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Band: Das Noth- und Hülfs-Büchlein oder lehrreiche Freuden- und Trauer-Geschichte des Dorfes Mildheim, Zweyter Theil

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Band: Das Noth- und Hülfs-Büchlein oder lehrreiche Freuden- und Trauer-Geschichte des Dorfes Mildheim, Zweyter Theil

Mehrbändiges Werk

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-716818
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-716818
Persistenter Identifier:
BV048548079
Titel:
Das Noth- und Hülfs-Büchlein oder lehrreiche Freuden- und Trauer-Geschichte des Dorfes Mildheim
Weitere Titel:
Lehrreiche Freuden- und Trauer-Geschichte des Dorfes Mildheim
Autor:
Becker, Rudolf Zacharias
Erscheinungsort:
Gotha
Verlag:
in der Beckerschen Buchhandlung
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Gesamtdarstellungen und Sammelwerke
Sozial- und Kulturanthropologie > Materielle Kultur

Band

Strukturtyp:
Band
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-717540
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717540
Persistenter Identifier:
BV048548259
Titel:
Das Noth- und Hülfs-Büchlein oder lehrreiche Freuden- und Trauer-Geschichte des Dorfes Mildheim, Zweyter Theil
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
1833
Zusätzliche Information:
Fingerprint nach dem Exemplar der UB der HU zu Berlin
Signatur:
2015 A 1241:2
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Neun und vierzigstes Capitel. Beschluß der Verhandlungen über das Noth- und Hülfs-Büchlein
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mehrbändiges Werk: Das Noth- und Hülfs-Büchlein oder lehrreiche Freuden- und Trauer-Geschichte des Dorfes Mildheim
  • Band: Das Noth- und Hülfs-Büchlein oder lehrreiche Freuden- und Trauer-Geschichte des Dorfes Mildheim, Zweyter Theil
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt des zweyten Theils
  • Kapitel: Zwölftes Capitel. Was mit dem Noth- und Hülfs-Büchlein in der Abwesenheit des Herrn von Mildheim geschehen, und wie er zurückgekommen und von den Mildheimern empfangen worden
  • Kapitel: Dreyzehntes Capitel. Des Herrn von Mildheim Bericht von seinen Reisen
  • Kapitel: Vierzehntes Capitel. Ein großes Unglück ist Ursache, daß die Austheilung der Preise verschoben werden muß
  • Kapitel: Funfzehntes Capitel. Trauer- und Leichenrede, welche der Herr Pfarrer Wohlgemuth nach dem großen Unglück auf dem Gottesacker gehalten, nebst den dabey gesungenen Liedern
  • Kapitel: Sechzehntes Capitel. Morgengebet und Entschießung des Herrn von Mildheim am Sonntage nach dem großen Unglück
  • Kapitel: Siebenzehntes Capitel. Anstalten, der Noth in Mildheim abzuhelfen
  • Kapitel: Achtzehntes Capitel. Die Felder werden besehen und wieder bestellt; die Verunglückten werden von ihren christlichen Nachbarn unterstützt, und fangen an, die abgebrannten Häuser wieder aufzubauen
  • Kapitel: Neunzehntes Capitel. Die vor fünf Jahren ausgesetzten Preise sollen ausgetheilt werden. Bewegungen im Dorfe darüber, und Weiberränke
  • Kapitel: Zwanzigstes Capitel. Die Austheilung der Preise nimmt ihren Anfang
  • Kapitel: Ein und zwanzigstes Capitel. Ein Stück aus dem Mildheimischen Sitten-Register
  • Kapitel: Zwey und zwanzigstes Capitel. Der erste Preis wird dem Karl Heinrich Tell zugesprochen
  • Kapitel: Drey und zwanzigstes Capitel. Ertheilung des zweyten Preises
  • Kapitel: Vier und zwanzigstes Capitel. Austheilung des dritten und vierten Preises
  • Kapitel: Fünf und zwanzigstes Capitel. Schul-Examen und Austheilung der Kinderpreise
  • Kapitel: Sechs und zwanzigstes Capitel. Wie der Herr von Mildheim geheyrathet
  • Kapitel: Sieben und zwanzigstes Capitel. Hochzeit des Georg Frühauf mit der Anne Waldin
  • Kapitel: Acht und zwanzigstes Capitel. Der Herr von Mildheim fängt das große Werk, seine Dorfgemeinde ganz glücklich zu machen, mit der Verbesserung der Schulen an
  • Kapitel: Neun und zwanzigstes Capitel. Wie die Mildheimer die neue Schulordnung aufgenommen. Die Pelzbarthel werden abgethan
  • Kapitel: Dreyßigstes Capitel. Es entspinnt sich eine Rebellion in Mildheim, und warum?
  • Kapitel: Ein und dreyßigstes Capitel. Gegenanstalten des Herrn von Mildheim
  • Kapitel: Zwey und dreyßigstes Capitel. Der Pfarrer Wohlgemuth bekehrt die Rebellen
  • Kapitel: Drey und dreyßigstes Capitel. Die Dragoner schlagen den Rebellen-General, sonst Besenbinder, Jacob Sturm. Folgen der Rebellion in Mildheim
  • Kapitel: Vier und dreyßigstes Capitel. Ein neuer Pfarrer kommt nach Mildheim
  • Kapitel: Fünf und dreyßigstes Capitel. Antrittsrede des Herrn Pfarrers Starke
  • Kapitel: Sechs und dreyßigstes Capitel. Meinung des Pfarrers Starke vom menschlichen Willen und von der Freyheit und Gleichheit. Er wird von der Gemeinde zu ihrem Rathgeber erbeten
  • Kapitel: Sieben und dreyßigstes Capitel. Erste Zusammenkunft der Gemeinde, unter Anführung des Pfarrers Starke
  • Kapitel: Acht und dreyßigstes Capitel. Mildheimische Gemeindeordnung
  • Kapitel: Neun und dreyßigstes Capitel. Zusammenkünfte der Gemeinde. Anfang der Verbesserungen in Mildheim; eine Geldquelle wird dazu eröffnet
  • Kapitel: Vierzigstes Capitel. Eine Gemeinde-Hülfskasse wird errichtet
  • Kapitel: Ein und vierzigstes Capitel. Errichtung einer Schul- und Gemeinde-Bibliothek in Mildheim
  • Kapitel: Zwey und vierzigstes Capitel. Wie die Mildheimer anfangen, das Noth- und Hülfs-Büchlein durchzugehen und in Ausübung zu bringen
  • Kapitel: Drey und vierzigstes Capitel. Weitere Verhandlungen über das Noth- und Hülfs-Büchlein
  • Kapitel: Vier und vierzigstes Capitel. Vorlesung des andern Theils des Noth- und Hülfs-Büchleins, und Verhandlungen darüber
  • Kapitel: Fünf und vierzigstes Capitel. Wie Wilhelm Denkers Wirthschaft nachgeahmt worden. Ein Kunststück, den Acker fruchtbar zu machen
  • Kapitel: Sechs und vierzigstes Capitel. Die herrschaftliche Triftgerechtigkeit wird aufgehoben
  • Kapitel: Sieben und vierzigstes Capitel. Ein Begräbniß im Himmelsgarten
  • Kapitel: Acht und vierzigstes Capitel. Vorlesung des dritten Theils des Noth- und Hülfs-Büchleins
  • Kapitel: Neun und vierzigstes Capitel. Beschluß der Verhandlungen über das Noth- und Hülfs-Büchlein
  • Kapitel: Funfzigstes Capitel. Neues Leben im Dorfe
  • Kapitel: Ein und funfzigstes Capitel. Der Herr von Mildheim kommt wieder zurück, und hebt die Frohndienste auf
  • Kapitel: Zwey und funfzigstes Capitel. Austheilung der Preise. Zwey neue Gemeindefeste
  • Kapitel: Drey und funfzigstes Capitel. Der Herr von Mildheim will das Rittergut zerschlagen, und besinnt sich anders. Der Zehnten wird festgestellt und abgelöst, die Bauerngüter werden zusammengelegt, die gemeine Weide vertheilt und die Stallfütterung eingeführt
  • Kapitel: Vier und funfzigstes Capitel. Es entsteht eine Stockung im Wohlstande der Mildheimer, und wird auch noch gehoben
  • Kapitel: Fünf und funfzigstes Capitel. Das Gesellschaftsfest
  • Kapitel: Sechs und funfzigstes Capitel. Fortgang des glücklichen Lebens in Mildheim
  • Kapitel: Zugaben zu der Geschichte des Dorfes Mildheim
  • Hinterer Buchspiegel
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

