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Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft, 12.1880

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft, 12.1880

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714782
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714782
Persistenter Identifier:
BV041216885
Titel:
Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft
Weitere Titel:
Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Dümmler
Erscheinungsjahr:
1860
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-707965
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-707965
Persistenter Identifier:
DE-11-001661104
Titel:
Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft, 12.1880
Verlag:
Dümmler
Erscheinungsjahr:
1880
Signatur:
LA 7999-12
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Herbarts Sprachauffassung im Zusammenhange seines Systems
Sonstige Person:
MisteIi, Franz
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
I.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 37.1880
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1880
  • Zeitschriftenheft: No 4. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1880
  • Die Republik Hayti. (Nach dem Französischen des Hrn. E. La Selve.) V.
  • Hartung, G.: Zur Arktis
  • Ratzel, F.: Nordamerikas nutzbare Pflanzen und Thiere. I.
  • Reisewerke über Westafrika. V.
  • Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1880
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1880
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

154 F . Ratzel : Nordamerikas 
Alte Welt . Neue Welt . 
Obstsorten der gemäßigten Zone . 
Nebstock , Aepfel , Birnen , Catawbatraube . 
Pflaumen , Kirschen , Apriko - sen , Pfirsiche , Orangenarten , 
Feigen , Datteln . 
Pflanzen mit Faserstoff . 
Baumwolle , Flachs , Hanf , 
Maulbeerbaum mit dem Sei - denwnrm . 
Gewürze . 
Pfeffer , Ingwer , Zimmt , Vanille , Spanischer Pfef - Muskatnuß , Gewürznelken , ser ( Capsicum annuum ) . Zuckerrohr . 
Narkotische Gennßmittel . 
Thee , Kaffee , Mohn Paragnay - Thee , Cacao , ( Opium ) , Hanf ( Hadfchifch ) . Tabak , Coca . 
Aber wenn wir bei den Pflanzen stehen bleiben , fo unter - liegt es gar keinem Zweifel , daß für den Nutzen des Men - schen mit der Zeit uoch manche wildwachsende Erzeugnisse des Pflanzenreiches Berwerthung flnden können , welche ge - genwärtig nur in geringem Maße benutzt werden , und es wird sich leicht zeigen lassen , daß die Peschel'sche Aufzählung Amerika zu karg bedenkt . Die Wurzeln von Lewisia re - diviva , Apios tuberosa , Lupinus littoralis , mehrere Oenothera - Arten werden von den Indianern und deu ihnen nachahmenden Waldläufern gegessen . Die erstere soll ge - trocknet wie Salep zu genießen sein und eine besonders große Nahrhaftigkeit besitzen . Außer dem Wasserreis x ) sind von Körnern besonders die Samen des Lupinus biennis sen worden . Als Salat und Gemüse werden die Blätter von verschiedenen Arten Leontodon , von Chenopodien , Phytolacca decandria und Caltba palustris gegessen . Die erfrischende Frucht von Podophyllurn callicarpum ( Mandrake , wilde Citrone ) wird gleichfalls gegessen . Die von Diospyros virginiana ( Persimon ) gilt für vortrefflich . Der Damascener - Pflaume gleicht die Icaeo - Pflanme von Chry - sobalanus icaco . Der wildwachsende Pawpaw oder to ncnbaum ( Papaya vulgaris ) liefert melonenartige Früchte , die man eingemacht ißt . Wilde Pflaumenarten find in mehr - facher Zahl verbreitet . Die Früchte des wilden Apfelbau - mes sind nicht genießbar . Dagegen giebt es zwei Kastanien - arten , deren Früchte genossen werden : Castanea americana in den mittleren und C . pumila ( Chinquapin ) in den Süd - staateu . Im Norden tragen zwei Haselnußarten ( Corylus ) , im Süden einige Hamamelis - Arten ( Witch - Hazel ) eßbare 
x ) Der Wasserreis , „ Zizania aquatica L . " ( Pshu bei den Sioux , Nanornin bei den Chippewas ) , ist im Norden der Ver - einigten Staaten überall nicht selten , erreicht aber besonders im N . - W . eine ökonomische Wichtigkeit , die hinter keiner der übri - gen wildwachsenden Pflanzen zurücksteht . Er bietet das einzige Beispiel eines einheimischen Getreides , das in einer Menge wächst , die genügend ist , den Bedarf der gewöhnlichen rung zu decken . Er ist besonders häufig in den seeartigen Aus - breitungen der Flüsse des obern Mississippi - und des Seengebie - tes und zwar in den unteren Abschnitten derselben , wo er Ueberschwemmung in hinreichendem Maße , daneben schlammigen , lockern Schwemmboden findet . Selten findet er sich in den ab - flußlosen Seen . Als Speise wird er sogar dem echten Reis vor - gezogen . Man erntet ihn im September , indem man mit nie - deren Booten durch das Röhricht eines „ Reissees " fährt und die Aehren in das Boot ausklopft . Der Indianer - Agent von Leech Lake , Minn . , giebt siir 1876 / 77 die Menge des von seinen Indianern gesammelten wilden Reises auf 35 000 Pfund an . 
