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Sagen und Sagenhaftes der Insel Föhr

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Sagen und Sagenhaftes der Insel Föhr

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-715606
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715606
Persistenter Identifier:
BV048568610
Titel:
Sagen und Sagenhaftes der Insel Föhr
Autor:
Philippsen, Hans
Erscheinungsort:
Garding
Verlag:
Druck und Verlag von H. Lühr & Dircks
Erscheinungsjahr:
1911
Signatur:
2023 SA 7572
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
l. Götter- und Heldensagen
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Sagen und Sagenhaftes der Insel Föhr
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel: Ex Libris: Gerhard Thiele
  • Titelseite
  • Anmerkungen: Gerhard Thiel
  • Vorwort: Vorwort
  • Kapitel: l. Götter- und Heldensagen
  • Kapitel: II. Zwergsagen
  • Kapitel: III. Hexensagen
  • Kapitel: IV. Sagen vom Teufel, falschen Schwören usw
  • Kapitel: V. Sagen zur Geschichte und Geographie der Insel
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
  • Werbung
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

l. Götter- und Heldensagen. 
Das Schiff Mannigfuald. 
ie alten Friesen waren ihrer Religion nach Heiden, 
H ihre Vorstellung und Verehrung der Gottheiten 
stand mit ihrer Beschäftigung und mit der Natur 
ihrer Umgebung im engen Zusammenhang; kein Wunder 
daher, wenn sie die Erde mit einem großen Schiff ver— 
glichen, das durch das Weltenmeer dahinsegele. Dies große 
Schiff führte den Namen „Mannigfuald“; der Kapitän des 
Schiffes war der „Uald“ (der Alte oder Gott der Vater), 
während sie selbst die Matrosen waren, die auf dem Schiffe 
alle Tätigkeiten auszuführen hatten. Wie es nun auf 
einem Schiffe wohl vorkommt, daß dasselbe durch die 
Fehler der Mannschaft in verschiedene mißliche Lagen 
kommen und dann nur durch die Geschicklichkeit des Kapitäns 
wieder gerettet werden kann, so war es gar oft mit dem 
Mannigfuald in ähnlicher Weise der Fall, und hatten es 
die Matrosen in bedrängte Lage gebracht, so mußte jedes— 
mal der Weltenlenker die Hand anlegen, um die Ordnung 
wieder herzustellen. Freilich war es keine Kleinigkeit, auf 
diesem Schiff alles in rechtem Gang zu halten; denn es 
war von ungeheurer Größe. Der Kapitän ritt zu Pferde 
auf dem Verdeck umher, um seine Befehle zu erteilen; 
denn man konnte ebensowenig die ganze Länge des Schiffes 
übersehen, als auch die Spitzen der Masten erkennen. 
Die Matrosen, die jung in die Takellage aufenterten, 
kamen alt, mit grauem Haar und Bart, wieder aufs Deck,
	        

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