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Der Erdball, 1.1926

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Der Erdball, 1.1926

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714783
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714783
Persistenter Identifier:
BV039673911
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Untertitel:
neue Folge d. Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft
Weitere Titel:
Verein für Volkskunde <Berlin>: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Behrend [[1906-1924]], Verein für Volkskunde, Berlin
Erscheinungsjahr:
1891
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-708065
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708065
Persistenter Identifier:
DE-11-001674460
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 19.1909
Erscheinungsjahr:
1909
Signatur:
LA 8000-19
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Isländische Bezeichnungen für die Himmelsgegenden
Sonstige Person:
Lehmann-Filhés, Margarete
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 13.1868
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft
  • Gerhard, Rohlfs: Die Stadt Kuka in Bornu
  • H., Birnbaum: Die neuesten Ansichten über das Fortrücken der Gletscher. I.
  • A.: Aus dem Kriegerleben der Abyssinier
  • Hermann, Vambery: Die hohe Pforte in Konstantinopel und ihre Säulen
  • A.: Die Umwandelung in der Sprache bei uncivilisirten Völkern
  • Theodor, Kirchhoff: Von Panama nach Acapulco
  • Die Zustände der Menschen im Steinzeitalter, verglichen mit jenen der jetzigen wilden Menschenracen
  • Die Ermordung des Missionärs Baker auf den Fidschi-Inseln
  • Affen und Menschen
  • Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

