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Aus Altwestfalen

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Aus Altwestfalen

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714783
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714783
Persistenter Identifier:
BV039673911
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Untertitel:
neue Folge d. Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft
Weitere Titel:
Verein für Volkskunde <Berlin>: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Behrend [[1906-1924]], Verein für Volkskunde, Berlin
Erscheinungsjahr:
1891
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-708059
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708059
Persistenter Identifier:
DE-11-001674404
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 13.1903
Erscheinungsjahr:
1903
Signatur:
LA 8000-13
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Heft 2
Sonstige Person:
Bolte, Johannes
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Deutsche Kinderspiele. (Schluss zu S. 49-”64)
Sonstige Person:
Singer, Samuel
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Aus Altwestfalen
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Vorwort: Vorwort
  • Kapitel: Über Döhnten. Aus der Grafschaft Ravensberg. (Westfäl. Anzeiger 1806, Nr. 55.)
  • Kapitel: Eingesandt. (Westfäl. Anzeiger 1806, Nr. 70.) Ein nobles Trinkgeld
  • Kapitel: Verlosung. (Westfälischer Anzeiger 1806, Nr. 71.)
  • Kapitel: Arnsberg. (Aus dem Westfälischen Anzeiger vom 1. Juli 1806.) Brief eines das Herzogtum Westfalen bereisenden Fremden an einen Freund
  • Kapitel: Das Bauernhaus im Herzogtum Westfalen. (Westfälischer Anzeiger 1806, Nr. 87.) Ein Reisebrief aus dem Jahre 1803
  • Kapitel: Auch eine Rezension. (Westfälischer Anzeiger 1806, Nr. 80.) Kalliope, Sammlung lyrischer und epigrammatischer Gedichte von Friedrich Rassmann
  • Kapitel: Publicandum der königl. preuss. Kriegs- und Domänenkammer
  • Kapitel: Vertag zwischen der Äbtissin von Essen und dem Wagenbauer Johann Steinbringk [...] und Sattler Michael Weißenfeld [...] bezüglich Anfertigung einer neuen Kalesche [...]
  • Kapitel: Aus Soester Ratsprotokollen
  • Kapitel: Aus einer alten Soester Gerichts-Ordnung
  • Kapitel: Das Sendschwert in Münster. (Röchels Chronik)
  • Kapitel: Unsere Kirchen und Kirchhöfe
  • Kapitel: Todesanzeige über das Ableben des Bürgermeisters Johann vom Dael in Soest. (Aus dem Soester Ratsprotokolle)
  • Kapitel: Abgaben bei Aufnahme ins Amt in Soest, im Jahre 1605
  • Kapitel: Aus der Lunibertus-Ordnung. (Statuten der Stadt Kamen)
  • Kapitel: Über Kindstaufen in Westfalen
  • Kapitel: Befähigung zum Stadtverordneten in Dortmund
  • Kapitel: Lieferung von Sperlingen
  • Kapitel: Bestrafung zänkischer Weiber und solcher, die beim Butterhandel, durch falsches Gewicht, die Leute schädigten. (Dortmund)
  • Kapitel: Das Wippen in Soest
  • Kapitel: Kabinettsorder Friedrichs des Grossen bezüglich der Prozesssucht der Westfälinger
  • Kapitel: Aberglaube. (Westfälischer Anzeiger 1800, Nr. 43.)
  • Kapitel: Zur Charakteristik des Münsterischen Bauern. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 2.)
  • Kapitel: Lehrlingsgesuch (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 1.)
  • Kapitel: Altertümer. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 15.)
  • Kapitel: Verbot der Appretur der Leinwand durch Glätten mit dem Beinknochen von einem Ochsen und Anfeuchten der Leinwand mit Milch, Öl, Tran und andern Stoffen im Ravensbergischen. (Westfälischer Anzeiger 1805, Nr. 24.)
  • Kapitel: Die Ebräischen Weiber sind harte Weiber. 2. Moses, 1, 19. Die Süderländischen auch! (Westfälischer Anzeiger 1801, Nr. 32.)
  • Kapitel: Fragment aus einer Reisebeschreibung. (Westfälischer Anzeiger 1800, Nr. 75.)
  • Kapitel: Über den in der Grafschaft Ravensberg eingerissenen Holzmangel. (Westfälischer Anzeiger 1801, Nr. 8.)
  • Kapitel: Die Leichenpredigten. Abgeschafft durch Zirkularverfügung vom 27. Juni 1800. (Westfälischer Anzeiger 1801, Nr. 24.)