tzbare Pflanzen und Thiere . 
Nüsse . Süße Eicheln werden von Quercus castanea ( bis 43° vorkommend ) und alba und von der Lebenseiche geern - tet . Die Nüsse von Juglans nigra und cinerea ( nuß ) und fraxinifolia , von Carya olivaeformis ( Pekan - nuß ) und anderen Hickory - Arten , vertreten unsere Wallnüsse , haben aber dickere Schalen und minder ausgiebige Kerne . Eine eßbare Nuß trägt auch Hamiltonia oleifera . Der Palmetto ( Chamaerops Palmetto ) liefert in seinen Blatt - knospen einen Palmkohl . Die Blätter von Agave cana sollen abgekocht ein schmackhaftes Gericht geben und enthalten zähe und lange Fasern . Im Südwesten werden die Früchte einiger Kaktusarten , vorzüglich von Opuntien ( Tunas ) und vom Riesenkaktus oder Saguarro ( Cereus giganteus ) , gegessen . Ebendort spielen die öligharzigen Fruchtkerne einiger Föhren , Pinons ( Pinns edulis und monophylla ) , als Nahrungsmittel bei den Indianern eine Rolle . Unter den eßbaren Pilzen , deren Zahl sehr groß i ) , ist die sogenannte indianische Kartoffel oder das Indianer - Brot oder Tuckahoe ( Lycoperdon solidum ) , cht bis zu 30 Pfund schwer werdender Pilz , hervorzuheben , der in den Südstaaten wächst und oft die einzige Nahrung der entflohenen Sklaven gebildet haben soll . Endlich sind die Weiurebeu uicht zu vergessen , von denen verschiedene Ar - ten in den Vereinigten Staaten wild wachsen^ ) . Darunter siud sehr fruchtreiche und wohlschmeckende Arten , welche theil - weise bereits in erheblicher Ausdehnung angebaut werden . Als ein für den Haushalt der Landbevölkerung im Norden wichtiges Erzengniß wildwachsender Pflanzen werden wir den Ahorn - Zucker nicht unterschätzen dürfen , welcher aus Acer saccbarinnm gewonnen wird . 
Die californischen Indianer benutzen unter dem Namcit Panoche einen Zucker , der durch Blattläuse an Schilsblät - tern erzeugt wird , also ein mannaartiges Gebilde . Ferner den mehr nach Harz als Zucker schmeckenden , aber immerhin süßlichen Ausfluß aus der Zuckerföhre ( Pinns tiana ) , welcher äußerlich ganz mannaartig ist und anch von den in der Sierra lebenden Weißen nicht ungern genossen wird . 
Anch der ferne Westen ist trotz seiner Steppennatur nicht arm an eßbaren Früchten . Von wildwachsenden Früchten in der Felsengebirgsregion und dem Großen Becken werden hervorgehoben die verschiedenen Arten von Pflaumen ( befon - ders Prunns cbicasa ) , vier Arten von Kirschen ( die nie - drige buschige Cerasus prostrata trägt vortreffliche Früchte ) , Himbeeren und Brombeeren ( Rubus deliciosus und triflo - rus ) und Johannis - und Stachelbeeren ( R . aureum und floridum ) . In Neu - Mexico und West - Texas kommen zwei Maulbeerbäume ( Morus rubra und M . nigra ) und mehrere Weinreben vor . 
Eiuige Ericaceen liefern in ihren Blättern einen Thee , 
1 ) Schwämme werden in den Vereinigten Staaten bis jetzt wenig gesammelt und verzehrt ! es scheint sogar , daß die Jndia - ner die Eßbarkeit von einer großen Anzahl derselben nicht kann - ten , und doch sind eßbare Schwämme in der Waldregion des Ostens sehr häufig . Im Staat Neuyork sammelte Prof . Peck allein 80 verschiedene Arten . Dr . Curtis zählt ( im Rep . Agr . Dep . 1876 , S . 79 ) allein aus Nord - Carolina 108 eßbare Schwämme aus . 
2 ) Selbst in den Steppen des obern Red - River - Gebietes sin - det man zahlreiche wilde Reben , die im Flugsande halb ver - graben , aber vielleicht gerade durch diese wärmebergende Sand - fülle um so fruchtreicher sind . Sie bedecken Hunderte von Acres , die wie Weinfelder erscheinen - Long beschreibt sie als „ so mit Früchten beladen , daß jeder Theil des Stammes verhüllt ist " und die Früchte „ unvergleichlich feiner als irgend eine andere einheimische oder sremde Traube " . Acc . of an Exp . to the Rocky Mts . 1823 , II , 126 . Man hat in den Vereinigten Staaten vorgeschlagen , diese Sandumhüllung künstlich zur Be - förderung der Reife der Trauben zu bewerkstelligen .
	        

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