14 Aus dem Krieger 
der Schulter verwundet . In diesem Augenblicke gab der Engländer Bell , des Negus „ Likamankuas " , Feuer und jagte dem verwegenen Garet eine Kugel durch den Kopf , erhielt aber gleichzeitig einen Lanzenstich in die Seite und von Garet's Bruder einen heftigen Stoß ins Ange . Nun gab auch Theodoras Feuer und streckte den jüngern Garet zu Boden . Dieses kurze und blutige Duell war entscheidend ; Garet's Leute streckten die Waffen und wurden als Gesan - gene nach Dobarek gebracht . Weiter oben ist erzählt wor - den , daß Theodoros ihnen allen den Kopf abhauen ließ . 
Der Engländer Bell hat längere Zeit eine hervorragende Rolle gespielt . Ludwig Krapf ( Reisen in Ostasrika II , S . 352 ) , der ihn kennen lernte , lobt ihn als einen verstän - digen Mann , der in Sprache und Sitten ganz zum Abyfsi - nier geworden sei . „ Der König hat ihn zu seinem Adju - tanten und Likamankuas , d . h . Träger des königli - chen Kleides in der Schlacht , gemacht . Es giebt vier solcher Likamankuas , die sich ganz wie der König selbst klei - den müssen , damit der Feind den wirklichen König nicht nn - terscheiden könne . Es ist ein ehrenvolles aber gefährliches Amt , für das Herr Bell beträchtliche Ländereien erhalten hat ; davon kann er seine abyssinische Frau und seine Kinder er - nähren . " 
Nicht selten haben die abyssinischen Truppen auf ihren Hin - und Herzügen von den heftigen Regengüssen in den Sommermonaten zu leiden , und manchmal wird das durch dieselben bewirkte Anschwellen eines Stromlaufes geradezu verhüuguißvoll . Lejean erzählt davon ein Beispiel . 
Er zog über die schöne Ebene vonAilat , in welcher wilde Schweine in ganzen Rudeln schwärmten . Sie wird von mehreren Flußbetten durchzogen , die nach heftigen Regen - güssen plötzlich hoch anschwellen und dann einige Zeit nicht zu Passiren sind . Einige Wochen später , als er von Zenan - degle nach Ai'lat zurückreiste , ließ er seine Karawane unter einer Baumgruppe rasten , weil eine Hochsluth aus dem Ober - land her zu erwarten war . Bald vernahm man ein lautes Rauschen und Brausen , das von den steilen Wänden des Gebirges dumpf wiederhallte ; es kam von Süden her und schien gerade auf den Lagerplatz hinzugehen . Indessen war derselbe von der Art , daß keine Gefahr besorgt werden durfte . Nicht lange nachher wälzte sich eine ungeheuere Schlamm - woge in dem bislang trocknen Bett herab . Es war ein furchtbarer Anblick . Sie stürmte mit entsetzlicher Gewalt einher und kam doch nur langsam vorwärts , weil die tiefe Sandlage die ersten Wellen gleichsam verschluckte . Dann kam die gelblichbraune Wassermasse , Trümmer verschiedener Art mit sich führend . Nach etwa zwanzig Minuten war sie dann ganz klar und strömte einige Stunden lang rnhig fort . Einige Meilen weiter abwärts wird man schwerlich viel von diesem wilden Wasser gesehen haben , denn sicherlich hat un - terwegs der tiefe , trockne Sand die ganze Masse verschluckt . 
Einst lagerte Theodoros mit seiner Armee in dem engen Tiefthal von Bafchilo . Dasselbe ist von steilen Berg - wänden eingeschlossen , wie manche Flnßthäler im Lande , und eine Heeresabtheilnng hatte unvorsichtigerweise in dem trocknen Strombette sich gelagert , ohne Zweifel um bequemer Wasser - löcher graben nnd Holz und Gras haben zu können . Die Leute ahneten nicht , daß im Oberlande ein heftiger Regen gefallen war . Da vernahmen sie ein Geräusch , über dessen Bedeutung sie nicht im Unklaren sein konnten . Rasch ergris - fen die Männer Lanze und Schild und sattelten ihre Rosse , während die Frauen in aller Eile ihr Küchengeräth zusam - menrafften ; dann eilten sie alle fort , um bergan zu klimmen . 
Aber in diesen Thälern giebt es nur wenige Pfade , die bergan führen , und diese sind obendrein steil und eng , „ genpfade " , welche der Mensch nur mit Mühe hinanklimmt . 
en der Abyssimer . 
Bald waren diese schmalen Wege durch den Andrang der Menge versperrt , die meisten konnten nicht aus dem Thal heraus , und noch ehe eine Viertelstunde vergangen war , hatte man das fürchterlich brüllende Tofen und Toben in der näch - sten Nähe . Die gelbbraune Wassermasse kam in einem ein - zigen , Ungeheuern Schwall herab und riß alles in ihrem Wege mit sich fort . Manches Hundert von Männern , Frauen , Rossen und Maulthiereu fand den Tod in dieser entsetzlichen Flnth und das ganze Gepäck ging verloren . — 
Die ganze Kriegführung und die Einrichtungen des Heer - Wesens sind , wie man sieht , auch jetzt noch barbarisch genug . Im Lande Habesch hat man es niemals zu einer leidlichen Eivilisation gebracht . 
Als Major Eornwallis Harris 1842 und 1843 als britischer Gesandter in Schoa war , fand er auch dort beim Könige Sahela Selafsi barbarischen Pomp und den wi - derwärtigsten Schmutz gauz unvermittelt neben einander ( The Highlancls of Ethiopia ; Neuyorker Ausgabe von 1844 , S . 146 ff . ) . Er schildert eine große Musterung des Hee - res , welche bei Debra Berhan , dem „ Hügel des Ruhmes " , stattfand . Um in den Palast des Königs zu gelangen , mußte er knietief durch Koth und Unrath waten . An der Pforte wurde er von zwanzig Eunuchen empfangen , welche als Ce - remonienmeister fungirten . Inzwischen hatte die abyssinische Reiterei sich aufgestellt , während die Infanteristen in langen Reihen am Boden lagen „ wie Schildkröten " und sich mit ihren Schilden zudeckten . Ein Theil des Fußvolkes war mit Musketen bewaffnet , welche Major Harris als Geschenk mit - gebracht hatte . Die Leute erhoben das Kampfgeschrei , wel - ches dem Brüllen des Löwen nachgeahmt war . Dabei schwenk - ten sie mit den blanken Bayonnetten , an denen sie große Freude zu haben schienen ; man hatte eine solche Waffe nie zuvor gesehen . Ein granhaariger Veteran führte vor der Front einen Kriegstanz auf , sprang hin und her und heulte dabei wie ein Wolf ; dann fiel die ganze Linie als Chor mit ein und der Kriegstanz wnrde allgemein . 
Nachher ritt der Reitergeneral mit der königlichen Leib - garde auf , diefer „ Blüthe der christlichen Lanzen " . Er trug buntfarbige Gewänder , die reich mit Silberschmuck verziert waren , und dasselbe gilt von seinem Schild und von seinem Pferdegeschirr . Als der englische Major aus den Feldge - schützen , welche er mitgebracht hatte , eine Salve von einnnd - zwanzig Schüssen geben ließ , zogen nicht weniger als drei - zehn Gouverneure hinter einander ans ; alle waren in Löwen - und Leopardenfelle gekleidet und dabei mit allerlei Silber - fachen über und über behängt ; manche derselben bestanden in der Beute , welche sie im Kampfe dem Feinde abgenommen hatten . „ Dann ereignete sich ein charakteristischer Auftritt . Die Gouverneure , Richter , Häuptlinge , Edelleute , Hofbeamten und Geistlichen , welche auf einem Gerüste zu beiden Seiten des königlichen Zeltes Platz genommen hatten , stürzten über einige Ochsen her , welche der König vorführen ließ , schnitten den Thieren das Fleisch aus dem Leibe und fraßen große Stücke roh auf . Inzwischen ritten etwa 3000 Gallasreiter auf , schwenkten ihre Säbel und hatten offenbar Freude an den Tönen der Kesselpauke , welche ihre Regimentsmusik bil - dete . Im Ganzen waren wohl 8000 bis 10 , 000 Reiter auf dem Plan und die Musterung , welche von neun Uhr - früh bis fünf Uhr Nachmittags dauerte , machte einen eigen - thümlichen Eindruck durch das ganze wilde Wefen . " Als es dunkel wurde , ließ Major Harris Raketen steigen . Auch diese hatte man nie zuvor gesehen , und „ als das Feuer erst zischend zum Himmel enlporstieg und dann herabregnete oder in der Luft geräuschvoll zerplatzte , schrie und heulte die er - staunte Menge , und Männer , Weiber und Kinder warfen sich erstaunt zur Erde nieder . "
	        

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