  • Kapitel: Ersparung von 50 Talern in drei Worten von der Kanzel. (Westfälischer Anzeiger 1801, Nr. 26.)
  • Kapitel: Zahlenlotterie in Essen. (Westfälischer Anzeiger 1801, Nr. 29.)
  • Kapitel: Neue physikalische Entdeckungen im alten Märkischen Gesangbuche. (Westfälischer Anzeiger 1801, Nr. 33 vom 24. April.)
  • Kapitel: Dieb in Rellinghausen bei Essen. (Westfälischer Anzeiger 1801, Nr. 30.)
  • Kapitel: Erziehung. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 5.)
  • Kapitel: Ein Totensarg. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 22.)
  • Kapitel: Der Stadtmusikus. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 23.)
  • Kapitel: Unterricht. Über den Westfälischen Provinzialismus in Rücksicht des öffentlichen Unterrichts. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 29.)
  • Kapitel: Über die Totensärge. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 15.)
  • Kapitel: Medizinalpolizei. Aktenmässige Beiträge zur Geschichte der Medizinalpolizei in der Veste Recklinghausen. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 46 und 47.)
  • Kapitel: Gespenstergeschichten. Beitrag zur Geisterlehre. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 47, 48 und 51.)
  • Kapitel: Schulwesen. Aus einem Schreiben aus der Soester Boerde vom 12. Oktober 1799. (Westfälischer Anzeiger 1800, Nr. 7.)
  • Kapitel: Maurer und Zimmerleute in Dortmund. (Westfälischer Anzeiger 1808, Nr. 7.)
  • Kapitel: Schullehrerelend. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 68.)
  • Kapitel: Unterrichtswesen. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 69.)
  • Kapitel: Schulbücher. Nr. 1. Anfangsbüchlein der Buchstabenkenntnis und Zeichenkunst. Ausgefertigt von Friedrich Christoph Müller [...] 1800. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 75.)
  • Kapitel: Aberglaube. Die Hexe und ihre Verbannung. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 81.)
  • Kapitel: Schullehrerelend. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 85.)
  • Kapitel: Schullehrerelend. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 81.)
  • Kapitel: Bettlerunwesen in Kamen. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 89.)
  • Kapitel: Aberglauben. Einige Äusserungen desselben. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 96.)
  • Kapitel: Etwas vom Jobisadendichter. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 102.)
  • Kapitel: Über Weinen der Bräute auf der Hochzeit
  • Kapitel: Der wilde Jäger oder das wütende Heer
  • Kapitel: Aberglauben. (Westfälischer Anzeiger 1798, Nr. 2)
  • Kapitel: Aberglaube. (Westfälischer Anzeiger 1798, Nr. 4.) Stahl als Hexenbanner
  • Kapitel: Aberglaube. Etwas über Sympathie. (Westfälischer Anzeiger 1798, Nr. 7.)
  • Kapitel: Aberglaube. (Westfälischer Anzeiger 1798, Nr. 10.) Der Siebenschläfertag
  • Kapitel: Aberglaube. (Westfälischer Anzeiger 1798, Nr. 10.) Sympathische Kuren
  • Kapitel: Alter Brauch. (Westfälischer Anzeiger 1798, Nr. 31.) Volksjustiz
  • Kapitel: Königlicher Dank an den Jobsiadendichter. (Westfälischer Anzeiger 1798, Nr. 43.)
  • Kapitel: Ankündigung. (Westfälischer Anzeiger 1798, Nr. 44.) Reccomandation in Fleisch
  • Kapitel: Spottgedicht eines Dortmunders auf Graf Engelbert von der Mark. Aus dem 14. Jahrhundert
  • Kapitel: Aus der Soester Fehde. 15. Jahrhundert
  • Kapitel: Ein alter Hochzeitsbrauch
  • Kapitel: Ein Soester Liebeslied aus dem 15. Jahrhundert
  • Kapitel: Diebesbanden. (Westfälischer Anzeiger 1801, Nr. 50.) Aus der Grafschaft Ravensberg
  • Kapitel: Öffentliche Sicherheit. (Westfälischer Anzeiger 1799, Nr. 95.)
