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Die allgemeine Mythologie und ihre ethnologischen Grundlagen

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Die allgemeine Mythologie und ihre ethnologischen Grundlagen

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-717308
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717308
Persistenter Identifier:
BV048544483
Titel:
Die Abentheuer der sieben Schwaben
Autor:
Freimund, Hans
Erscheinungsort:
Reutlingen
Verlag:
Original-Verlag von Fleischhauer und Spohn
Erscheinungsjahr:
1839
Signatur:
2015 A 1992
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Dreizehntes Kapitel. Wie unsre sieben Schwaben das Dorf Flegelbach von Sonne und Mond befreien
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die allgemeine Mythologie und ihre ethnologischen Grundlagen
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Vorwort: Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsübersicht
  • Kapitel: Kapitel I. Einleitung
  • Kapitel: Kapitel II. Vergleichende und allgemeine Mythologie
  • Kapitel: Kapitel III. Aufgaben der allgemeinen Mythologie
  • Kapitel: Kapitel IV. Die ethnologische Betrachtungsweise
  • Kapitel: Kapitel V. Mythologische Entwickelungsstufen
  • Kapitel: Kapitel VI. Stoffe der Mythologie
  • Kapitel: Kapitel VII. Die mythologische Personifikation
  • Kapitel: Kapitel VIII. Mythische Formen
  • Kapitel: Kapitel IX. Mythendeutung
  • Kapitel: Kapitel X. Mythologische Persönlichkeiten und deren Deutung
  • Kapitel: Kapitel XI. Mythenwanderung
  • Kapitel: Kapitel XII. Schluß
  • Register: Register
  • Literaturverzeichnis: Literaturverzeichnis
  • Korrekturen: Druckfehler und Berichtigungen
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Kapitel VI. Stoffe der Mythologie. 153 
geprägt, natürlich aber im engsten Zusammenhang mit den 
herrschenden religiösen Glaubensvorstellungen. Daher denn 
auch die große Rolle der Himmelskörper, Sonne, Mond und 
Morgenstern in diesen Erzählungen, sowie der Tiere und 
Tiergeister als Helfer und Berater des Helden, wodurch das 
Ganze oft ein völlig naturmythologisches Gepräge erhält X, 
Daß geschichtliche Ereignisse mythisch ausgeschmückt 
oder in rein mythologischer Form überliefert worden sind, 
unterliegt keinem Zweifel. Hierin liegt geradezu ein Beweis 
für die Fortdauer des mythischen Denkens auf allen Kultur- 
stufen?. Die interessanteste Erscheinung ist die fast gesetZ- 
mäßig auftretende Umkleidung bedeutsamer historischer Per- 
sönlichkeiten, Helden, Könige, Religionsstifter, mit den Zügen 
der Sonnen- und Mondmythologie unter besonderer Betonung 
der magischen Zeugung und Geburt, der Entrückung oder 
Wiederauferstehung und Apotheose®, Daher besteht bei jedem 
Mythus von historischem Charakter die Möglichkeit, daß wirk- 
liche Geschichte dahinter steckt, ebenso wie historische Er- 
eignisse nachträglich in mythische Form gegossen werden, 
die gerade durch das ihr anhaftende Element des Wunder- 
baren, Abenteuerlichen die Erinnerung an die Großtaten der 
Vorzeit wach zu halten geeignet ist, namentlich wenn die 
Dichtung sich des Stoffes bemächtigt. Gerade der Dichter 
ı) Zahlreiche Beispiele solcher Erzählungen enthalten: G. A, Dorsey, 
the Pawnee Mythology I, Washington 1906; Traditions of the Arapaho, 
Chicago 1908. — Wissler u. Duvall, Mythology of the Blackfoot Indians. 
New York 1908, 
?) Sehr richtig sagt Gruppe: Die Frage nach den geschichtlichen Ele- 
menten des griechischen Mythus darf nicht als Prinzipienfrage behandelt 
werden. An sich ist es ebensogut möglich, daß die griechischen Heldensagen 
wirkliche Vorgänge, wie daß sie nur Gedachtes schildern (warum aber nicht 
auch aus der Natur Abgesehenes?), daher muß der Beweis in jedem Falle 
zon neuem geführt werden (Jahrb. f. Alterth. 1907, Suppl. p. 28). 
3) Wenn Reinach sich darüber wundert, daß die Auferstehung eines 
Helden, dessen Todesart auf ein altes Opferritual hindeute, ein fast konstanter 
Zug seines Mythus sei (unter Bezugnahme auf Dionysos, Adonis, Osiris, 
Orpheus, denen man noch Romulus und viele andere beifügen könnte), so 
sieht er gewissermaßen den Wald vor Bäumen nicht. In seiner Tieropfer- 
und Totemtheorie befangen, hat er kein Auge für die himmelsmythologische 
Seite dieser Mythen, die dieses Rätsel ohne weiteres löst,
	        

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