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Baessler-Archiv, 18/19.1935/36

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Baessler-Archiv, 18/19.1935/36

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-719682
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-719682
Persistenter Identifier:
BV048491303
Titel:
Objekt, Bild und Performance
Untertitel:
Repräsentationen ethnographischen Wissens
Herausgeber:
Hoffmann, Beatrix
Mayer, Steffen
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Panama Verlag
Erscheinungsjahr:
2014
Titel der Serie:
Berliner Blätter ; Heft 67 (2014)
Größe der Vorlage:
145 Seiten
Zusätzliche Information:
Literaturverzeichnis Seite [143]-145
Signatur:
LB 14032 B515-67
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Bibliografien und Nachschlagewerke
Sozial- und Kulturanthropologie > Gesamtdarstellungen und Sammelwerke
Sozial- und Kulturanthropologie > Theorie und Methodologie
Sozial- und Kulturanthropologie > Soziale Organisation und Praxis
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Berliner Blätter, Heft 67, 2014
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Die Implementierung postkolonialer Theorien in die Arbeit ethnographischer Museen Europas
Sonstige Person:
Seiderer, Anna
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
  • Baessler-Archiv, 18/19.1935/36
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 18, 1935, Heft 1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 18, 1935
  • Zeitschriftenheft: Bd. 18, 1935
  • Klemm, M.: Beitrag zur Volkskunde der Burjato-Mongolei (Burjato-Mongolen und Russen)
  • Karte: Abb. 1. Burjato-Mongolei. Abb. 2. Uda-Tal, Dorf Kulskoje mit Weiden und Wiesen. Blick von der Ostseite
  • Abbildung: Abb. 3. Salzweiden "Ssolonzy" an der mongolischen Grenze. Die Hügelabhänge sind mit stachligem Caragana-Gebüsch bewachsen. Abb. 4. Steppe mit Gebüschen von Caragana pygmaea bei Werchneudinsk
  • Abbildung: Abb. 5. Leerstehende Winterwohnung im Sommer. Abb. 6. Sommerwohnung mit Wirtschaftshof. Abb. 7. Wohnhaus eines wohlhabenden Burjaten (am Fluß Tschikoj)
  • Abbildung: Abb. 8. Essenbereitung im Freien. Abb. 9. Burjatische Wohnung. Vorn unten Feuer und Dreifuß mit Kochtopf. Abb. 10. Burjatische Wohnung. Inneneinrichtung, Gebetecke, Truhe und Schlafstelle
  • Abbildung: Abb. 11. Burjatischer Volksschullehrer mit Frau in Nationaltracht. Abb. 12. Männer- und Frauenkleidung. Abb. 13. Burjatin, Schulmädchen
  • Abbildung: Abb. 14. Speisebereitung aus Mehl und Milch. Abb. 15. Küche. Butterfässer, Holzgefäße, oben - getrocknete Fleischstücke
  • Abbildung: Abb. 16. Schulunterricht im Freien. Abb. 17. Volksschule in Kitschenga. Abb. 18. Opferstelle "Turge" am Landweg
  • Abbildung: Abb. 19. Tempel und Wirtschaftsgebäude im Kloster bei Kitschenga. Abb. 20. Tempel im Kloster bei Oninsk. Abb. 21. Denkmal für ein verbranntes Kloster bei Kitschenga. Abb. 22. Nonne aus Calcha
  • Abbildung: Abb. 23. Oberlama (Schretuj) aus Kitschenga. Abb. 24. Klosterältester mit seinem Dolmetscher und Schülern (bei Kitschenga). Abb. 25. Klosterältester aus Dazan Egituj
  • Abbildung: Abb. 26. Altar und Sitzkissen für den Lama im Dazan. Abb. 27. Gottesbilder und Altarwand. Abb. 28. Maskentänze im Egitujskii Dazan
  • Abbildung: Abb. 29. Tanz der Lamas in Tempelfesttracht im Egitujskji Dazan. Abb. 30. Der "weiße Elefant" beim Tempelfest (Oninskij Dazan). Abb. 31. Große Gebetmühlen beim Kloster
  • Abbildung: Abb. 32. Burjatische Mönche (Lamas) beim Unterricht tibetischer Medizin im Kloster Egituj. Abb. 33. Bogenschießen
  • Abbildung: Abb. 34. Stillen der Kinder. Abb. 35. Rauchender Knabe. Abb. 36. Bekleidete Figur eines Schwerkranken, die begraben wird
  • Abbildung: Abb. 37. Bestattungsstellen von Leichen durch Blitz erschlagener Burjaten (Die Leichen dürfen nicht mit der Erde in Berührung kommen.)
  • Abbildung: Abb. 38. Sibirischer Jagdhund "Laika" (Baikalsee)
  • Abbildung: Abb. 39. Altgläubige Russen "Ssemeiskije". Mädchen mit jungen Männern. Abb. 40. Altgläubige Russin, bei Wérchneudinsk. Junges Mädchen. Abb. 41. Russischer Bauer mit seinem Sohn, die Mutter war ein russ.-burjat. Mischling (Kulskoje)
  • Disselhoff, H.-Dietrich: Bemerkungen zu einigen Eskimo-Masken der Sammlung Jacobsen des Berliner Museums für Völkerkunde
  • Literaturverzeichnis: Büchereingänge
  • Zeitschriftenheft: Bd. 18, 1935
  • Leerseite
  • Werbung
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: Bd. 19, 1936, Heft 1-2
  • Zeitschriftenheft: Bd. 19, 1936
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

