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Globus, 22.1872

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 22.1872

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-747651
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-747651
Persistenter Identifier:
BV048452359
Titel:
Zehn Jahre Gesellschaft für Ethnographie - Europäische Ethnologie in Berlin
Untertitel:
Wolfgang Jacobeit zum 80. Geburtstag
Herausgeber:
Scholze, Thomas
Scholze-Irrlitz, Leonore
Erscheinungsort:
Münster ; Hamburg ; London
Verlag:
LIT Verlag
Erscheinungsjahr:
2022
Titel der Serie:
Berliner Blätter ; Jubiläumsheft 23 (2001)
Größe der Vorlage:
192 Seiten
Signatur:
LB 14032 B515-23+2
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Bibliografien und Nachschlagewerke
Sozial- und Kulturanthropologie > Forschungsgeschichte

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Berliner Blätter, Jubiläumsheft 23, 2001
Sonstige Person:
Scholze, Thomas
Scholze-Irrlitz, Leonore
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Autorenindex

Strukturtyp:
Autorenindex
Titel:
Autorinnen und Autoren
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 22.1872
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
  • Zeitschriftenheft: No. 1. Juli 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 2. Juli 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 3. Juli 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 4. Juli 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 5. August 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 6. August 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 7. August 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 8. August 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 9. September 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 10. September 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 11. September 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 12. September 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 13. October 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 14. October 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 15. October 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 16. October 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 17. November 1872
  • Zeitschriftenheft: No.18. November 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 19. November 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 20. November 1872
  • A.: Im Lande der nördlichen Laos. I.
  • Das römisch-germanische Museum in Mainz. V.
  • Nachrichten von der schwedischen Polarexpedition 1872. I.
  • Aus deutschen Landschaften. 4. Westschlesien und seine Bewohner. I.
  • Aus allen Erdtheilen
  • Zeitschriftenheft: No. 21. December 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 22. December 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 23. December 1872
  • Zeitschriftenheft: No. 24. December 1872
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Nachrichten von der schweb 
Lieutenant Palander hatte die Absicht , mit „ Polhem " gegen Norden zu gehen , um in dieser Richtung so weit wie möglich vorzudringen ; vielleicht sollte auch ein Versuch ge - macht werden , an die jetzt beinahe ganz unbekannte Ostküste von Spitzbergen zu gelangen und dieselbe zu mappireu . 
„ Gladan " ( d . i . der Weih ) sollte , nachdem die mitge - nommenen Effecten aus der Parry - Jusel ans Land geschafft waren , direct nach Schweden zurückkehren . 
Der Handelsdampfer „ Mimer " , welcher am 6 . August von Greeuharbour nach Tromsö abzugehen beabsichtigte , sollte von diesem Orte die Kohlenladung für „ Polhem " mit - nehmen , welche dem ursprünglichen Plane gemäß „ Gladan " hatte holen sollen . 
Der Gesundheitszustand an Bord sowohl auf „ Polhem " als auf „ Gladan " war bei dem Abgange des Berichtes gut . * 
* * 
Außerdem hat der Professor Nordenskjöld an den Großhändler Oscar Dickson in Göteborg , einen der Haupt - beförderer der Expedition und einer der Mitinteressenten der in der Note erwähnten Colonisation , einen Brief geschrieben , datirt Greenharbour , Eisfjord , den 2 . August 1872 , in welchem es heißt : 
„ Ich benutze die Gelegenheit , welche sich in den nächsten Tagen darbietet , von hier mit dem Dampfer „ Mimer " Briefe nach Schweden abzusenden und Ihnen einen Bericht über den Verlaus der Expedition bis auf den heutigen Tag ab - zustatten . Gott sei gelobt , daß ich beginnen kann : „ Alles gut und wohl ! " 
Wie ich in meinem letzten Briefe erwähnte , ging die Expedition am 21 . von Tromsö ab . Der Wind war gün - stig , so daß wir , nachdem wir die norwegischen Skären ver - lassen hatten , das Feuer unter dem Kessel auslöschen und die Segel hissen konnten — ein äußerst glücklicher Umstand , da die Kohlenquantität , welche der überladene „ Polhem " hatte mitnehmen können , sehr begrenzt war , und „ Polhem " bekanntlich ein großer Kohlenfresser ist . Wir kamen an Beeren Eiland vorbei , ohne die Insel zu sehen , da diese wie gewöhnlich in Nebel gehüllt war . Darum gelang es uns auch jetzt nicht , die wahrscheinlich etwas fehlerhast eingetra - gene nördlichste Spitze der Insel astronomisch zu bestimmen . Das ließ sich beinahe vorher sehen . Zweimal sind wir zu - vor an der nördlichen Spitze dieser Insel ans Land gestiegen , ohne die Sonnenobservationen erhalten zu können , welche zu einer astronomischen Ortsbestimmnng nothwendig sind . 
