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Baessler-Archiv, 2.1912

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Baessler-Archiv, 2.1912

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711261
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711261
Persistenter Identifier:
1498131868473
Titel:
Baessler-Archiv, 2.1912
Erscheinungsjahr:
1912
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 2, 1912, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Die Kunst der Karaja-Indianer
Sonstige Person:
Krause, Fritz
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
  • Baessler-Archiv, 2.1912
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis
  • Register: Register
  • Zeitschriftenheft: Bd. 2, 1912, Heft 1
  • Titelseite
  • Impressum
  • Krause, Fritz: Die Kunst der Karaja-Indianer
  • Thalbitzer, William: Der ethnographische Zusammenhang der Eskimo Grönlands mit denen der Hudsonbai
  • Kissenberth, Wilhelm: Bei den Canella-Indianern in Zentral-Maranháo (Brasilien)
  • Speiss, Carl: Beiträge zur Kenntnis der Religion und der Kultusformen in Süd-Togo (Evhe-Gebiet)
  • Hagen, Günther v.: Die Bana
  • Hagen, Gunther v.: Einige Notizen über die Musgu
  • Girschner, Max: Die Karolineninsel Námóluk und ihre Bewohner
  • Eichhorn, A.: Alte Maori-Holzskulpturen
  • Coq, Albert v. le: Die Abdál
  • Müller-Wismar, Wilhelm: Austroinsulare Kanus als Kult- und Kriegs-Symbole
  • Tessmann, Günter: Die Kinderspiele der Pangwe
  • Eichhorn, A.: Anava (Erbkeulen) aus Samoa
  • Kunike, Hugo: Musikinstrumente aus dem alten Michoacan
  • Werbung
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

DIE KUNST DER KARAJA-INDIANER 
23 
taten es die Indianer nur selten; sie werden teils von der Seite, teils von oben dargestellt. 
Von vorn ist gezeichnet die Puppe (Fig. 177). die den Puppentypus sehr gut wiedergibt. Von 
oben sind das Boot (Fig. 178*) und das Ruder (Fig. 179*) aufgefaßt. Von der Sei.«smd der 
Bogen (Fig. 180*) und das Gewehr (Fig. 181) gezeichnet. Bei der Keule (Fig. 182) wurden 
6 ' 6 . . , . ~ , ir /p;io- 183*^ ist im Griff von oben, im Zapfen von 
beide Ansichten gleich sein. Das Wurfholz (big. Io ) 
der Seite wiedergegeben. 
B. VERZIERENDE KUNST. 
Die Männer lieben es, ihre Geräte und Gegenstände mit Mustern zu verzieren. Diese 
Die Man ’ Flechttechnik entlehnt. Wenn ich die Indianer fragte, 
Muster sind geometrisch und sämtlich der Ыеспиеспшк еш 
was die von ihnen ins Skizzenbuch gezeichneten Muster bedeuteten, so agten sie mmer 
„hodßdiÜ“, was etwa Flechterei bedeutet; erst auf weiteres Befragen erhielt ich den e.genb 
liehen Namen des Musters. Sie stellen sämtlich Tiere dar allerdings so s ihsiert aufge ßt 
, о . . -ft, алоппрп кяпп Ich will hier auf die Streitfrage, was alter 
daß ein Fremder sie unmöglich erkennen kann. ... . . , ß 
. оn-o nirbt eine-ehen. Bemerken will ich nur, dau diese 
sei, das Muster oder die tierische Vorlage, nicm emgenen. oc . 
. ’ „ ir ., . . or Hprn crleichen Namen bekannt waren, wahrend sie die aus 
Muster allen Kara ä-Indianern unter dem gieicnen Milieu . . ., . . o , orn 
, . J , .. 1in j ypiphnunffen im al gemeinen nicht erkannten, sondern 
freier Phantasie geschaffenen Figuren und Zeicnnungeu dg 
s Qnllfpn Demnach sind es feststehende, anscheinend 
mich erst fragten, was diese bedeuten sollten, вешили 
sehr alte Ornamente. , .... , , „ лг1 U öu 0 i 
, n \.i an Fächern und Korben, den Stielen von Hakel- 
Wir finden diese Ornamente “ gesch itzt auf Voll . und H alb- 
nadeln, auf Lanzen, Keulen. Bogen, Pfe.l n. fessdo. Kamm g kleinen 
cuyen, Kürbisrasseln, Ohrstäben; gemalt mit Brandmalerei cuye 
Kürbissen, mit Farbe auf Cuyenlöffeln. T . 
Alle diese Gegenstände werden von den Männern hergestellt; sie sind die Träger 
dieser Kunst. Die Frauen verzieren auch zuweilen von ihnen gefertigte Gegenstände wie 
Matten, Spinnwirtel Bastschurze. Die Muster weichen aber von denen der Männer im a ge- 
meinen ab. Neuerdings gehen die Frauen unter brasilianischem Einfluß zur Verzierung von 
iNcueiumga g benutzten Ornamente sind aber ganz fremd, 
Tabakspfeifen und Tonschüsseln über; die dabei oenuizien wu 
wahrscheinlich von den Brasilianern übernommen. 
Die Muster mit denen sich die Indianer den Körper bemalen, haben nichts mit den Recht- 
’ , r Cphenkel Muster gemalt, die Flechtmustern ähnlich 
mustern gemein. Zuweilen werden auf die Schenkel шиыи gc ’ . ... 
u . ё ...... • я рп Maskentänzen zusammen, bei denen wir ähnliche, 
scheinen; wahrscheinlich hangen sie mit den “ Bastschurzen antreffen. 
meist Tiere darstellende Ornamente an d " f^" nm üste r; es stellen also bei Ge- 
«echten die in einer Richtung geflochtenen Streifen das Muster dar; ebenso gelte 
f»" ** «• Un ” "» ииГ“.'" ,"™.mL 
dies daraus hervor daß bei geschnitzten Mus 
gestellt, iedenths Ms Fläche vom Grund abgehoben sind, ebenso smd zuwe en m en Skizzen 
die Flächen durch Punkte oder Striche hervorgehoben. Schwierig » dabei nur zu e • 
bei den Indianern. Denn uns, die wir gewohnt‘ f Züge gar nicht zum Bewußt . 
nicht aber flächenhaft zu sehen, kom ™ enк цп(1 Untergrund vone inander zu scheiden; 
sein. Bei einigen Mustern ist es mir gelungen, Muster u ь 
andere harren noch befriedigender Untersuchung. „ , „cw рго-рЬрп 
Hergestelll werden diese Muster folgendermaßen. Auf Kor en а . 
sie sich rein durch verschiedenartiges schräges Verflechten der Blattfieder. Bei “ m ’ lec J 
mit gelbem Rohr und schwarzer Embira wird durch die längs herabhangenden Rohrstreifen 
die schwarze Embira spiralig wagerecht hindurchgeflochten. Emgeschnitzte Ornamente werden 
mit dem Messer hergestellt; dieses wird dabei fast senkrecht zur Schm z ac e g
	        

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