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Curare, 26.2003

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Curare, 26.2003

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-715909
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715909
Persistenter Identifier:
BV048601558
Titel:
Ueber deutsche Volksetymologie
Weitere Titel:
Deutsche Volksetymologie
Autor:
Andresen, Karl Gustav
Sonstige Person:
Andresen, Hugo
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Verlag von O.R. Reisland
Erscheinungsjahr:
1919
Signatur:
CC 4800 A 561(7)
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen
Philosophie
Literatur und Sprachen > Deutsche Sprache und Literatur

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Geld
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Curare
  • Curare, 26.2003
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Zeitschriftenheft: Vol. 26 (2003) 1+2: Primary Health Care
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt Vol. 26 (2003) 1+2
  • Schröder, Ekkehard: Mitteilung des Editors
  • Vorwort: PHC - Primary Health Care. Editorial
  • Autorenindex: Die Autoren dieses Heftes
  • Hampel, Dieter: Das Primary Health Care-Konzept. Anmerkungen zu einem universellen wie visionären Konzept - 25 Jahre nach der Deklaration von Alma Ata
  • Sonstiges: Declaration of Alma Ata [Reprint 1978]
  • Krönke, Frank: Ermittlung der Gesundheitsbedürfnisse von pastoralnomadischen FulBe im Tschad als Grundlage für Essential Health Packages
  • Kaiser, Peter: Religion als Ressource. Die Karen in Flüchtlingslagern an der Thailändisch-Burmesischen Grenze
  • Rother, Tanja: Weiß ist die Farbe des Todes. Erfahrungen und Probleme der Mapuche mit dem chilenischen Gesundheitssystem und die Suche nach interkulturellen Alternativen
  • Jilek, Wolfgang G.: Vom dämonischen Scharlatan zum psychisch Gestörten zum fachkundigen Therapeuten und post-modernen Seelenführer: Westliche Vorstellungen vom Schamanen und deren Hintergrund
  • Heidenreich, Felicia: Das Sandorakel eines Seereer-Heilers im Senegal und seine Rolle in der Heiler-Patient-Interaktion
  • Wörrle, Bernhard: Heilige Jungfrauen, Krankheiten und wilde Geister: Indianische Wallfahrten nach El Quinche, Ecuador
  • Ecks, Stefan: Is India on Prozac? Sociotropic effects of pharmaceuticals in a global perspective (work in progress)
  • Werbung
  • Wirtz, Gustav: Die Reflexion des "Erlebens von Sterben und Tod" als Unterrichtsthema. Vergleich fremd- und eigenkultureller Sterbens- und Todesvorstellungen als Unterrichtskonzept
  • Schu, Ernst: Die integrative Magie der Nyiragongo-Friedens-Allee. Ein Diskussionsbeitrag
  • Werbung
  • Sonstiges: Berichte / Mitteilungen / Buchbesprechungen / Nachrufe = Reports / Short Communications / Book Reviews / Obituaries
  • Protokoll: Psychiatrie in Nigeria: Bericht über die Joint Conference Psychiatry Across Frontiers der Association of Psychiatrists in Nigeria (APN) und der Transcultural Section der World Psychiatric Association in Abeoku- ta/Nigeria (TS-WPA) vom 19, -23. 11. 2001
  • Protokoll: Wie können Migranten in therapeutische Prozesse und psychiatrische Versorgungssysteme integriert werden? Ergebnis einer Fachtagung im Internationalen Haus Sonnenberg/Harz 8.11. - 10. 11. 2002: Die Sonnenberger Leitlinien
  • Protokoll: Der V. Deutsch-Türkische Psychiatriekongress in Essen 2003: "Ver-rückte Grenzen - Interkulturelle Begegnungen". Bericht
