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Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 19.1909

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Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 19.1909

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714783
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714783
Persistenter Identifier:
BV039673911
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Untertitel:
neue Folge d. Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft
Weitere Titel:
Verein für Volkskunde <Berlin>: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Behrend [[1906-1924]], Verein für Volkskunde, Berlin
Erscheinungsjahr:
1891
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-708065
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708065
Persistenter Identifier:
DE-11-001674460
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 19.1909
Erscheinungsjahr:
1909
Signatur:
LA 8000-19
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Tiroler Volksmeinungen über Erdbeben
Sonstige Person:
Rehsener, Marie
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
  • Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 19.1909
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Zeitschriftenheft: Heft 1
  • Zeitschriftenheft
  • Mehring, Gebhard: Das Vaterunser als politisches Kampfmittel
  • Zachariae, Theodor: Das Vogelnest im Aberglauben
  • Chalatianz, Bagrat: Die iranische Heldensage bei den Armeniern, Nachtrag
  • Schnippel, Emil: Volkskundliches aus dem Danziger Werder
  • Lehmann-Filhés, Margarete: Die letzten Isländer in Grönland. Eine isländische Sage
  • Höfler, Max: Angebliche Urahnen unserer Festgebäcke
  • Hahn, Eduard: Übertragung von Krankheiten auf Bäume
  • Müller, Curt: Predigtparodien und andere Scherzreden aus der Oberlausitz
  • Bolte, Johannes: Weitere Predigtparodien
  • Beck, Paul: Zwei Satiren in Gebetsform auf Tököly und Ludwig XIV.
  • Beck, Paul: Zwei deutschfranzösische Flugblätter aus dem spanischen Erbfolgekriege
  • Bolte, Johannes: Ein Reimgespräch zwischen Prinz Eugen und Villeroi (1702)
  • Brandsch, Gottlieb: Die siebenbürgischen Melodien zur Ballade von der Nonne
  • Rehsener, Marie: Tiroler Volksmeinungen über Erdbeben
  • Wehrhan, Karl: Wachsvotive aus Kiedrich im Rheingau
  • Höfler, Max: Unterhaltung mit Toten
  • Andree, Richard: Den Tod betrügen
  • Mankowski, Herrmann: Das polnische Herodesspiel in Westpreussen
  • Bolte, J.: Zum Lobspruch auf die deutschen Städte
  • Lehmann-Filhés, Margarete: Isländische Bezeichnungen für die Himmelsgegenden
  • Zeitschriftenrezension: Neuere Arbeiten zur slawischen Volkskunde. 1. Polnisch und Böhmisch
  • Zeitschriftenrezension: Neuere Arbeiten über das deutsche Volkslied
  • Zeitschriftenrezension: F. S. Krauss, Slawische Volkforschungen. Abhandlungen über Glaube, Gewohnheitsrechte, Sitten und Bräuche und über die Guslarenlieder der Südslawen
  • Zeitschriftenrezension: Wilhelm Uhl, Winiliod
  • Zeitschriftenrezension: E. Kück und H. Sohnrey, Feste und Spiele des deutschen Landvolks, im Auftrage des deutschen Vereins für ländliche Wohlfahrts- und Heimatpflege hsg.
  • Zeitschriftenrezension: Beiträge zur deutschen Volksdichtung, hsg. von Emil Karl Blümml
  • Zeitschriftenrezension: Josef Schiepek, Der Satzbau der Egerländer Mundart, erster und zweiter Teil
  • Sonstiges: Notizen
  • Protokoll: Aus den Sitzungs-Protokollen des Vereins für Volkskunde
  • Korrekturen: Berichtigung zu S. 126
  • Zeitschriftenheft
  • Zeitschriftenheft
  • Register: Register
  • Sonstiges: Neue Erscheinungen
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

