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Zeitschrift für Ethnologie, 42.1910

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Ethnologie, 42.1910

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-715909
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715909
Persistenter Identifier:
BV048601558
Titel:
Ueber deutsche Volksetymologie
Weitere Titel:
Deutsche Volksetymologie
Autor:
Andresen, Karl Gustav
Sonstige Person:
Andresen, Hugo
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Verlag von O.R. Reisland
Erscheinungsjahr:
1919
Signatur:
CC 4800 A 561(7)
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen
Philosophie
Literatur und Sprachen > Deutsche Sprache und Literatur

Nachsatzblatt

Strukturtyp:
Nachsatzblatt
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
  • Zeitschrift für Ethnologie, 42.1910
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Zeitschriftenheft: Bd. 42, 1910, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 42, 1910, Heft 2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 42, 1910, Heft 3/4
  • Pfeiffer, L.: I. Abhandlungen und Vorträge. Beitrag zur Kenntnis der steinzeitlichen Korbflechterei
  • Vincent, A.: Recherches sur des ravinements artificiels de l'époque anté-romaine
  • Boerschmann, Ernst: Architektur- und Kulturstudien in China
  • Karte: Abb. 1. Karte von China. Die 18 Provinzen
  • Abbildung: Abb. 2. T'ai-chi-t'u. Die Zeichnung des höchsten Prinzips und der acht Diagramme. Abb. 3. Die 64 Diagramme
  • Abbildung: Abb. 4. Der Gott des langen Lebens, Shou-hsing, mit den acht Diagrammen
  • Abbildung: Abb. 5. Der Acht-Genien-Tisch. Abb. 6. Empfangshalle mit grosssem Sitz-Kang, vier Tischen und acht Stühlen
  • Abbildung: Abb. 7. Opferaltar im Himmelstempel in Peking
  • Abbildung: Abb. 8. Grundriss des T'ai-miao, des Tempels am Fuss des heiligen Berges T'ai-shan in Shantung
  • Abbildung: Abb. 9. Drachengeländer im Konfuziustempel in Wan hsien in Szech'uan.
  • Abbildung: Abb. 10. Lao-ye, der Gott der tüchtigen Lebenführung
  • Abbildung: Abb. 11. Drache und Drachentro. Glasierte Terrakotta
  • Abbildung: Abb. 12. Die heilige Burg Buddhas
  • Abbildung: Abb. 13. Stadttor in Hsinganfu in Shensi
  • Abbildung: Abb. 14. Wu-t'ai-shan, der heilige buddhistische Berg in Shansi
  • Abbildung: Abb. 15. Felsenrelief bei Kuan-yüan-hsien in Szech'uan
  • Abbildung: Abb. 16. Wohnhof im Tempel Miao-t'ai-tsze in Süd-Shensi
  • Abbildung: Abb. 17. Felsentempel im Gebirge Mien-shan in Shansi
  • Abbildung: Abb. 18. Fassade eines Familiengrabes in Ya chau fu in Szech'uan
  • Abbildung: Abb. 19. Ahnentempelder Familie Ch'en in Canton. Empfangshalle
  • Abbildung: Abb. 20. Stadtplan von Kiating-fu
  • Abbildung: Abb. 21. Grundriss des Tempels der drei Edelstein-Kaiser in Kiating-fu in Szech'uan
  • Abbildung: Abb. 22. Stadtplan von Canton
  • Abbildung: Abb. 23. Gräber auf dem Berg der weissen Wolken bei Canton
  • Nordenskiöld, Erland: Spiele und Spielsachen im Gran Chaco und in Nordamerika
  • Sarasin, Paul: Einige weitere Beiträge zur Frage von der Entwicklung des griechischen Tempels aus dem Pfahlhause
  • Strümpell: Vergleichendes Wörterverzeichnis der Heidensprachen Adamauas. Mit Vorbemerkungen von Bernhard Struck-Gross
  • Claus: Die Wangómwia. Mit Bemerkungen zu den Sprachproben von K. Meinhof
  • Protokoll: Il. Verhandlungen. Sitzung vom 19. März 1910 (Hierzu Tafel II bis IV, S. 513. Tafelerklärung S. 576.)
  • Protokoll: Sitzung vom 16. April 1910
  • Protokoll: Prähistorische Fachsitzung vom 4. Mai 1910
  • Protokoll: Sitzung vom 28. Mai 1910
  • Zeitschriftenrezension: Ill. Literarische Besprechungen. Eric Boman, Antiquités de la région andine de la République Argentine et du désert d'Atacama.Tome I. Tome II
  • Zeitschriftenrezension: Armenien einst und jetzt. Reisen und Forschungen von C. F. Lehmann-Haupt. Erster Band. Vom Kaukasus zum Tigris und nach Tigranokerta
  • Zeitschriftenrezension: E. Hollack, Vorgeschichtliche Übersichtskarte von Ostpreussen mit Erläuterungen
  • Zeitschriftenrezension: Weiss, Max. Die Völkerstämme im Norden Deutsch-Ostafrikas
  • Literaturverzeichnis: IV. Eingänge für die Bibliothek
  • Zeitschriftenheft: Bd. 42, 1910, Heft 5
  • Zeitschriftenheft: Bd. 42, 1910, Heft 6
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis. Verzeichnis der Tafeln
  • Leerseite
  • Impressum
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

106 
E. Boerschmann: 
so, man kann sagen, in die Praxis umgesetzt, dass ein verstorbener Ober- 
priester mumifiziert und vergoldet in das Innere einer Pagode sichtbar 
hineingesetzt wurde, wie z. B. in der schön gelegenen Stadt Kiatingfu in 
Szech'uan. 
Die bedeutenden Tempel sind mit Vorliebe nach der 3-Zahl angelegt. 
Drei Parallelachsen, das ist wieder die Trinität in der Architektur. Der 
Eingang ist bei den hoch-rituellen Bauten, beim Konfuziustempel und den 
Tempeln der heiligen Berge, dreiteilig (Abb. 8). Die mittelste Öffnung liegt 
auf dem shen lu, dem Geisterweg, der nicht begangen werden darf. In die 
Treppe ist in dieser Achse ein Streifen eingelegt mit Drachenplatten, um 
anzugeben, dass hier nur Geister wandeln. Selbst der Kaiser muss im 
Abb. 9. Drachengeländer im Konfuziustempel in Wan hsien in Szech'uan. 
Himmelstempel durch das östliche Tor schreiten, wenn er seinen Ahnen 
und dem Himmel opfert. Die Mitte ist eben das Unfassbare, das Heilige, 
wie es im Kreis des Diagramms beschlossen liegt, das Vollkommene, um 
das die beiden Prinzipien männlich und weiblich streiten. Diese treibenden 
Kräfte der Natur sind. verkörpert .in; dem Drachen, dem nationalen Symbol 
Chinas, und zwar ist auch er doppelt gedacht als männlich und weiblich. 
In einer berühmten, immer wiederkehrenden Darstellung spielen zwei 
Drachen mit der Perle. Sehr schön behandelt ist dieses Motiv auf einem 
Bronzetisch aus der Ming-Dynastie in einem Tempel auf der Spitze des 
heiligen Berges Omishan in Szech'uan. Die Drachen spielen mit der 
Perle, dem Sinnbild der hóchsten Reinheit und Vollkommenheit. Sie 
spielen mit ihr, ohne sie zu erreichen. 
Die Draehen sind die Verkórperungen der weiblichen und münnlichen 
Ax
	        

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