794 
Sachen zu retten; zuerst aus dem naͤchsten Hause, und 
dann in der Ordnung weiter, nach der Richtung der 
Flamme. Ueber jede Compagnie wurde ein verstaͤndiger 
F zum Arfuͤhrer gesetzt, dem die uͤbrigen gehorchen 
ollten. 
Da die Gemeindekasse durch die von den ausgelie—⸗ 
henen Capitalien erhobenen Zinsen, und den jaͤhrlichen 
Pacht von den Riethgaͤrten, schon ziemlich wohlhabend 
geworden war: so konnten die Feuerloͤschungs-Geraͤth⸗ 
schaften leicht in den besten Stand gesetzt werden. Es 
wurden daher zwey neue Spritzen von der besten Art an⸗ 
geschafft, mit einem Wasserschoͤpfer und Zubringer *), 
und einer Anzahl aus Hanf gewirkter Schlaͤuche, mit 
messingenen Schrauben, die alle in einander paßten. In 
dem Bette des dürch das Dorf geleiteten Baches wurden 
hier und da Vertiefungen gegraben, und Plaͤtze am Ufer 
eben gemacht, wo diese Maschine leicht aufgestellt, und 
in Bewegung gebracht werden konnte. Der Roͤhrhrun⸗ 
nen wurde so eingerichtet, daß man einen Schlauch an 
das Ausgußrohr schrauben, und dadurch das Wasser 
weit im Dorfe herum leiten konnte, wenn man den 
Schlauch verlaͤngerte. 
Unter den neuen Erfindungen, die man pruͤfte, war 
auch eine so genannte Feuer⸗Patsche oder Klappe⸗ 
Diese besteht aus einem von zwey eyrunden Filz- oder 
Packtuchlappen zusammengefuͤgten Beutel, der mit Heu 
gefuͤllt oder uͤber einen Besen gezogen und an eine mehr 
oder weniger lange Stange befestiget wirbe Diese Pat⸗ 
sche taucht man ins Wasser und laͤßt sie vollfaugen. 
Dann schlaͤgt man mit derselben auf das brennende Holz⸗ 
werk, und daͤmpft damit die Flamme aus. D⸗ in— 
eime 
) Dieß ist eine Wasserpumpe, die an einen bene 
nahen Teich oder Fluß gestelit wird, und mittelst 
derselben pumpt man das Wasser gleich in mehrere 
Spritzen auf einmal, in deren Kessel es durch Schlau⸗ 
che geleitet wird.
	        

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