  • Kapitel: Seltsame Kirchenaufsicht
  • Kapitel: Der Zimbertstag
  • Kapitel: Der Kampf des Generals Wolfersdorff in Hamm mit den Altenaern
  • Kapitel: Die Morgensprache
  • Kapitel: Die drei Biersorten
  • Kapitel: Die Bierschau. Gedicht aus dem Jahre 1840
  • Kapitel: Westfälischen Hausheben
  • Kapitel: Fastnacht
  • Kapitel: Eine unsittliche Person
  • Kapitel: Bestrafung des Ehebruchs in Soest. (Aus dem 17. Jahrhundert)
  • Kapitel: Der Hexenbann
  • Kapitel: Soldaten-Abschied des westfälischen Füsiliers Johann Heinrich Varenholtz
  • Kapitel: Die "Snotjagd"
  • Kapitel: Donnerstiege
  • Kapitel: 40 halbe Schweinsköpfe
  • Kapitel: Das Gansreiten (Westfälischer Anzeiger 1822, Nr. 19.) (Hamm)
  • Kapitel: Die Lambertusfeier in Münster
  • Kapitel: Das Hahnenköppeln auf St. Mauritz bei Münster i. W
  • Kapitel: Aus Münsterschen Ratsprotokollen
  • Kapitel: Der Eid der Osemundschmiede 1686
  • Kapitel: Wie die Lüdenscheider in der Lotterie spielen wollten
  • Kapitel: Auch eine Grabschrift
  • Kapitel: Einige Erlasse an die Landeskirche in Cleve und Mark während der Regierung des alten Fritz
  • Kapitel: Aus den "Acta, wegen Etablirung der Honoratioren-Wache" in Unna. 1807
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

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Brächte man nun die Gestalt und den Laut eines Buch 
stabens in irgend eine Verbindung oder Beziehung: so würde 
dadurch notwendig das Behalten seiner Benennung sehr er 
leichtert und vergeschwindert werden. Alan hat, um dies wirk 
lich zu tun, allerhand Bilder-Abcbücher verfertigt und darin z. B. 
das A neben die Abbildung eines Affen, eines Adlers oder 
Ackermanns gesetzt, um durch den Anfangslaut dieser Dinge den 
Buchstaben anzugeben und so dem Gedächtnis der Rinder zu 
Hilfe zu kommen. Daß aber der Zweck hierdurch selten erreicht 
wird, teils weil die Gegenstände der Bilder in solchen Büchern 
den Rindern zu unbekannt oder die Bilder selbst zu unkenntlich 
dargestellt sind, teils weil auch die wohlfeilsten solcher Bilder- 
Abc noch zu teuer sind, als daß man sich ihrer häufig bedienen 
könnte, ist bekannt genug. Wie aber sollten solche Verbindungen 
der Gestalt und des Lautes der Buchstaben nicht auch ohne Bilder 
möglich fein, so daß auf irgendeine Art der Laut unmittelbar 
an die Figur des Buchstabens geheftet würde? Allerdings ist 
dies möglich. Alan bedenke nur, wie es bei einigen sogar 
ziemlich allgemein bekannt und gebräuchlich ist. Um z. B. 
bei Rindern das e behaltbar zu machen, sagen manche (in der 
hiesigen Volkssprache) Degelken e. Sobald nämlich das Rind 
die Ähnlichkeit des Viereckchens an dem e mit einem kleinen 
Auge angesehen hat und ihm jenes Förmelchen bekannt gemacht 
ist, fällt ihm letzteres ein, und: es erfordert nachher nur wenig 
Akühe, um es nur e sagen zu lassen. Ebenso bekannt und brauchbar 
sind bei dem i, k und o die Vehikel zu behalten: Tippken i, Rrus- 
kopp k und der Fuhrmann ruft o. Hätte man nun bei jedem Buch 
staben eine solche kleine Formel, so wäre nicht zu zweifeln, daß ihre 
Erlernung zu einer leichten und angenehmen Sache werden könnte. 
Sollten nun nicht erfinderische Röpfe unter den Schullehrern 
auch zu den andern Buchstaben solche kleine Behaltungsvehikel 
ausdenken können? 
Die Sache ist wichtig genug, da grade hierdurch den Rindern 
der Anfang des Lernens in Büchern sehr erleichtert und angenehm 
werden könnte, statt daß es ihnen sonst noch gar verleidet wird. 
Was dem Einsender darüber nach und nach eingefallen 
ist, besteht in folgendem, bei dessen Mitteilung er aber das 
allenfalls Tändelnde zu übersehen und den Inhalt des Vor 
gesetzten als aus einem alten Rinder-Abc genommenen Wahl- 
sprach zu bedenken, bittet. 
Das a hat Ähnlichkeit mit einer kleinen Wohnung oder 
Prüm er. Aus Altwestfalen. 5
	        

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