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Globus, 94.1908

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 94.1908

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-716682
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-716682
Persistenter Identifier:
BV048883982
Titel:
Die Entwicklung der historischen, volkskundlichen und Heimatmuseen während der Weimarer Republik
Untertitel:
besonders untersucht an der Situation in der ehemaligen Provinz Brandenburg
Autor:
Ansorg, Hans
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
1986
Zusätzliche Information:
Datum der Verteidigung: 11.12.1986
Signatur:
87 HB 253
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
DDR Hochschulschriften > Ethnographie und Völkerkunde
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Forschungsgeschichte
Sozial- und Kulturanthropologie > Ethnologie in der Praxis

Hinterer Buchspiegel

Strukturtyp:
Hinterer Buchspiegel
Sammlung:
DDR Hochschulschriften > Ethnographie und Völkerkunde

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 67.1895
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXVII. Bandes
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. Januar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. Januar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. Januar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. Januar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. Januar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. Januar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. Februar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. Februar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. Februar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. Februar 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. März 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. März 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. März 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. März 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. März 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. April 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. April 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. April 18. 1895
  • Naumann, Edmund: Reisen in Anatolien. I.
  • Förstemann, E.: Das mittelamerikanische Tonalamatl
  • Greim, G.: Die geologische Landesdurchforschung der Vereinigten Staaten von Nordamerika
  • Sieger, R.: Plattenseeforschungen
  • Sievers' Durchquerung der Insel Puerto Rico
  • Brincker, P. H.: Heidnisch-religiöse Sitten der Bantu, speciell der Ovahérero und Ovámbo
  • Aus allen Erdteilen
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. Mai 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. Mai 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. Mai 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. Mai 1895
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. Juni 1895
  • Zeitschriftenheft: No. Juni 24. 1895
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingegangene Neuigkeiten, Werbung. Heft #4 fehlt]
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