198 
Kelisener , Wehrhan : 
Tiroler Yolksmeinungen über Erdbeben . 
„ Vom Brenner hat man nie etwas 'Ungleiches' gehört " ; doch da geschah das Ausserge wohnliche ; leichte Erdstösse fanden Anfang Juni 1891 statt . Wie sich die ältesten Leute erinnerten , war in mehr als 80 Jahren nur ein Erdbeben vorgekommen . „ Damals " , erzählte da einer von den alten Gossensassern , „ wir kamen grad von der Mahd , ist es vor uns hergangen , als wenn man einen starken Sagbaum zur Sage führt ( zur Sägmühle fährt ) . " 
Die Jugend , die noch kein Erdbeben erlebt hat , verhält sich ungläubig . Einer meint : „ Das sein auch keine Erdbebner jetzt hier , hab i glei gesagt , das sein seile Donnergrottler ( Getöse ) ; das thut der Donner wohl öfter , mit der finsternis soll es aufhören . " Und ein anderer fügt hinzu : „ Die Erdbebner sein weiter an einem andern Ort , und bis hierher kommt nur der Hall . " 
„ Die letzte Nacht aber hat es ( das Erdbeben ) mich im Bett tüchtig z'sammen g'buddelt , " hebt der Postmeister Stephan Schuster an . „ Ich für meine Person glaube , die Welt wird durch Feuer untergehen ; denn warum ? Früher haben sie eine Petroleumquelle gehabt in Russland , jetzt haben sie überall welche entdeckt , und in den Steinkohlenbergwerken hebt ( hält ) kein Holzgerüst mehr . Es brennt nicht , aber es ist bald , als wenn es gebrannt hätte — wie verkohlt . Das muss doch die Ausdünstung der brennenden Gase machen . Der Stetter in Sterzing muss jetzt nach Bayern festes Lärchenholz schicken , womit sie es in den Kohlenlagern noch versuchen wollen . " 
„ Woher das Erdbeben kommt ? Vom Wind kommt es , " ruft ein junger Mann , „ wenn der so fast ( stark ) geht und der Regen ihn schnell ohaltet ( davon abhält ) . " — „ Nein , nein , vom vielen Regen im Mai kommt es , " ruft ein anderer , „ wenn das Wasser in die Erde fliesst . Unterschich ( darunter ) ist das stinkige Öl ( Petroleum ) , das brennt , da gibt es einen schrecklichen Dunst . " — „ 0 eia ( warum nicht gar ) ! Die Kälte im Winter und der Erddunst macht die bebner " , glaubt eia Dritter . — Unsere alte Bäuerin dagegen weiss : „ Die Sonne soll Schuld sein . Haben Sie das gehört , dass die Sonne 40 Meilen weit der - sprungen ist ? Und in a Toal ( einem Teil ) Orten scheint gar keine mehr ? Die Mahren des Waldherrn ( Försters ) Frau hat das erzählt . " — Soll die Sonne an einen andern Ort hingesprungen sein ? — „ Nein , verstehen Sie es nicht ? Wie die erdenen ( irdenen ) Schüsseln derspringen . Das sag lei i , weil Sie es nicht verstehen . Mit dem Perspektivglas wird man es wohl sehen können , ob es so ist ; wenn man damit in die Sonne einschauen kann , das weiss ich freilich nicht . Vielleicht ist es nicht wahr . " 
Eine Frau aus Sterzing hat gewusst , ein grosses Tier , was im Meer lebt , macht die Erdbebner , wenn es sich regt . Und ein Bauer , der vom Steinacher Markt kam , erzählte , dort hätten sie gesagt , ein Berg , aus dem Feuer käme , wäre die Ursache , und ein seller ( solcher ) Berg wär unter dem Brenner . 
Dort kommt der Raderer Hansl ; fragen wir den ! Er ist der älteste Mann in Gossensass , ein Erfahrener , und er hat auch manches gelesen . — Was denken Sie vom Erdbeben ? — „ Wie Ös dös versteht'^ fragt die Fräuele " , hilft mir seine Häuserin , mich dem schon Schwerhörigen verständlich zu machen . — „ Das ist etwas Unheilbringendes , Gefährliches . Gelesen hat man es wohl , dass Erdbeben ganze Städte zusammengeschüttelt haben . Krieg soll es geben . Hier glaub ich es nicht , dass es etwas macht , wo der Boden alles Fels ist ; doch wenn unser Herr uns strafen will , derweicht man ihm nicht ( kann man ihm nicht ausweichen ) . Am Vesuv ist auch hohes Gebirge , aber dort ist
	        

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