  • Protokoll: Victor Gollancz und der Menschenrechtspreis der Gesellschaft für bedrohte Völker. Bericht zur Preisverleihung in Dresden 2003
  • Protokoll: Bericht zu Masterclasses und Vorträgen mit Arthur Kleinmann in den Niederlanden 2005
  • Zeitschriftenrezension: Buchbesprechungen / Book Reviews Tseng Wen-Shing 2003. Clinician's Guide to Cultural Psychiatry
  • Zeitschriftenrezension: Reichmayr J., Wagner U. Ouederrou C., Pletzer B. (Hg) 2003. Psychoanalyse und Ethnologie. Biographisches Lexikon der psychoanalytischen Ethnologie, Ethnopsychoanalyse und interkulturellen psychoanalytischen Therapie
  • Zeitschriftenrezension: Greifeld Katarina (Hg) 2003. Ritual und Heilung. Eine Einführung in die Medizinethnologie. Dritte, grundlegend überarbeitete und erweiterte Auflage
  • Zeitschriftenrezension: Geest Sjaak van der & Rienks Adri(Eds) 1998. The Art of Medical Anthropology - Readings
  • Zeitschriftenrezension: Eigner Dagmar 2001. Ritual, Drama, Imagination: Schamanische Therapie in Zentralnepal
  • Zeitschriftenrezension: Littlewood Roland 2001. Religion, Agency, Restitution
  • Zeitschriftenrezension: Lorenz-Wallacher Liz 2003. Schwangerschaft, Geburt und Hypnose. Selbsthypnosetraining in der modernen Geburtsvorbereitung
  • Werbung
  • Zeitschriftenrezension: Anthropologica 2002. Perú: Pontifica Universidad del Departamento de Ciencias Sociales, Nr. 20
  • Zeitschriftenrezension: Rohr Elisabeth & Jansen Mechthild M. (Hg) 2002. Grenzgängerinnen: Frauen auf der Flucht, im Exil und in der Migration
  • Werbung
  • Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Ethnomedizin e.V. MAGEM 24/2003
  • Sonstiges: Zum Titelbild in curare 26(2003)1+2
  • Beier, Ulli: Weisheit im Wahnsinn. Die Toleranz der Igbo und Yoruba in Nigeria
  • Achebe, Chinua: Der Verrückte
  • Achebe, Chinua: The Madman
  • Résumés des articles curare 26(2003)1+2
  • Zeitschriftenheft: Vol. 26 (2003) 3: Neue Trends in der Ethnobotanik und Ethnopharmakologie = New Trends in Ethnobotany and Ethnopharmacology
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Bericht zu Masterclasses und Vorträgen mit 
Arthur KLEINMAN in den Niederlanden 2005 
Am 10. und 11. Januar 2005 organisierten fünf nie- 
derländische Institutionen vier Weiterbildungsver- 
anstaltungen mit dem amerikanischen Psychiater 
und Ethnologen Prof. Dr. ARTHUR KLEINMAN, be- 
kannt auf dem Gebiet der transkulturellen Psychia- 
trie und zugleich wissenschaftlich aktiv in der Me- 
dizinethnologie und sozialen Medizin. Die von 
MIKADO, dem nationalen Wissenszentrum füı 
transkulturelle psychische Gesundheitsversorgung, 
ınd vom Trimbos-Institut, dem nationalen Wissens 
institut für Public Mental Health und Suchtfragen, 
am 10. Januar in Utrecht organisierte Masterclass 
Mental health and (cultural) responses on social 
suffering mit über 75 Teilnehmenden richtete sich 
an Gesundheitsfachleute, Manager, Konsulenten 
und Forschende. Was Arthur generell unter kontext- 
bezogener psychischer Gesundheitsversorgung ver: 
steht, vertieften die ergänzenden, auf die niederlän- 
dische Situation eingehenden, Referate von An 
nemiek RICHTERS (Universität Leiden), Mental he- 
alth care and moral responses to social suffering in 
the Netherlands, und von Els VAN DONGEN (Uni- 
versität Amsterdam), Ethnography: meaning and 
marginality. 