P . H . Brineker : Heidnisch - religiöse Sitten der Bantu , speciell der Ovaherero und Ovämbo . 
289 
der Insel und betragen bezw . 857 und 907 m . Die scheide verläuft geradlinig entlang dem Hauptkamme des Gebirges , das liier infolge seiner Entwickelung als malige Auftreibung von zwei Hauptstrafsen überschritten wird , deren westlichere Sievers besuchte . Während über dem Baue des westlichen Teiles des Gesamtgebirges noch einige Unklarheit schwebt , ist von dem östlichen Teile festgestellt , dafs hier eine Zweiteilung der Gebirgsmasse auftritt , indem nahe der Nordküste eine zweite Kette verläuft , die mit einem Gipfel von 1520m die höchste Erhebung der ganzen Insel überhaupt darstellt . Die Wasserscheide ist hier nur 10 bis 15 km von der küste entfernt , während diese Entfernung an der küste 30 km beträgt . 
In geologischer Beziehung scheint Puerto Rico das Bindeglied zwischen Haiti und den Yirginischen Inseln zu sein . Denn Kreide , Tertiär und ältere Eruptivgesteine walten hier so gut wie auf den Yirginischen Inseln vor , und der Norden Haitis ist ebenso wie der unserer Insel fast ganz tertiär ; auch spielen Sandstein und Schiefer auf beiden eine gleich wichtige Rolle . 
In politischer Hinsicht nimmt Sievers das Areal der Insel zu 9064 qkm , die Bevölkerung zu 806 000 wohnern , die Dichte also zu 89 an . Yon den beiden standteilen der Bevölkerung überwiegen die Weifsen im Nordwesten , während die meisten Farbigen der Osten und Südosten aufzuweisen hat . Nach San Juan und Ponce ist wahrscheinlich San German der gröfste Platz der Insel ; die Ortschaften im Innern sind klein und ohne Bedeutung für den Handel . Dem Aufschwung der Insel stellt sich die Unthätigkeit und das Ungeschick der spanischen Regierung hemmend in den Weg . Die Kaufleute klagen über plötzliche Veränderungen der Zolltarife und über die Schwerfälligkeit der bestimmungen in den Häfen . Zur Entwickelung des Verkehrsnetzes geschieht wenig . Von der um die ganze Insel geplanten Gürtelbahn ist nur die Strecke von San Juan bis Arecibo , abgesehen von einigen Nebenstrecken , bislang zur Ausführung gekommen . Gröfsere Fahr - strafsen sind nur wenige vorhanden ; an ihrer Stelle laufen im übrigen Karrenwege um die ganze Insel und teilweise auch in ihr Inneres ; allein sie sind sehr wahrlost . Ebenso unbefriedigend sind die nisse . Meist sind nur Reeden vorhanden . Bei Ponce müssen die Schiffe weit vom Lande ankern , und obendrein sperrt ein Wrack den eigentlichen Eingang , das tiefere Fahrwasser . Nur die Stadt San Juan besitzt einen Hafen , der jedoch dringend der Vertiefung bedarf . Ein zweiter Hafen , Guanica , im Südwesten der Insel , entbehrt einer Stadt und bedürfte zu seiner Nutzbarmachung der Anlage von Eisenbahnen nach Ponce und nach San German . 
Heidnisch - religiöse Sitten der Bantu , speciell der Ovaherero und Ovämbo . 
Von P . II . Brineker , Missionar a . D . Stellenbosch . 
Einige Bantustämme — die westlichen fast alle — haben die Sitte , bei einem gewissen Alter und unter gewissen Ceremonieen die mittelsten zwei Schneidezähne , wie bei den Ovaherero , in Form . von / \ in der oberen Zahnreihe , und bei den Ovämbo von \ / in der unteren Reihe , ausfeilen zu lassen . Alle diese Arten von Sitten und Gebräuche sind zurückzuführen auf einen gewissen Mythus oder ethnologischen Hintergrund , wobei die exakteste Etymologie der betreffenden Sprach - oder Wortelemente , die diese Sitten sprachlich ausdrücken , den Weg zur Entdeckung desfelben zeigt . 
Der Akt des Ausfeilens der betreffenden zwei zähne wird in Otjiherero durch okw - h’a = ok ? ( - liia , Pass . okif - hiiia ( Infinitivform ) , in Oshindönga durch o\u - \tu\u & ( Pass . ) , in Umbündu durch okw - pejeka , ( Öffnung machen ) bezeichnet . Die dadurch entstandene Lücke / \ lieifst inOtjili . orw - vara , farbiger Flecken ( coloured spot ) , oder auch Ansehen , etwa Macht ; in Oshind ( \ / ) osheelo , Thür ; in Osliiktfänjama oshi - valakifi , etwa farbig , ansehnlich machendes Ding ; in Umb . omejeko , Ausgang . 
Die Sage in betreff auf die bezeichneten Zahnlücken heifst bei den Ovämbo so : In die obere / \ , wie bei den Aashimba - 0 vaherero , ging onut - sisi , Princeps mortis ( Umb . ekisi , spirit of dead nobleman ) , hinein , kam aber nicht wieder heraus , weil die Aashimba keine oslieelo unten haben ; deshalb sind die Ovämbo schlauer wesen und haben das \ / - oslieelo unten gemacht , damit der Feind auch herausgehen kann ; sie sind daher Aajämba , Glückliche . 
Wie tief das okw - hiwa in der Natur z . B . der herero sitzt , geht daraus hervor , dafs , da in der arbeit ein Geschlecht herangewachsen ist , das nicht mehr die Lücke in den Vorderzähnen hat , wenn einer oder die andere den Christen abfällt , sogleich die Prozedur des okw - hiwa an sich vornehmen läfst , trotzdem diese doch recht schmerzhaft sein mufs , und die Operateure sie mit liorriblen Instrumenten ausführen . Ein oder eine O herer o ( Singl . von Ovaherero ) soll nämlich ohne die dreieckige Zahnlücke den sexuellen Reiz entbehren . Wie ursprünglich okw - hä - ko , concubare , der etymologische Grundbegriff zu ilio , dem Vater , und ihe , sein Vater , wurde , so liegt in okit - h’a der etymologische begriff , den sexuellen Reiz in oktt - hä - ko zu erhöhen und durch das Merkmal unter nationale Sanktion zu stellen , oder , im Bantusinne , zu heiligen . 
O u - 1 o n i . 
Hat jemand einen Menschen oder Löwen getötet — Mensch und Löwe stehen gleich im Werte des Lebens — dann mufs er sich von jemand anders mit einem scharfen Feuersteine x ) auf der Brust und am Oberarme Ritzen machen lassen , aus denen einige Tropfen Blut auf die Erde tröpfeln müssen . Diese Ritzen und deren Narben heifsen otitoni , welches Wort in abstracto jetzt auch für „ Sieg , Überwindung“ , gebraucht wird . Der wörtliche Begriff von eje u n’owtoni : er , er mit Überwindung = er ist Sieger , ist jedoch : er hat die Ritznarben nach Tötung eines Menschen oder Löwen , trägt diese als Siegeszeichen an seinem Ijeibe . Blut für Blut . Auf die Frage : Warum macht , ihr diese Ritzen ? war die wort : omttndo u & tiralii ombindw , der Mensch , er hat vei'gossen Blut . 
0 k u - k ö li u a . 
Ist Krieg und die an Gefechten und sonstigen Blutver - giefsen teilgenommen habenden Männer kommen zurück , dann setzen sich alle ( wenigstens war es früher vor 30 Jahren so ) der Reihe nach , das Gesicht dem Okwrwo zugewandt , auf die Erde . Der als omw - rängere ( etwa so viel als sacerdos oder flamen und Vertreter des herrn ) fungierende Häuptling bestreicht dann die Stirn und die Schläfen eines jeden Kriegers mit einem Wasser , in dem Zweige des omii - vapw - busches liegen . Dann sind alle Krieger vom vergossenen Blute köluia , d . i . reinigt , und dürfen nun von dem gekochten Fleische , das in den riesigen Töpfen dampft , essen , aber nicht eher . Der onm - väp« - buscli ist bei allen ceremoniellen 
] ) Vergl . hiermit Exod . 4 , 25 .
	        

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