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Jahrbuch für Volkskunde, 4.1981 N.F.

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Thüringer Sagen

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-716926
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-716926
Persistenter Identifier:
BV048610285
Titel:
Das bekränzte Jahr
Untertitel:
der Kreislauf des Jahres im Spiegel der Kulturgeschichte
Autor:
Kleinpaul, Rudolf
Herausgeber:
Wagner, Albert
Erscheinungsort:
Berlin und Leipzig
Verlag:
Vereinigung wissenschaftlicher Verleger Walter de Gruyter & Co
Erscheinungsjahr:
1920
Signatur:
Pp 24140:F8
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Rituale und Bräuche
Religion
Geschichte

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Der große Horn
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Thüringer Sagen
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Vorwort: Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Kapitel: Erster Teil. Alte Thüringer Königs-Geschichten
  • Kapitel: I. Von Irminfried und Amalaberga
  • Kapitel: Zweiter Teil. Thüringer Grafen-Geschichten
  • Kapitel: II. Von Ludwig mit dem Barte
  • Kapitel: III. [3.] Von Ludwig dem Springer
  • Kapitel: Dritter Teil. Thüringer Landgrafengeschichten
  • Kapitel: IV. Ludwig der Eiserne
  • Kapitel: V. Von Ludwig dem Milden
  • Kapitel: VI. Vom Landgrafen Hermann
  • Kapitel: VII. Von der heiligen Elisabeth
  • Kapitel: VIII. Vom Kinde von Brabant
  • Kapitel: IX. Von Friedrich dem Gebissenen
  • Kapitel: X. Vom letzten Landgrafen von Thüringen
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Aber einmal, als sie an einem Morgen in einem wilden Gebirgs— 
tale erwachten und auf allen Seiten Feinde sahen mit Schwertern 
und mit Spießen, da wußte auch er nicht, was werden solle. Schon 
kamen die Feinde von allen Seiten hernieder. Da sah Ludwig in der 
Ferne einen stattlichen Ritter auf schneeweißem Rosse nahen. Dessen 
Rüstung glänzte hell im Sonnenschein. In seiner Hand hielt er eine 
flatternde Fahne mit einem roten Kreuze. Der Ritter steckte seine Fahne 
in die Erde und sprach zu dem Landgrafen: „Mit diesem Banner wirst 
du siegen“, und verschwand. Der Landgraf aber und alle anderen 
sprachen: „Das war der heilige Georg.“ Und als nun viele Kreuz— 
fahrer die Fahne mit ihren Händen umfaßten und aus der Erde ziehen 
wollten, vermochte es keiner von ihnen, nur der Landgraf zog sie mit 
leichter Mühe heraus. 
Mit diesem Georgenbanner schlug der Landgraf die Feinde als— 
bald in die Flucht und vertrieb sie. Unter diesem Georgenbanner hat 
Ludwig der Milde auch vor dem Kaiser noch oft gesiegt. Und als er 
dann in dem gelobten Lande erkrankt und auf seiner Heimfahrt auf 
einer Insel gestorben war, wurde das Banner von den Seinen auf die 
Wartburg gebracht. Aber niemand hat unter dieser Fahne wieder ge— 
siegt. Nach langer Zeit kam sie auf das Schloß Tharandt in Sachsen. 
Und auch hier in Sachsen hat sie keinen wieder zum Siege geführt. 
Später verbrannte das Schloß. Da haben viele Leute diese Georgen— 
fahne in den flackernden Feuerflammen zu dem Fenster hinaus in die 
Luft fliegen sehen; niemand aber wußte zu sagen, wohin sie ge— 
kommen ist. 
In Eisenach aber ließ man einen Siegelstock schneiden. Darauf 
ist der heilige Georg zu sehen mit dem Banner in der Hand. Das 
Banner ist reich verziert und endet in drei flatternden Streifen. 
VI. vVom Landgrafen Hermann. 
25. Der Sängerkrieg auf der Wartburg. 
,. Am Hofe des Landgrafen Hermann kamen einst sechs edle und 
weise Männer zusammen. Von denen konnte ein jeder dreierlei: 
Lieder dichten, 
die Tonweise dazu erfinden, 
das Lied nach dieser Melodie schön singen.
	        

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