In der Diskussion war man sich einig über das 
Konzept vom Körper als Mittler zwischen individu- 
ellen und kollektiven Erfahrungen sowie darüber, 
dass die Ursache vieler medizinischer Probleme 
aicht individueller Art, sondern Folge zwischenper- 
sönlicher Erfahrungen sozial erlittenen Leidens 
3ind. KLEINMAN unterstrich, dass Kultur bei dieseı 
Problematik nicht eine einzige Variable ist, sondern 
alle Erfahrungsaspekte betrifft. Diese Sichtweise 
nat mich anregend überrascht, da ich bis anhin ein 
ungewollt statisches Konzept vertreten habe, worin 
beispielsweise bei Gesundheitsfragen von Zuge- 
wanderten die Erfahrung der Migration und die kul- 
turelle Zugehörigkeit zur Herkunftsgesellschaft 
zwar nicht als die einzigen Determinanten, sondern 
als Faktoren unter vielen gesehen werden. 
{m zweiten Block, die für rund 250 Personen öf- 
ientliche TRIMBOS-LECTURE zum Thema Culture 
and psychiatric diagnosis and treatment: What are 
the necessary therapeutic skills?, betonte KLEIN 
42 
Tagungsberichte/Reports 
MAN, dass die allgemein in der Schulmedizin vor- 
herrschenden Vorstellungen über Kultur neue Ein- 
sichten aus der Ethnologie keineswegs berücksichti- 
gen. Die moderne Ethnologie vertritt die Idee von 
geschlossenen Gesellschaften mit geteilten kulturel- 
‚en Bedeutungen nicht, weil dies zu gefährlichen 
Stereotypisierungen führt. Provozierend KLEIN: 
MANS Erstaunen darüber, dass die starke Aufmerk- 
samkeit für den Umgang mit kulturellen Unterschie- 
den nicht mit Wirkungsanalysen einhergeht. Ob sy- 
stematische Aufmerksamkeit für die Dimension 
Kultur die Gesundheitsversorgung verbessere, Se: 
nicht evident. Evaluationen seien aber zwingend, 
weil es viele Mythen über die Bedeutung von Kultur 
und kultursensitiver Versorgung gebe. KLEINMAN 
zufolge sollten Gesundheitsfachleute lernen, eine 
zthnographische Haltung einzunehmen. 
Am nächsten Tag fand in Amsterdam eine Ma- 
sterclass für Doktorandinnen und Doktoranden mit 
30 Teilnehmenden statt, gemeinsam organisiert 
durch die AMSTERDAM SCHOOL FOR SOCIAL SCI- 
ENCE RESEARCH DER UNIVERSITÄT AMSTERDAM, 
das Centrum ’45 — eine Stiftung für die Behandlung 
von und die Erforschung der Folgen organisierter 
Gewalt — sowie die 2003 gegründete, 106 Mitglie- 
der umfassende Sektion Transkulturelle Psychiatrie 
der Niederländischen Psychiatrischen Vereinigung. 
Das Seminarthema The cross-cultural experience 0} 
trauma wurde anhand von vier Forschungen zur 
Fragestellung The experience of trauma in Africa 
und sechs Berichten zu Z7he experience of trauma in 
the Netherlands vertieft. Beim Kommentar und bei 
den Anregungen nach jedem Referat kam KLEIN- 
MANS vierzigjährige Lehr- und Forschungserfah- 
rung voll zum Tragen. In der abschliessenden öf- 
fentlichen Vorlesung Crisis of moral experience in 
health and medicine. How the political econom) 
and cultural changes alter the experience of care- 
giving and suffering brach KLEINMAN für 150 Zu- 
hörer noch einmal eine Lanze dafür, traditionelle 
Grenzen zwischen Fachgebieten zu durchbrechen 
und ethnographisch gestützte Gesundheitsversor- 
gung (anthropologically-informed care) in die klini- 
sche Praxis zu integrieren. 
Zürich im Januar 2005 
MARTINE VERWEY 
VWB - Verlag für Wissenschaft und Bildung
	        

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