volkskunde <Berlin>: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Behrend [[1906-1924]], Verein für Volkskunde, Berlin
Erscheinungsjahr:
1891
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-708065
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708065
Persistenter Identifier:
DE-11-001674460
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 19.1909
Erscheinungsjahr:
1909
Signatur:
LA 8000-19
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Titelseite

Strukturtyp:
Titelseite
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Volkskunde
  • Zeitschrift für Volkskunde, N.F.5/6=43/44.1933/34
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Zeitschriftenheft: Heft 1 (Mit 11 Abbildungen)
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Haberlandt, Arthur: Das Faschingsbild des Peter Bruegel d. Ä. (Mit 1 Abbildung.)
  • Schmidt, Leopold: Die Attribute der Engel in der deutschen Volksauffassung. (Fortsetzung und Schluß. Mit 4 Abbildungen.)
  • Speyer, Elisabeth: Die Klöpfle-Lieder und ihre Bedeutung
  • Nachtrag: Nachtrag
  • Nachtrag: Nachtrag zum Faschingsbild des Peter Bruegel d. Ä. (Oben S. 244 f.)
  • Wehrhan], [Albert Becker; Robert Lehmann-Nitsche; Georg Scharf; Karl: Kleine Mitteilungen
  • Korrekturen: Druckfehlerberichtigung
  • Zeitschriftenrezension: Bringemeier, Martha: Gemeinschaft und Volkslied. Ein Beitrag zur Dorfkultur des Münsterlandes
  • Zeitschriftenrezension: Gesemann, Gerhard: Der montenegrinische Mensch
  • Zeitschriftenrezension: Jahrbuch für historische Volkskunde, begründet von Wilhelm Fraenger, fortgeführt von Walter Krieg. Band III/IV: Die Sachgüter der deutschen Volkskunde. In Verbindung mit dem Verband deutscher Vereine für Volkskunde und der Deutschen Volkskunstkommission hrsg. von Oswald Ad. Erich
  • F. B.; Heinz Schmidt; J. B.; Johannes Koepp; W.-E. Peuckert; Erich L. Schmidt: Notizen
  • Wilhelm-Heinrich-Riehl-Preis der deutschen Volkskunde
  • Register: Register
  • Werbung
  • Zeitschriftenheft: Heft 1 (Mit 4 Abbildungen)
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Das Faschingsbild des Peter Bruegel d. Ä. 
247 
reigen, einen Trunk der Schön und Stärke, dieweil er von einem Fischer 
im Oberstock, der seinen blanken Lägel außen neben das Fenster gehängt 
hat, einen kräftigen Taufguß abbekommt 1 ). Vor dem Eingang zur Wirt 
schaft in der Straße links, über der eine Art Seeschlange oder Aal als 
Wahrzeichen baumelt, stellen Verkleidete — Ritter, wilder Mann, eine 
weibliche Kleistermaske und Kaiser Karolus — den wohlbekannten Zwei 
kampf von Valentin und Ourson, seinem Zwillingsbruder, dar. Ein Mit 
spieler in weißem Kittel, gerade groß genug, um den baumelnden Vogel 
käfig neben der Tür köpflings mitzunehmen, sammelt Spenden von den 
Insassen der Wirtschaft, die belustigt zuschauen * 2 ). 
Ganz im Hintergrund aber läßt man nach altem Brauch einen Stroh 
mann in Flammen auf gehen, über dem auf hoher Stange ein Fähnlein auf- 
ragt, und daneben halten in hellem Schein unter Vorantritt von Schwegel- 
pfeifer und Trommler Graf und Gräfin von Halbfasten, ritterlich ge- 
wandet, ihren Einzug ins Volk. Mittfastenabend, ,,Lätare iC und Sommer 
gewinn ist es, dessen lebendiges Treiben hier ebenso stimmungsvoll wie 
dramatisch bewegt mit aller Treue festgehalten ist. Am Sonntag Lätare 
warf in Antwerpen ein mittelalterlich gekleideter Ritter auf seinem Durch 
zug durch die Stadt den Kindern Spekulatius (Pfefferkuchen) zu, ver 
brannte man die Strohpuppe des Winters und ließ nach siegreichem Kampf 
des Sommers mit dem Winter die immergrünen Palmen aus Buchs aller 
orten in den Niederlanden den neuen Frühling künden 3 ). Es ist höchst 
wahrscheinlich, daß für das Zeitalter des Bildes mit dem altartigen Ansatz 
der Festfeier am Abend des Montag nach Sonntag Lätare zu rechnen ist, 
so wie in Zürich das Sechseläuten am ersten Montag in der Tag- und 
Nachtgleiche seit Jahrhunderten den stimmungsvollen Zeitpunkt für sie 
abgibt 4 ). Das erhellt aus der betonten Überspannung des Festes ebenso 
x ) Solche Frühlingsgüsse zum Zeichen der Spendebereitschaft der Hausbe 
wohner in der Schweiz: E. Hoffmann-Krayer a. a. O. 8, 250. —Die Trunk 
spende kennzeichnet auch hier wohl das Trinken der „Schön und Stärke“. Vgl. 
K. Bronner, Von deutscher Sitt und Art, S. 93ff. 
2 ) Bastelaer 1, 104f. — Zur Romanze von Valentin und Ourson und ihrer 
Verbreitung: A. Dickson, Valentine and Ourson (New York 1929). — Noch 1833 
wurde in Kiefersfelden bei Kufstein unter den Titeln der Aufführungen einer volks 
tümlichen Spielergesellschaft vermerkt „Vallentinus und Ursinus, Die zwey Zwie- 
lings Brüder oder Das Diamanten Creitz. Ein Großes Heroisches Griechisches Schau 
sbill.“ Vgl. H. Moser, Bairischer Heimatschutz 24 (1928), 82. (Frdl. Auskunft von 
Dr. Leop. Schmidt, Wien.) 
3 ) W. Mannhardt, Wald -und Feldkulte 2 1, 497ff., bes. 499ff. (Sechseläuten). 
-— Vgl. auch E. Hoffmann-Krayer, Feste und Bräuche des Schweizervolkes 
(Zürich 1913) S. 137. — Die Verbrennung einer Strohpuppe zeitgenössisch „an et 
lichen Orten“ in Franken in Seb. Francks Weltbuch 1534 belegt. 
4 ) Ein „Neujahrsgeschenk, der Zürcherischen Jugend verehrt . . . am Bechel- 
tag 1781“ besagt: „Aber eben zum Zeichen des Frühlings läutet man in unserer 
Stadt an dem ersten Montag, welcher auf das Aequinoctium (Tags- und Nachtgleich 
heit) folget, Abends um 6 Uhr, das erste Mal die Feyerabendglock beim grossen 
Münster und nennet darum diesen Tag, oder diesen Gebrauch mit Ausnahm das 
Sechseläuten.“ Vgl. S. F. Gyr, Das Zürcherische Sechseläuten 1912 (Orell Füßli) 
S. 27 f.
	        

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