M. KLEMM 
I 24 
Jäger und schießt das auf dem Baum sitzende verborgene Tier ab. Sehr wichtig für den 
Wert der Felle ist ein gut sitzender Schuß. Die Tiere werden deshalb nicht selten durch 
Kopfschuß aus alten russischen Militärgewehren von 12 mm oder kleinkalibrigen Schrot 
gewehren mit einer runden Kugel und % Ladung Pulver auf 10—20 m getötet. Da jedes 
Eichhörnchen einen relativ hohen Wert hat (die teueren dunkel-grauen Bargusinschen Eich 
hörnchenpelze bringen dem Jäger ca. 5—-7 RM. pro Stück ein), so werden die Tiere mit 
großem Eifer verfolgt. Große bis zu 60 cm 
Durchmesser starke Zirbelkiefern, auf 
deren dichten Zweigen ein abgeschossenes 
Eichhörnchen hängen bleibt, werden ein 
fach geschlagen. Ich habe nicht selten an 
schwer zugänglichen Stellen der Taiga 
solche faulenden Stämme gesehen. Selbst 
verständlich kann von irgendeiner Ver 
wertung oder Transport des wertvollen 
Holzes in Gebirgen und Klüften der Taiga 
keine Rede sein. Neben Eichhörnchen 
werden zu gleicher Zeit auch ost-sibirische 
Hasen(,,Tolaj“,Z<?pwjr tolaj Pall.), Hasel-, 
Birk- und Auerwild gejagt. Das Hasen 
fleisch wird hier zum größten Teil von 
Menschen nicht gegessen. Die Hasenfelle finden als billiger Pelz im Haushalt vielseitige 
Verwendung. Gefrorene Haselhühner bilden für die Burjato-Mongolei einen wichtigen 
Exportartikel. 
Andere Tiere, wie Hirsche (Cervus elathus Luedorfi, Bolan), die im Juni höchst wert 
volle Blutgeweihe, sogenannte ,,Panty“ liefern, Rehe (Capreolus pygargus Pall.), Füchse, 
Marderarten und das für die Gebirgswälder typische Moschustier „Kabarga“ (Moschus 
moschiferus) werden vorwiegend von Berufsjägern, seltener von gewöhnlichen Bauern 
gejagt. 
Luchs (Felix lynch L.), Vielfraß (Gulo gulo L.), Dachs (Meies meles L. und Meies 
avenarius Sat.), Wildschwein (Sus scroja L.), Iltis (Putcrius cversmanni L.) und andere 
Tiere sind eigentlich keine ausgesprochenen Jagd-Tiere. Sie werden nur gelegentlich erlegt 
oder in Fallen gefangen. 
Nicht unerwähnt soll noch bleiben, daß gelegentlich auch fliegendes Eichhörnchen 
Sciuropterus russicus Güld.) geschossen wird. Die Tiere gehen aus ihren Baumhöhlen nur 
abends heraus. Sie bauen ihre Nester nicht selten in der Nähe menschlicher Wohnungen, 
sogar in Häusern selbst. Jung gefangen, sind die Tiere sehr zahm. Ein bei mir lebendes 
Tier ging abends ins Freie und kehrte am Morgen wieder in sein Kästchen zurück. 
Der Zobel ist in der Gegend fast ausgerottet und steht unter gesetzlichem Schutz. Der 
Bär wird vorwiegend aus jagdsportlichen Gründen im Winterlager gejagt. Er hat eine rela 
tiv geringe jagdwirtschaftliche Bedeutung und sein Pelz ist wenig wertvoll, der Preis entspricht 
etwa demjenigen eines Rotfuchsfells. Die von Bären verursachten Schäden sind gering; viel 
ernstere Schäden verursachen Wölfe. Die Jagd auf diesen sehr scheuen, klugen Räuber ist 
außerordentlich schwierig. Im Sommer werden die Baue der Wölfe ausgegraben und die 
Jungen vernichtet. Im Winter werden die Wölfe mit besonderen Fallen gefangen. Als 
Köder dient ein aufgehängter Rinderkopf, der mit den Stöcken, die eine schwere Falltür 
stützen, durch Bindfaden verbunden ist. Die Fallen werden von den Jägern in bestimmten 
Zeitabschnitten kontrolliert und die gefangenen Wölfe getötet. Viel einfacher und sinn 
reicher sind die automatischen Wolfsfallen im südlichen Teil der Burjato-Mongolei 
Abb. 38. Sibirischer Jagdhund „Laika“ (Baikalsee).
	        

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