Am 25 . Juli stiegen wir bei der südlichen Spitze von Spitzbergen , Südcap , ans Land . Einige Stunden später theils segelten , theils dampften wir weiter dem Platze zu , wo wir „ Gladan " treffen sollten , Adventbai im Eis - sjord , wo wir am Morgen des 27 . anlangten . Am sol - genden Tage wurden wiederum die Anker gelichtet zur Ab - reise nach der Colonie am Cap Thordsen ; aber beim Ab - segeln gerieth „ Polhem " auf eine sandige Untiefe , welche auf den Karten nicht angegeben ist . Das Wasser war im Fal - len begriffen und das Hochwasser mußte abgewartet werden , ehe das Fahrzeug loskommen konnte . Unterdessen ruderten Lieutenant Parent und ich in dem Fangboote einer in der Adventbai liegenden Schute nach der Colonie . Ich wollte nämlich nicht eigentlich fordern , aber doch Anlaß geben , daß einer von den Dampfern der Colonie ( „ Fiskeren " und „ Mi - mer " ) sich nach dem Orte begeben möchte , wo „ Polhem " auf dem Grunde stand , um ihm den etwa erforderlichen Bei - stand zu bringen . Gleich nach meiner Ankunft lichtete „ Mi - mer " die Anker und dampfte der Adventbai zu . Bei unserer Hinkunft war das Fahrzeug schon flott , nachdem es mit Hülfe der Boote und der Mannschaft vom „ Gladan " einen 
schen Polarexpedition 1872 . 315 
Theil der Ladung ausgeladen hatte . „ Polhem " war ganz unversehrt . Doch gingen noch einige Stunden mit dem Wiedereindringen der Ladung verloren , so daß wir erst früh am 29 . weiter nach der Colonie reisen konnten . Hier blieb ich bis zum folgenden Tage , um erforderliche geologische Hülfe zu geben . Die Arbeit war hier in vollem Gange ; eine Eisenbahn von dem Ufer nach dem 3500 Fuß ent - fernten Platze , an welchem die Häuser aufgeführt werden sollten , war beinahe fertig , der größte Theil der Ladung ans Land geschafft u . s . w . Graham hatte mit einem Worte Alles gethan , was gethan werden konnte für die Unterneh - mnng und zur Besiegung der erwarteten oder unerwarteten Schwierigkeiten , welche ihm begegneten . Um durch meinen Aufenthalt in der Colonie die wissenschaftlichen Arbeiten der Expedition nicht zu beeinträchtigen , wurde „ Polhem " be - ordert , während der Zeit zur Untersuchung der Dicksonbai abzugehen . Da ich schon am folgenden Tage fertig war , segelten oder dampften auch wir , Graham und ich , auf „ Mi - mer " diesem Fjorde zu . Nachdem hier verschiedene wissen - schaftliche und geographische Untersuchungen ausgeführt wa - ren , kehrten wir mit „ Polhem " zuerst zurück nach der Ad - ventbai und dann nach dem Fjord Greenharbour , in wel - chem wir jetzt liegen . Uebermorgen reisen wir weiter . 
In naturgeschichtlicher Hinsicht sind die spitzbergenschen Inseln jetzt so gut untersucht , daß ich kaum zu hoffen wagte , hier noch einen neuen Fund von bedeutenderer Wissenschaft - licher Wichtigkeit machen zu können . Doch ist mir in dieser Hinsicht das Glück auch diesmal gewogen gewesen . Ich komme nämlich eben jetzt zurück von einer Excursion , aus welcher ich in der Nähe der tertiären , bei der Expedition des Jahres 1868 angetroffenen Lager Pflanzen ab drücke fand , welche der Kreideformation , d . h . einer Zeitperiode an - gehören , die um einige tausend Jahre älter ist als die ter - tiäre . Dieser Fund liefert ein ganz neues Datum für die frühere Klimatologie der Polarländer und ist für mich von ganz befonderm Interesse wegen der Funde gleichartiger Pflanzenabdrücke , welche 1870 in Grönland gemacht wurden . Diese Sammlungen von Grönland sind jetzt bei Herrn Professor Heer in Zürich zur Bearbeitung . Die hier gemachten Sammlungen werde ich in drei Kisten mit dem „ Mimer " nach Tromsö und Göteborg absenden . — Ich habe heute an Professor Heer geschrieben und ihn ge - fragt , ob er auch die Bearbeitung dieser Sammlungen über - nehmen will . Das wird er unbedingt thuu , wenn nur seine in der letzten Zeit außerordentlich angegriffene Gesundheit es ihm gestattet , sich fortwährend mit Arbeiten zu beschäfti - gen , welche die Denkkraft so sehr anstrengen . — Den Fund der Kreidepslanzen an diesem Orte betrachte ich als einen der wichtigsten , welcher hier hat gemacht werden können . Er berührt nämlich eben eine Frage , welche jetzt in der Geolo - gie auf der Tagesordnung vornan steht , und wenn nur Heer feine Gesundheit wieder erhält oder bereits erhalten hat , so wird das Material sogleich bearbeitet . Es wird also nicht , wie so oft mit Sammlungen geschieht , auf dem Boden irgend eines Museums verschimmeln . 
Wenn „ Mimer " von Tromsö hierher zurückkehrt , bringt er nach dem Eisfjorde gegen eine Fracht von 1000 Rthlr . die Kohlen mit , welche „ Gladan " holen sollte , so daß diese nicht nöthig hat , zwei Reisen nach Tromsö zu machen . Wenn „ Gladan " zurückkehrt , hoffe ich über unser Thun und Lassen noch ferner gute Nachrichten geben zu können . " 
- i - 
* * 
Ein in Tromsö von einem Theilnehmer an der Expe - dition am 20 . Juli 1872 geschriebener Brief , an die Re - daction der hiesigen ( Stockholmer ) Zeitung „ Nya Dagligt
	        

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